Quo vadis, deutsche Elektroindustrie?

Die deutsche Elektroindustrie hat im April 2016 wieder mehr Aufträge erhalten, nachdem hier im Vormonat ein hoher Rückgang zu verzeichnen war. Insgesamt legten die Bestellungen im April um 2,7% gegenüber Vorjahr zu. Aus dem Inland gingen dabei 3% und aus dem Ausland 2,5% mehr Aufträge ein als vor einem Jahr. Kunden aus der Eurozone erhöhten ihre Orders um 2,9%. Die Bestellungen aus Drittländern lagen 2,2% im Plus. Im gesamten Zeitraum von Januar bis April 2016 haben die Auftragseingänge ihren Vorjahreswert leicht um 0,8% verfehlt. Dies geht vor allem auf die schwache Entwicklung im März zurück.

Neue Richtlinien und Normen für Kabelverschraubungen

In den unterschiedlichsten industriellen und gewerblichen Anwendungen, in denen die Gefahr einer Entzündung von Gasen, Dämpfen, Nebeln oder Stäuben gegeben ist, müssen Maßnahmen zum Explosionsschutz umgesetzt werden. Darin einbezogen sind auch Schaltschränke, Unterverteilungen oder Maschinen, die in explosionsgefährdeten Bereichen zum Einsatz kommen. Doch damit nicht genug: Auch die Einführungen von Kabeln und Leitungen in jegliche Arten von Gehäusen müssen den einschlägigen Normen und Richtlinien entsprechen, damit ein vollumfänglicher Explosionsschutz gegeben ist. Einzelheiten erläutert der folgende Beitrag am Beispiel von Kabelverschraubungen für den Ex-Bereich.

VDE|DKE stellt Geschäftsführer des Standardization Council I 4.0

Reinhold Pichler (Bild) ist neuer Geschäftsführer des S t a n d a rd i z a t i o n Council Industrie 4.0 (SCI 4.0). Das SC I 4.0 ist eine Initiative deutscher Industrieverbände und Normungsorganisationen und ist organisatorisch bei der DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE (VDE|DKE) angesiedelt.

Industrie 4.0 braucht flächendeckende Datenerfassung

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor der Industrie 4.0 ist die Verfügbarkeit von Daten und Informationen über den aktuellen Zustand der Fertigung. Hierzu vereinen Wago, Spezialist für elektrische Verbindungstechnik und Automation, und der MES-Anbieter MPDV ihre Kompetenzen.

Im April übertraf der Auftragseingang im Maschinenbau sein Vorjahresniveau real um 3%. Nachdem im März das Ausland für eine Plusrate gesorgt hatte, zog nun das Inland nach. Die Bestellungen legten hier um 11% zu, während die Aufträge aus dem Ausland im April um 1 Prozent zurückgingen. „Ursächlich sind in beiden Fällen Großanlagengeschäfte“, erläuterte VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers.

Weltleitmesse Wind-Energy Hamburg

Die Windenergie wird immer mehr zur tragenden Säule der weltweiten Energiewende. Zentrale Herausforderung ist die Reduzierung der Gestehungskosten des Windstroms. Die Branche stellt sich dieser Aufgabe als eine der weltweit innovativsten Industrien. Neue Produkte, Anwendungen und Effizienzstrategien tragen zum stetigen Fortschritt bei. In weniger als vier Monaten öffnet die Weltleitmesse für Windenergie, die WindEnergy Hamburg, ihre Tore und wird zum globalen Schaufenster dieser Entwicklungen.

Der neue Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, Stefan Kapferer, hat die Politik dazu aufgerufen, die unternehmerischen Spielräume der Energieversorger nicht noch weiter einzuengen. „Das Ziel, die CO2-Emissionen zu reduzieren, erreichen wir am effizientesten über den Wettbewerb der besten Ideen aus einem funktionierenden Markt heraus. Der Versuch, die Zukunft bis ins Jahr 2050 im Detail am Schreibtisch von Ministerien zu planen, lähmt Innovationen. Technologische wie wirtschaftliche Gewinner und Verlierer werden so durch die Entscheidungen der Politik bestimmt statt durch unternehmerisches Handeln“, sagte Kapferer zum Auftakt des BDEW-Kongresses 2016, der vom 8. bis 9. Juni in Berlin stattfand.

Rittal: Größte Investition in der Unternehmensgeschichte

Die Verhandlungen zwischen Unternehmensleitung und Konzern-Betriebsrat von Rittal über einen Interessenausgleich sind erfolgreich abgeschlossen: Mit der Neuausrichtung der Rittal Produktion in Deutschland werden bis 2018 die Werke Burbach, Wissenbach, Rennerod und Herborn schrittweise geschlossen. In Haiger entsteht ein modernes Produktionswerk für Kompaktgehäuse. Die Werke Rittershausen und Hof werden weiter ausgebaut und bilden zusammen mit Haiger einen Produktionsverbund. Insgesamt investiert Rittal in den nächsten Jahren 250Mio.Euro in die Region.

Den nordamerikanischen Markt verstehen

Eigentlich sollte man davon ausgehen können, dass ein Produkt, das seit Jahrzehnten erfolgreich für den europäischen Raum produziert wurde, auch problemlos im nordamerikanischen Raum vertrieben werden kann. Dieser Rückschluss gilt für mechanische Komponenten und funktionale Sicherheit, stößt aber bei elektrischen Komponenten schnell an seine Grenzen – aufgrund von zwei nordamerikanischen Besonderheiten.

Zeitgemäße Absicherung von 24 V Stromkreisen

Für die Absicherung von Verbrauchern auf der 24 V Ebene geht der Trend immer stärker weg vom thermomagnetischen Leitungsschutzschalter hin zu elektronischen Geräteschutzschaltern. Diese bieten neben geringeren Toleranzen und kompakteren Baugrößen noch weitere Vorteile, die einen klaren Mehrwert im System generieren können, wenn sie richtig eingesetzt werden.