Finder unterstützt David-Roentgen-Schule in Neuwied mit Technik zum Anfassen

Während die vergangene Industriemesse in Hannover ganz im Zeichen der vernetzten Produktion einer Industrie 4.0 stand, bleibt abseits technischer Lösungen die Frage offen: Wie sieht der Unterricht an den Berufsschulen künftig aus? Finder unterstützt deshalb die David-Roentgen-Schule in Neuwied. Berufsschüler und Lehrer haben sich Gedanken über die duale Ausbildung von morgen gemacht und in Hannover ihr Exponat ‚Industrie4.0@school‘ vorgestellt. Die zentrale Frage: Wie lassen sich die teils komplexen Zusammenhänge innerhalb der vierten industriellen Revolution am besten für junge Berufsanfänger begreifbar machen? „Solche Lernstoffe gibt es bisher noch nicht. Wir arbeiten daran, wie wir dieses Thema am besten didaktisch für die unterschiedlichen Berufsschulklassen aufbereiten“, erklärt Studiendirektor Werner Schnell. Während das Thema für Hersteller, Maschinenbauer oder die Fertigungsindustrie durchaus konkrete Formen annimmt, stellt sich Schnell die Frage, wie der Berufsnachwuchs überhaupt mitkommen soll. „Wie sieht der berufsbegleitende Unterricht an der Berufsschule innerhalb einer Industrie 4.0 aus?“ Weil es sich am besten praxisnah lernen und lehren lässt, nutzt die David-Roentgen-Schule in Neuwied aktuelle Industrietechnik für den Unterricht. Schnell: „Mit den Relais und Schaltnetzteilen von Finder rüsten wir unsere technischen Aufbauten aus, an denen später geübt wird, Roboter oder Steuerungen innerhalb vernetzter Prozesse zu programmieren.“ In Neuwied zähle die Prämisse, echte Technik statt abseits der Industrie angepasste Lernsysteme zu verwenden. „Wir sind damit dichter an der täglichen Praxis“, betont Schnell und freut sich über die spontane Zusage von Finder, die Unterrichtsaufbauten mit Know-how-Unterstützung und Techniksponsorin zu ermöglichen. Aktuell gibt es sieben unterschiedliche Lernmodule – u.a. App-Programmierung, Robotik, Manufacturing Execution System und 3D-Druck.

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