Anlagenbau

Die Bahnindustrie hat schon immer hohe mechanische, elektrische und umweltbedingte Anforderungen an die eingesetzte elektrische und elektronische Ausrüstung gestellt. In den letzten Jahren haben sich diese Anforderungen aufgrund des Wettbewerbsdrucks weiter verschärft. Um die steigenden Erwartungen an den Komfort und die Sicherheit der Fahrgäste zu erfüllen, wird mehr Ausrüstung mit zusätzlichen Funktionen auf minimalem Platz verbaut. Unter diesen Umständen reicht es häufig nicht aus, nur auf die ordnungsgemäße Zertifizierung von Komponenten zu achten – auch wenn diese nach wie vor unabdingbar ist.

Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau kämpft weiter mit den Widrigkeiten des Weltmarktes. Die Unternehmen verzeichneten im September insgesamt ein Minus von 13% im Vergleich zum Vorjahr. Das Inlandsgeschäft stieg um 1%, das Auslandsgeschäft hingegen lag 18% unter dem Vorjahresniveau, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) in Frankfurt mit.

VDMA: Maschinenbau steht hinter „Made in Germany“

Die Maschinenbauer in Deutschland werden sich auch weiterhin mit aller Kraft dafür einsetzen, dass das Label ‘Made in Germany’ seinen Glanz behält. „ Der Maschinenbau in Deutschland hält Regeln und Gesetze ein, liefert beste Qualität und Service und strebt die Technologieführerschaft auf möglichst vielen Feldern an“, sagte der Präsident des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau, Dr. Reinhold Festge (Foto), auf der VDMA-Pressekonferenz während des 8. Deutschen Maschinenbau-Gipfels. „ Wir können das bekräftigen, weil wir eine mittelständisch geprägte Branche sind, in der jedes Unternehmen weiß, dass das Vertrauen unserer Kunden für nichts aufs Spiel gesetzt werden darf“, betonte er.