Electric

Die Bahnindustrie hat schon immer hohe mechanische, elektrische und umweltbedingte Anforderungen an die eingesetzte elektrische und elektronische Ausrüstung gestellt. In den letzten Jahren haben sich diese Anforderungen aufgrund des Wettbewerbsdrucks weiter verschärft. Um die steigenden Erwartungen an den Komfort und die Sicherheit der Fahrgäste zu erfüllen, wird mehr Ausrüstung mit zusätzlichen Funktionen auf minimalem Platz verbaut. Unter diesen Umständen reicht es häufig nicht aus, nur auf die ordnungsgemäße Zertifizierung von Komponenten zu achten – auch wenn diese nach wie vor unabdingbar ist.

Der Energiemanagement- und Automations-Spezialist Schneider Electric konnte im 3. Quartal einen Umsatz von 6,6Mrd.€ erzielen. Das sind insgesamt +4,9%. In den einzelnen Unternehmens-Segmenten zeigt sich folgendes Bild: Im Bereich Buildings & Partner, der den größten Anteil des Umsatzes im 3. Quartal ausmachte, konnte ein Wachstum von 8% verzeichnet werden. In der Sparte Industry konnte das Unternehmen +1,2% verzeichnen, die Umsätze im Bereich Infrastructure verzeichneten hingegen ein Nullwachstum. Im Segment IT erzielte das Unternehmen +8,2%.

Schneider Electric konnte im 1. Halbjahr 2015 einen Umsatz von rund 12,8Mrd.€ erzielen. Das entspricht einem Wachstum von 9,8% gegenüber dem Vorjahreshalbjahr. Das organische Wachstum sank um 0,9%. In der Sparte Industry sank das organische Wachstum um 5,3%. Die Bereiche Infrastructure und IT erzielten ein Plus von 0,7 bzw. 0,5%. Buildings & Partner konnte ebenfalls ein organisches Wachstumsplus von 0,4% erreichen. Geografisch betrachtet konnte Schneider Electric das größte Umsatzwachstum in Westeuropa (+1%) erzielen. In Asien-Pazifik verzeichnete das Unternehmen dagegen -5%. Für die zweite Hälfte des Geschäftsjahres rechnet die Unternehmensleitung mit einem weiteren Wachstum im US-Markt sowie einer anhaltenden Verbesserung in Westeuropa.