Elektrohandwerk

Die Bahnindustrie hat schon immer hohe mechanische, elektrische und umweltbedingte Anforderungen an die eingesetzte elektrische und elektronische Ausrüstung gestellt. In den letzten Jahren haben sich diese Anforderungen aufgrund des Wettbewerbsdrucks weiter verschärft. Um die steigenden Erwartungen an den Komfort und die Sicherheit der Fahrgäste zu erfüllen, wird mehr Ausrüstung mit zusätzlichen Funktionen auf minimalem Platz verbaut. Unter diesen Umständen reicht es häufig nicht aus, nur auf die ordnungsgemäße Zertifizierung von Komponenten zu achten – auch wenn diese nach wie vor unabdingbar ist.

Die konjunkturelle Stimmung in den E-Handwerken liegt im Jahr 2015 weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Wie die aktuelle Herbstumfrage des ZVEH zeigt, beurteilen 94,7% der E-Handwerksunternehmen ihre Geschäftslage positiv (61,5% ‘gut’, 33,2% ‘befriedigend’). Der schon erfreuliche Vorjahreswert von 92,8% wurde damit sogar übertroffen. Auffällig ist der Unterschied zwischen Ost und West: Während in den neuen Bundesländern 69,1% für ‘gut’ votierten, waren es in den alten Ländern 58,8%. Der bundesweite Geschäftsklimaindex der E-Handwerke erreicht mit 76,7% auf einer Skala von null bis hundert für die Herbstumfragen ein neues All-zeithoch. Den meisten Umsatz erwirtschaften die Betriebe im Bereich Energie- und Gebäudetechnik gefolgt von Informations- und Telekommunikationstechnik sowie der Automatisierungstechnik.

KFE in neuer Auflage erschienen

Seit kurzer Zeit ist die neue Kalkulationshilfe für die elektro- und informationstechnischen Handwerke (KFE) erhältlich. Für E-Handwerksunternehmer, Architekten, Planer und Gutachter bietet die Publikation wertvolle
Unterstützung im beruflichen Alltag. Die erweiterte, vom ZVEH herausgegebene Neuauflage ist eine gute Grundlage für Ausschreibungen, Kalkulationen, Angebote sowie zur Plausibilitätsprüfung.