elektronikindustrie

Die Bahnindustrie hat schon immer hohe mechanische, elektrische und umweltbedingte Anforderungen an die eingesetzte elektrische und elektronische Ausrüstung gestellt. In den letzten Jahren haben sich diese Anforderungen aufgrund des Wettbewerbsdrucks weiter verschärft. Um die steigenden Erwartungen an den Komfort und die Sicherheit der Fahrgäste zu erfüllen, wird mehr Ausrüstung mit zusätzlichen Funktionen auf minimalem Platz verbaut. Unter diesen Umständen reicht es häufig nicht aus, nur auf die ordnungsgemäße Zertifizierung von Komponenten zu achten – auch wenn diese nach wie vor unabdingbar ist.

Auch im September 2015 haben die Exporte der deutschen Elektroindustrie weiter zugelegt. „Mit 15,1Mrd.€ konnten sie nicht nur ihr Vorjahresniveau um 4,0% übertreffen, sondern auch den höchsten jemals in einem Monat erzielten Ausfuhrwert verbuchen”, sagte ZVEI-Chefvolkswirt Dr. Andreas Gontermann. In den gesamten ersten drei Quartalen dieses Jahres stiegen die Branchenausfuhren um 7,2% gegenüber Vorjahr auf 128,4Mrd.€. Die Importe elektrotechnischer und elektronischer Erzeugnisse nach Deutschland erhöhten sich im September 2015 noch kräftiger um 9,5% gegenüber Vorjahr auf 13,9Mrd.€. In den ersten neun Monaten dieses Jahres wuchsen sie auf 117,5Mrd.€. Dies waren 12,6% mehr als im Vorjahr.

Mit 13,3Mrd.€ hat die deutsche Elektroindustrie im Mai dieses Jahres erneut 6,1% mehr exportiert als im Vorjahr. „ Die Branchenausfuhren entwickelten sich abermals wesentlich dynamischer als Produktion und Umsatz”, sagte Dr. Andreas Gontermann, Chefvolkswirt des ZVEI. „Kumuliert von Januar bis Mai 2015 beliefen sich die gesamten Elektroexporte auf 70,5Mrd.€. Damit übertrafen sie ihr entsprechendes Vorjahresniveau um 7,0%.”