export

Die Bahnindustrie hat schon immer hohe mechanische, elektrische und umweltbedingte Anforderungen an die eingesetzte elektrische und elektronische Ausrüstung gestellt. In den letzten Jahren haben sich diese Anforderungen aufgrund des Wettbewerbsdrucks weiter verschärft. Um die steigenden Erwartungen an den Komfort und die Sicherheit der Fahrgäste zu erfüllen, wird mehr Ausrüstung mit zusätzlichen Funktionen auf minimalem Platz verbaut. Unter diesen Umständen reicht es häufig nicht aus, nur auf die ordnungsgemäße Zertifizierung von Komponenten zu achten – auch wenn diese nach wie vor unabdingbar ist.

Deutschland exportierte in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres Maschinen im Wert von insgesamt 116Mrd.€. Das waren 2,6% mehr als im Jahr zuvor (2014: 113Mrd.€). Nach Angaben des VDMA fanden die Maschinenbauer in Deutschland die meisten Abnehmer für ihre Produkte in den USA. Dorthin gingen von Januar bis September Maschinen und Anlagen für 12,5Mrd.€, was einem Anteil von 10,7% an der gesamten Maschinenausfuhr entspricht. Nach China, zuvor sechs Jahre lang die wichtigste Handelsdestination, wurden Maschinen und Anlagen im Gesamtwert von 12Mrd.€ exportiert, der Anteil betrug 10,3%.

Richtig entwickelt ist halb zertifiziert

Bevor Schaltschränke auf den Markt gebracht und zur Steuerung von Maschinen und Anlagen eingesetzt werden dürfen, muss geklärt sein, ob sie alle notwendigen Richtlinien erfüllen. Ein Problem dabei: Die Normen unterscheiden sich oft von Land zu Land, weltweit verbindliche Normen existieren nicht. Für international agierende Hersteller ist es darum entscheidend, zu wissen, wie die Sicherheitsvorschriften auf ihrem Zielmarkt genau aussehen und welchen Einsatzbereich mit welchen Normen es für ihr Produkt dort geben wird.

Schaltschränke erfolgreich in die USA exportieren

Maschinen- und Schaltschrankbauer, die ihre Produkte in die Vereinigten Staaten und nach Nordamerika liefern wollen, müssen sowohl die technischen als auch die rechtlichen Anforderungen einhalten. Fehler im Hinblick auf die Anwendungsstandards UL 508A und NFPA können hierbei extrem kostspielig werden. Der britische Schaltschrankbauer PP Electrical Systems Ltd. ist seit über 20 Jahren mit diesen Normen vertraut und berichtet über vermeidbare Standard-Fehler und hohe Folgekosten die entstehen, wenn die geltenden Richtlinien nicht eingehalten werden.

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