Industrie 4.0

Kommunikation, Mobilität, Wohnen, Produktion und Arbeitswelt – die zunehmende Vernetzung verändert viele Bereiche tiefgreifend. Die Phantasie reicht kaum aus, um sich auszumalen, was durch das Verschmelzen von physischen und virtuellen Objekten tatsächlich möglich wird. Doch eines ist sicher: Die Chancen, die das Internet of Things mit sich bringt, sind enorm. Roland Berger prognostizierte dem Konzept Industrie 4.0 2014 ein jährliches volkswirtschaftliches Potenzial von 20 Milliarden Euro – ohne Umwälzungseffekte. Und diese Schätzung ist im Vergleich zu anderen noch konservativ. Dennoch investieren deutsche Unternehmen derzeit nur 14 Prozent des jährlichen Forschungsetats in Themen, die für Industrie 4.0 relevant sind.

Die Bahnindustrie hat schon immer hohe mechanische, elektrische und umweltbedingte Anforderungen an die eingesetzte elektrische und elektronische Ausrüstung gestellt. In den letzten Jahren haben sich diese Anforderungen aufgrund des Wettbewerbsdrucks weiter verschärft. Um die steigenden Erwartungen an den Komfort und die Sicherheit der Fahrgäste zu erfüllen, wird mehr Ausrüstung mit zusätzlichen Funktionen auf minimalem Platz verbaut. Unter diesen Umständen reicht es häufig nicht aus, nur auf die ordnungsgemäße Zertifizierung von Komponenten zu achten – auch wenn diese nach wie vor unabdingbar ist.

Gut geschaltet auf dem Weg zur ‚Industrie 4.0‘

Für Maschinen- und Anlagenbauer auf dem Weg in die ‚Industrie 4.0‘ ist eine eigene Schaltschrankfertigung mit allen damit verbundenen Prozessen häufig unrentabel. Immer mehr Unternehmen setzen deshalb auf die ATR Industrie-Elektronik GmbH, Schaltschrank-Spezialist aus Krefeld.