Jahresbilanz

Die Bahnindustrie hat schon immer hohe mechanische, elektrische und umweltbedingte Anforderungen an die eingesetzte elektrische und elektronische Ausrüstung gestellt. In den letzten Jahren haben sich diese Anforderungen aufgrund des Wettbewerbsdrucks weiter verschärft. Um die steigenden Erwartungen an den Komfort und die Sicherheit der Fahrgäste zu erfüllen, wird mehr Ausrüstung mit zusätzlichen Funktionen auf minimalem Platz verbaut. Unter diesen Umständen reicht es häufig nicht aus, nur auf die ordnungsgemäße Zertifizierung von Komponenten zu achten – auch wenn diese nach wie vor unabdingbar ist.

Siemens gut ins neue Jahr gestartet

„ Wir haben ein starkes Quartal geliefert und sind mit der Umsetzung unserer Vision 2020 auf gutem Weg. Deshalb heben wir die Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2016 an, obwohl die makroökonomischen und geopolitischen Entwicklungen unsere Märkte weiterhin belasten.”, sagte Joe Kaeser (Foto), Vorsitzender des Siemens-Vorstands, am 25. Januar im Rahmen der Hauptversammlung in München. Großaufträge in Europa und Afrika ließen den Auftragseingang im ersten Quartal im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2015 um 27% auf 22,8Mrd.€ ansteigen, die Umsatzerlöse lagen mit 18,9Mrd.€ um 8% höher.

Zum Jahresende verzeichnete der Auftragseingang im Maschinenbau eine zweistellige Wachstumsrate. Insgesamt stiegen die Bestellungen im Dezember um real 11% gegenüber dem Vorjahr. Während es bei der Inlandsnachfrage einen Rückgang von 5% zu verkraften gab, sorgten die Auslandsorders dank Großanlagengeschäft aus den Nicht-Euro-Ländern für eine Zuwachsrate von 17%. Zusätzliche Unterstützung kam aus den Euro-Partnerländern.