Kanalbaugruppe

Die Bahnindustrie hat schon immer hohe mechanische, elektrische und umweltbedingte Anforderungen an die eingesetzte elektrische und elektronische Ausrüstung gestellt. In den letzten Jahren haben sich diese Anforderungen aufgrund des Wettbewerbsdrucks weiter verschärft. Um die steigenden Erwartungen an den Komfort und die Sicherheit der Fahrgäste zu erfüllen, wird mehr Ausrüstung mit zusätzlichen Funktionen auf minimalem Platz verbaut. Unter diesen Umständen reicht es häufig nicht aus, nur auf die ordnungsgemäße Zertifizierung von Komponenten zu achten – auch wenn diese nach wie vor unabdingbar ist.

Industrie 4.0 bei Kanal-Baugruppen

Bis spätestens 2025 soll Industrie 4.0 flächendeckend in Deutschland realisiert sein, um hierzulande die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Erste Ansätze sind auch beim Mittelstand erkennbar. Kein Wunder: Möchten die meist inhabergeführten Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten und mehr Wertschöpfung erreichen, müssen sie Kosten senken, Prozesse verbessern und vernetzt mit Zulieferern wie Kunden und allen internen Abteilungen arbeiten. Roland Lenzing, Leiter Unternehmensstrategie, Prokurist und Gesellschafter von Pflitsch, erklärt im Interview, wie der Hersteller von Kabelverschraubungen und Kabelkanälen mit „Kanal-Baugruppen 4.0“ immer mehr Kunden überzeugt, wenn es um die Verbindung von Schaltschränken und Maschine geht.