Anleitung für industrielle Instandhaltung

Immer kürzere Planungs- und Produktionszyklen erhöhen die Bedeutung einer reibungslosen Instandhaltung zunehmend. Die Verantwortlichen müssen die Verfügbarkeit der Maschinen und Anlagen sicherstellen, dabei die neuesten Methoden und Techniken anwenden und gleichzeitig die Kosten im Griff sowie die rechtliche Sicherheit im Auge behalten.

(Bild: Thomas Ernsting/LAIF)

Die neue Richtlinie VDI2890 beschreibt die Erstellung von Wartungs-/Inspektionsplänen und den zugehörigen Arbeitsplänen. Insbesondere werden die Anlagen- und Arbeitssicherheit, die Durchführungsdauer, die Wirtschaftlichkeit von Instandhaltungsmaßnahmen und deren termingerechte Erfüllung nach gesetzlichen Vorgaben, Regeln und Richtlinien dargestellt. Allgemein richtet sich die Instandhaltung an den Prozessabläufen der Produktion aus und wird entsprechend in den IT-gestützten Instandhaltungs-, Planungs- und Steuerungssystemen abgebildet. So werden typische Minimalanforderungen zu den Inhalten aufgezeigt, aber auch Vorgehensweisen zur Abbildung komplexer Funktionalitäten und Prozesserfordernisse. Die Richtlinie VDI2890 gilt für alle technischen Investitionsgüter, die während ihrer Nutzungsdauer Instandhaltungs- und Prüfmaßnahmen erfordern. Sie gibt Hinweise für instandhaltungsbezogene Maschinendokumentation und hilft bei der Erstellung von betriebsbezogenen Instandhaltungsunterlagen über den gesamten Lebenszyklus bei Prüfungen und Maßnahmen nach gesetzlichen Regelwerken und Verordnungen, bei Wartungs- und Inspektionsmaßnahmen, bei geplanten oder präventiven Instandsetzungsmaßnahmen mit Anlagenabstellungen sowie wiederkehrenden Qualitätssicherungsmaßnahmen mit Instandhaltungsbeteiligung. Die neue Richtlinie VDI2890 beschreibt die benötigten Funktionalitäten zur Gestaltung und Ausstattung von Instandhaltungsplanungs- und Steuerungssystemen. Sie erläutert die Verwendung und Ausgestaltung von Arbeitsplänen und die Einbindung in Wartungs- und Inspektionspläne.

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