Arbeitsagenturen über Berufsbilder und Perspektiven informiert

Nach der erfolgreichen Ganztagsveranstaltung Ende Mai informiert der Fachverband Elektro- und Informationstechnik weitere Arbeitsvermittler und Berufsberater über die attraktiven Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in den E-Handwerken. Dem Wunsch der Bundesagentur für Arbeit (BA), den Arbeitsvermittlern und Berufsberatern möglichst praxisnahe Einblicke in die Berufswelt des Elektro- und Informationstechnikerhandwerkes zu gewähren, kam der Fachverband nach. Gleich zum Auftakt der Veranstaltungsreihe wurde deutlich, wie gut das neue Konzept ankommt. Knapp 20 Mitarbeiter aus Arbeitsagenturen von Ulm bis zum Bodensee erhielten zum Auftakt der Veranstaltungsreihe in den Räumen von Jöchle Elektrotechnik betriebliche Einblicke und wertvolle Branchen- und Berufsinformationen des Fachverbandes. Geschäftsführer Andreas Hausch nahm sich dem Fachkräftethema und den Marktbedingungen für E-Handwerksbetriebe an. Steffen Ellinger, Berater Bildung/Unternehmensführung gab den BA-Mitarbeitern einen Überblick zum Ablauf der Berufsausbildung sowie Hilfestellungen zur Differenzierung der einzelnen Ausbildungsberufsbilder. Besonders interessiert zeigten sich die BA-Mitarbeiter an den Erwartungen der E-Handwerksbetriebe an Auszubildende und Mitarbeiter. Der Betriebsrundgang mit entsprechenden Praxiseinblicken und die Möglichkeit Auszubildenden und Mitarbeitern direkt Fragen stellen zu können, fanden großen Zuspruch. Auf der Agenda der nachfolgenden Veranstaltungen werden auch wieder typische Betätigungsfelder, wirtschaftliche und tarifliche Rahmenbedingungen sowie umfangreiche Informationen rund um die Karrieremöglichkeiten im Elektro- und Informationstechnikerhandwerk stehen. Am 4. Juli fand die Veranstaltungsreihe in Freiburg ihre Fortsetzung: Zu den noch ausstehenden drei Terminen wurden rund 80 Arbeitsvermittler und Berufsberater erwartet. Neben dem Fachverband hatten im Anschluss an die Freiburger Veranstaltung daran auch Unternehmen in den Regionen Göppingen und Heidelberg die Gastgeberrolle eingenommen. Die praxisnahen Schulungen helfen den BA-Mitarbeitern dabei, ihre Klientel passgenau zu informieren und auch geeignete Kandidaten ins E-Handwerk zu vermitteln. Abgerundet werden alle Veranstaltungen durch ein umfangreiches Informationspaket des Fachverbandes, auf das die Arbeitsvermittler und Berufsberater bei ihrer Tätigkeit zurückgreifen können.

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Die Auftragseingänge in der deutschen Elektroindustrie lagen im November 2018 2,5% unter ihrem Vorjahreswert. Aus dem Inland gingen 1,5% mehr Bestellungen ein als im Vorjahr, aus dem Ausland dagegen 6% weniger. Vor allem die Aufträge aus Ländern des Euroraums gaben stark nach (-8,9%). Kunden aus der Nicht-Eurozone bestellten 3,9% weniger. Damit sind die Auftragseingänge von Januar bis November 2018 nur leicht um 0,5% gestiegen. Während die Inlandsorders um 2,5% gegenüber Vorjahr fielen, legten die Auslandsbestellungen um 3% zu. Sowohl Kunden aus dem Euroraum (+1,5%) als auch aus Drittländern (+3,9%) orderten mehr. Die reale Produktion ist im November um 3% unter ihrem Vorjahresniveau geblieben, die Erlöse der Branche fielen mit 17,1Mrd.? um 3,5% niedriger aus. Dabei entwickelten sich Inlands- und Auslandsumsatz mit jeweils -3,5% ähnlich schwach. Im gesamten Zeitraum von Januar bis November 2018 steht ein Auftragsplus von 0,5% in den Büchern. Der aggregierte Umsatz der Elektrounternehmen belief sich im selben Zeitraum auf 179,8Mrd.? und lag damit um 3% höher als vor einem Jahr, die reale Produktion nahm um fast 3% zu. Das Geschäftsklima in der deutschen Elektroindustrie ist im Dezember 2018 den nunmehr dritten Monat in Folge gesunken. Diesmal verschlechterte sich die Beurteilung der aktuellen Lage, wohingegen die allgemeinen Geschäftserwartungen wieder etwas besser ausfielen.

Herman Hermes, Mitbegründer der Turck-Gruppe, ist am 2. Januar im Alter von 85 Jahren verstorben. Nach Werner und Hans Turck, die beide im Jahr 2015 starben, verliert die Turck-Gruppe damit den letzten ihrer drei Pioniere. Hans Turck stellte den jungen Elektroingenieur Hermann Hermes 1968 für den Vertrieb ein und beteiligte ihn schon bald am Unternehmen. Der gebürtige Essener sei ein energiegeladener Vertriebsmanager gewesen, der andere mitnehmen und motivieren konnte.

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Vom 13. bis 15. Februar 2019 findet ein halbes Jahrhundert nach ihrer Gründung zum 42. Mal die Fachmesse Elektrotechnik in der Messe Dortmund statt. Rund 400 Aussteller werden etwa 21.000 Fachleuten in fünf Messehallen Trends und Technologien präsentieren, mit denen sich diese den Herausforderungen der Zukunft stellen können. Damit ist die Elektrotechnik ein wichtiger Branchentreff für das Elektrohandwerk, Fachbesucher aus der Industrie, Architekten und Planer sowie kommunale Vertreter.

UL hat die Zusammenarbeit intensiviert. Das Dehn-Testzentrum ist als ‚Third Party Test Lab‘ qualifiziert. Dehn ist nun autorisiert, im Auftrag von und für UL auch Prüfungen für Dritte durchzuführen. 

Zur kommenden Eltefa im März 2019 räumt die Messe Stuttgart dem industriellen Schaltanlagenbau einen neuen und deutlich größeren Stellenwert ein als bisher: Sie wird dem Thema die gesamten 14.500m2 der neuen Paul Horn Halle (Halle 10) widmen. Die Liste der Unternehmen, die sich auf der Eltefa präsentieren werden, liest sich wie das Who’s who der Branche: Rittal, Hager, Weidmüller, Wago, Schneider Electric, Hensel, Sedotec und Komax werden unter anderem vertreten sein.

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Mit dem Kauf der Firma Bekto Precisa aus Goražde in Bosnien-Herzegowina hat Emka einen weiteren Meilenstein seiner Unternehmensgeschichte bekanntgegeben.

Hager hat bei stetigen Qualitätskontrollen festgestellt, dass es bei einem Teil der ab Februar 2018 ausgelieferten Sammelschienenverbinder ZZ15SAVE aufgrund eines Materialfehlers zum Bruch des Gegenlagers kommen kann. Bedingt dadurch kann eine langzeitstabile, elektrische Verbindung der Sammelschienen nicht immer gewährleistet werden.

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