Digitalisierung – nicht immer sofort sichtbar

In diesem Sommer sind die Auswirkungen der Digitalisierung besonders deutlich geworden: Zu den schon mehr oder weniger zum Alltag gehörenden Zeitgenossen, die – ihren Lieblingsbegleiter Smartphone immer im Blickfeld – ihre Umwelt nur noch bedingt wahrnehmen und hier und da mal auf Kollisionskurs mit ihren Mitmenschen gehen, gibt es jetzt auch noch die Pokémon-Jäger, deren Verhalten nur schwer kalkulierbar und vorhersagbar ist. Hier wird sofort sichtbar, wie sehr die Digitalisierung bereits Teil unseres Alltags ist.

 (Bild: Schneider Electric GmbH)

(Bild: Schneider Electric GmbH)


Aber die Digitalisierung dringt auch fernab solcher Hypes immer weiter vor und erobert natürlich auch weite Bereiche unseres beruflichen Umfelds. So wird beispielsweise auch der Leistungsschalter in der Energieverteilung und damit auch der intelligente Schaltschrank Teil des ‚Internet der Dinge‘. Der moderne Leistungsschalter ist vernetzt und kommunikativ. Er übernimmt neben der eigentlichen Aufgabe – Schutz von Menschen und Anlagen – auch die Rolle eines Präzisions-Messgeräts, und bildet so ganz nebenbei die Basis sowohl für ein umfassendes Energiemanagement als auch für die intelligente Wartung und Instandhaltung von Schaltanlagen und somit auch zur Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit. Und auch hier spielen mobile Geräte eine immer wichtigere Rolle: Die gelieferten Daten können per Mobilgerät – Smartphone oder Tablet – schnell und bequem visualisiert werden. Der Zugriff auf Informationen ist vielfältig. Neben dem fast schon zum Klassiker mutierten Einsatz von WLAN kann der Anwender mit Bluetooth oder NFC auf die Daten im Leistungsschalter zugreifen. Dafür gibt es zwar keine Pokémon-Punkte, aber der Anwender wird mit schnellen Einsichten in den Zustand seiner Schaltanlage, über Energieflüsse und -verbräuche, Wartungsempfehlungen oder den Zugriff auf Konfigurationsdaten seiner Leistungsschalter belohnt. Und das unabhängig von seinem jeweiligen Aufenthaltsort. Aber selbst im Zeitalter der Digitalisierung braucht es mehr als intelligente Leistungsschalter, um solide Lösungen für den Kunden schaffen zu können. Was wir von Schneider Electric dazu beitragen können, wollen wir Ihnen im vorliegenden Heft gerne näherbringen. In diesem Sinne: Viele interessante Anregungen und nicht zuletzt viel Spaß beim Lesen!

Das könnte Sie auch interessieren

Die neuen MID-Energiezähler der Produktreihe Empro von Phoenix Contact werden zu Verrechnungszwecken verwendet. Die Messgeräte erfassen die wichtigsten elektrischen Parameter und kommunizieren diese über gängige Schnittstellen.

Anzeige

Pfannenberg hat mit der Serie DTS 3000 Kühlgeräte von 300 bis 5.800W konzipiert, die für den anspruchsvollen Outdoor-Bereich geeignet sind. Sie sind erhältlich mit den hohen Schutzarten N3R und IP56, die bei Bedarf auf NEMA Typ 4X erweitert werden können. Ergänzend gibt es Heizungen, Thermostate und Hygrostate zur Verhinderung von schädlicher Kondensatbildung an.

Anzeige

Das Sortiment an EMV Schirmklammern von Icotek zur sicheren Ableitung hochfrequenter Störungen wird um die Schirmklemme SKZ erweitert. Die neue SKZ bietet eine zusätzlich integrierte Zugentlastung an.

Die Produktion im Maschinenbau in Deutschland ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamts im Jahr 2018 um 2 Prozent gestiegen. Damit wurde die Prognose des VDMA – ein Plus von 5 Prozent – deutlich verfehlt. In den ersten zehn Monaten des vergangenen Jahres lag das Produktionswachstum im Maschinenbau mit 3,7 Prozent noch auf Kurs. „Die beiden Schlussmonate erwiesen sich jedoch als unerwartet schwach.

Die intelligente Integration von Wertschöpfungsprozessen ist der Schlüssel zur digitalen Transformation der Industrie. Auf der Hannover Messe 2019 eröffnet Rittal den Besuchern neue Wertschöpfungsperspektiven durch bedarfsgerechte Systemerweiterungen, digitale Prozessketten und passende Infrastruktur.

Phoenix Contact als Anbieter von Lösungen für den Energiemarkt hat in Zusammenarbeit mit Jean Müller ein skalierbares Monitoring-System für den Netzbetrieb entwickelt, das in Echtzeit Betriebsmesswerte zur Optimierung der Netze oder zur Netzbetriebsführung bereitstellt.

Die All About Automation am 12. und 13. März 2019 in der Messe Friedrichshafen entwickelte sich in den letzten Jahren zur regionalen Plattform für die Automatisierungsexperten und Schaltanlagenspezialisten der internationalen Bodenseeregion. Auf einer ausgebuchten Messefläche zeigen über 200 Aussteller Systeme, Komponenten, Software und Engineering für industrielle Automation und Kommunikation. Der Schaltschrank- und Schaltanlagenbau spielt auf der All About Automation eine gewichtige Rolle.

Der Automationsspezialist Lütze eröffnet im Zuge der Weiterentwicklung seines internationalen Kabelgeschäfts das neue Kompetenzzentrum Connectivity am Standort Chrudim in der Tschechischen Republik.

1970 eröffnete Häwa, Anbieter für Elektrogehäuse und Schaltschränke, seine erste Niederlassung in Duisburg. 2020 feiert der Standort sein 50-jähriges Bestehen und hat es jetzt zum ersten Mal geschafft, die Umsatzgröße von 10Mio. € zu überschreiten.

Schneider Electric hat den Global Digital Transformation Benefits Report 2019 veröffentlicht, der laut Unternehmensangaben konkrete Belege für die Leistungsfähigkeit der Digitalisierung im gesamten Spektrum der globalen Industrie, des Handels und des öffentlichen Sektors liefert. Dieser Nachweis erfolgt in Form von quantifizierbaren Geschäftsvorteilen, basierend auf einer Sammlung von 230 Kundenprojekten, die der Konzern in den letzten fünf Jahren in 41 Ländern realisiert hat.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige