Durchdachtes Gesamtpaket

Welche Gesundheits- und Sicherheitsprobleme treten im Schaltschrankbau auf?

Platzsparend – Der neu gewonnene Platz ermöglicht die Montage von weiteren Geräten auf gleicher Montagefläche. (Bild: Omron Electronics GmbH)

Wenn immer wieder die gleichen Arbeitsschritte durchgeführt werden, kann es zu Verletzungen durch wiederholte Belastungen (RSI-Syndrom) kommen. Die Push-In Plus-Technologie reduziert dieses Risiko, da im Vergleich zu herkömmlichen Schraubklemmen eine geringere Einsteckkraft erforderlich ist. Die Push-In Plus-Technologie führt bei der Verdrahtung in der Regel zu Zeiteinsparungen von 50 bis 60 Prozent. Zudem machen standardisierte Designs es unerfahrenen Schaltschrankkonstrukteuren leichter, die erforderliche Erdung herzustellen, Stromversorgungskabel richtig zu installieren und Interferenzen zwischen Stromversorgungskabeln und Signalkabeln zu vermeiden, wodurch Sicherheitsrisiken gesenkt werden.

Wie kann man als Schaltschrankhersteller den gesamten Lebenszyklus des Schaltschranks unterstützen?

Vertrauen in die Marke und hohe Qualität sind für Schaltschrankhersteller, deren Geschäft sich auf Wiederholungsaufträge stützt, naturgemäß von hoher Bedeutung. Schaltschrankhersteller bieten meist eine einjährige Garantie, einige bieten auch erweiterte Garantien an. Um Ausfallzeiten zu minimieren ist es wichtig, dass Endbenutzer Ersatzprodukte in ihrer Nähe beziehen können. Omron verfügt über ein weltweites Netzwerk von Notfalldistributionszentren in 35 Ländern, die mit universellen Produktcodes arbeiten, um den Bezug von Teilen zu erleichtern. Alle Geräte verfügen über die erforderlichen Zertifizierungen, darunter die UL-Zulassung, CE und CSA, um für Unternehmen, die Schaltschränke weltweit exportieren, Produktkonformität sicherzustellen.

Welche Auswirkungen hat die Industrie 4.0 für Schaltschrankhersteller?

European Marketing Manager Panel Solutions (Bild: Omron Electronics GmbH)

Mit der Industrie 4.0 wird der Austausch digitaler Daten im laufenden Prozess vorangetrieben. In einigen Fällen kann der Schaltschrankbau dadurch teilweise automatisiert werden, vorausgesetzt, die digitalen Daten sind zuverlässig und vollständig. Obwohl in der Theorie möglich, ist dies jedoch aufgrund mangelnder Verfügbarkeit zuverlässiger Daten in der Praxis oft nicht umsetzbar. Die Industrie 4.0 bietet auch Möglichkeiten, Komponenten im Rahmen der präventiven Instandhaltung aus der Ferne zu überwachen. Für Schaltschrankhersteller sind die Anreize, hier einzusteigen, allerdings eher gering, da es letztlich eine Kostenerhöhung bei ohnehin niedrigen Margen darstellt. Für den Endkunden ist es dagegen äußerst wichtig – in einem Automobilwerk oder bei einem pharmazeutischen Verfahren können Ausfallzeiten von nur einer Minute immense Kosten verursachen. Omron arbeitet in diesem Bereich sehr eng mit Endkunden zusammen.

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