E-Handwerke: Digitalisierung und Qualifizierung im Fokus

Der Einfluss der Digitalisierung auf die Märkte der E-Handwerke und wichtige Themen der politischen Interessenvertretung bildeten die inhaltlichen Schwerpunkte der Jahrestagung des Zentralverbands der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) in Hamburg. Vom 6. bis 9. Juni diskutierten Vertreter des Bundesverbands mit den Delegierten aus den Landesinnungsverbänden über die neuen Herausforderungen im digitalen Zeitalter. ZVEH-Präsident Lothar Hellmann (Foto) legte auf der Mitgliederversammlung ein besonderes Augenmerk auf das Thema Nachwuchs und Ausbildung.

 (Bild: ZVEH)

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Eine qualifizierte Ausbildung sei unverzichtbar, da die Aufgaben rund um die Geschäftsfelder Energiemanagement, Effizienzsteigerung und Gebäudeautomation durch die Digitalisierung immer anspruchsvoller würden. Umso mehr freute es Hellmann, dass es im vergangenen Jahr erneut gelungen ist, die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im E-Handwerk zu steigern. Nach einem Plus von 4,7% im Vorjahr hat sich der Wert nun erneut um 3,2% erhöht. „Damit liegen wir deutlich über den Zuwächsen im Gesamthandwerk. Der Lehrlingsbestand hat nun die Marke von 40.000 überschritten. Unsere Ausbildungsberufe und die damit verbundenen Zukunftsperspektiven sind attraktiver denn je für die Jugend“, so Hellmann. In Kooperation mit dem Bundeswirtschaftsministerium erarbeiteten die E-Handwerke zudem derzeit in sogenannten Reallabors, wie die Ausbildung noch passgenauer auf die Herausforderungen der Digitalisierung zugeschnitten werden könne. Der Dialog mit anderen gebäudetechnischen Gewerken und das Thema Digitalisierung werden auch beim E-Kongress am 15. und 16. September in Bonn wieder in den Mittelpunkt rücken.

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