Europakonforme Anschlussregeln für das Hochspannungsnetz

Das Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (VDE|FNN) hat mit den „TechnischenAnschlussregeln Hochspannung“ (E VDE-AR-N4120) Anforderungen aus Europa für Deutschland konkretisiert. Mit dieser neuen Anwendungsregel werden die Anforderungender 2015 veröffentlichten TAB Hochspannung europakonform weiterentwickelt. Konkretgestaltet sie die Anforderungen des Europäischen Network Codes „Requirements for Generators“ für Erzeugungsanlagen an der Hochspannung aus.

Die neue Anwendungsregel

Die neue Anwendungsregel „Technische Anschlussregeln Hochspannung“ konkretisiert europäische
Anforderungen an Erzeugungsanlagen für Deutschland. (Bild: VDE Verband der Elektrotechnik)

Neu geregelt wird darin unter anderem

• die Wirkleistungsabgabe bei Über- und Unterfrequenz,

• das Durchfahren von Netzfehlern,

• die Fähigkeit zur Bereitstellung von Regelleistung

• sowie Nachweisprozesse.

So müssen Erzeugungsanlagen zukünftig bei Frequenzänderungen, die bei einem Ungleichgewicht zwischen Last und Erzeugung entstehen, schneller reagieren. Derzeit dämpfen die noch zahlreich im Netz vorhandenen rotierenden Massen der konventionellen Kraftwerke Frequenzabweichungen ab. Künftig sollen in diesen Situationen alle Erzeugungsanlagen ihre Leistung schnell anpassen. Seit Jahren müssen Erzeugungsanlagen Fehler durchfahren können und so das Gesamtsystem stützen. Die dazu bestehenden Anforderungen wurden nun aufgrund der europäischen Vorgaben leicht modifiziert. Die neue Anwendungsregel ist Teil der Aktivitäten von VDE|FNN, das System auf diezunehmende Einspeisung erneuerbarer Energien als Teil der Energiewende vorzubereiten.

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