Gute Geschäfte
dank Brexit

Drei von vier Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen spüren die – positiven oder negativen – Auswirkungen des Brexits schon heute. Dabei scheinen die positiven Folgen die negativen Konsequenzen derzeit zu überwiegen, das gilt sowohl für das Inlandsgeschäft als auch für den Außenhandel, die Geschäfte mit Großbritannien ausgenommen. Das ist das Ergebnis einer Unternehmensbefragung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag des nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministeriums. Ein Beispiel: Das Vereinigte Königreich war in den vergangenen Jahren bei osteuropäischen Fachkräften besonders beliebt. Seit dem Referendum ist der britische Arbeitsmarkt für sie nun deutlich weniger attraktiv. Das führt dazu, dass Mitarbeiter aus Osteuropa vermehrt wieder für deutsche Unternehmen arbeiten, die seit Jahren händeringend Fachkräfte suchen. Zudem büßen Unternehmen aus dem Vereinigten Königreich bei Investoren Ansehen ein, die gut vernetzte NRW-Wirtschaft rückt vermehrt in den Fokus.

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