Neuartige Presshülse für 360°-Schirmkontaktierung

Hohe Schirmungsqualität attestiert

Gerade durch die rapide zunehmende elektronische Vernetzung im industriellen Bereich oder bei Verkehrsmitteln kommt der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) heute ein besonders hoher Stellenwert zu. EMV-Probleme können nicht nur Funktionsstörungen, sondern auch teure Ausfälle verursachen. Eine EMV-Kabelverschraubung für eine sichere Rundum-Schirmkontaktierung bei Maschinen und Anlagen hat der zur Kaiser Group gehörende Kabelverschraubungsspezialist Agro kürzlich vorgestellt.

 Die Kabelverschraubung Progress EMV PowerConncet ist von Agro speziell für EMV-Anwendungen konzipiert und mit einer neuartigen fortschrittlichen Presshülse ausgestattet worden, die eine konzentrische 360°-Schirmkontaktierung auf kleinstem Raum gewährleist (Bild: Agro AG)

Die Kabelverschraubung Progress EMV PowerConncet ist von Agro speziell für EMV-Anwendungen konzipiert und mit einer neuartigen fortschrittlichen Presshülse ausgestattet worden, die eine konzentrische 360°-Schirmkontaktierung auf kleinstem Raum gewährleist (Bild: Agro AG)

Eine wirkungsvolle Schirmung aller Komponenten reduziert einerseits die Störaussendungen eines elektrischen Betriebsmittels und verringert andererseits dessen eigene Anfälligkeit für elektromagnetische Beeinträchtigungen von außen. Dabei sind nicht nur maximal geschirmte Leitungen, sondern auch EMV-gerechte Kabelverschraubungen erforderlich.

 Die neue montagefreundliche EMV-Kabelverschraubung aus der Serie Progress EMV PowerConnect von Agro bietet eine kompakte Bauform bei gleichzeitig hohen Ableitströmen. (Bild: Agro AG)

Die neue montagefreundliche EMV-Kabelverschraubung aus der Serie Progress EMV PowerConnect von Agro bietet eine kompakte Bauform bei gleichzeitig hohen Ableitströmen. (Bild: Agro AG)

Kleine Übergangswiderstände

Für diesen anspruchsvollen Anwendungsbereich gibt es bereits seit vielen Jahren mit Progress EMV-Kabelverschraubungen Lösungen für verschiedene Einsatzgebiete. Dieses Programm wurde jetzt mit der Progress EMV PowerConnect um eine weitere Baureihe ergänzt, die eine kompakte Bauform bei gleichzeitig hohem Ableitvermögen bietet. Wie der Namenszusatz bereits andeutet, gestattet die neue EMV-Kabelverschraubung eine kraftvolle Verbindung und Klemmung des Kabelschirms. Möglich wird dies durch eine neuartige fortschrittliche Presshülse, die eine konzentrische 360°-Schirmkontaktierung auf kleinem Raum gewährleistet. Aufgrund des direkten Kontakts zwischen Schirmgeflecht und einer im Unterteil der Kabelverschraubung befindlichen konusartigen Kontaktfläche ergeben sich sehr geringe Übergangswiderstände.

Das könnte Sie auch interessieren

Die Unternehmen in Deutschland befinden sich in einem der größten Transformationsprozesse, den sie je durchlaufen haben. Die Umbrüche durch die Digitalisierung bieten große Chancen, stellen sie aber auch vor große Herausforderungen.

Anzeige

Schneider Electric hat den Global Digital Transformation Benefits Report 2019 veröffentlicht, der konkrete Belege für die Leistungsfähigkeit der Digitalisierung im gesamten Spektrum der globalen Industrie, des Handels und des öffentlichen Sektors liefert. Dieser Nachweis erfolgt in Form von tiefgreifenden, quantifizierbaren Geschäftsvorteilen, basierend auf einer Sammlung von 230 Kundenprojekten, die Schneider Electric in den letzten fünf Jahren in 41 Ländern realisiert hat. Dabei kam die offene, skalierbare und IoT-fähigen Systemarchitektur EcoStruxure zum Einsatz.

Die Produktion im Maschinenbau in Deutschland ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamts im Jahr 2018 um 2% gestiegen. Damit wurde die Prognose des VDMA – ein Plus von 5% – deutlich verfehlt. In den ersten zehn Monaten des vergangenen Jahres lag das Produktionswachstum im Maschinenbau mit 3,7% noch auf Kurs. „Die beiden Schlussmonate erwiesen sich jedoch als unerwartet schwach, Im Dezember sank die Produktion sogar um 8% gegenüber dem Vorjahresmonat“, erläuterte VDMA-Konjunkturexperte Olaf Wortmann (Foto). „Dies passt ins Bild der gesamten Industrie, die unter den geopolitischen Verunsicherungen leidet.

Anzeige

Im Dezember 2018 verfehlten die Auftragseingänge in der deutschen Elektroindustrie ihren Vorjahreswert um 12,2%. „Anders als 2017 gingen in diesem Monat keine Großaufträge ein“, sagte Dr. Andreas Gontermann, ZVEI-Chefvolkswirt.

„Im Schaltschrankbau steckt die Automatisierung noch in den Kinderschuhen“, behauptet Matthias Klaus, Geschäftsführer bei Komax Deutschland. „Da gibt es viel Spielraum für Innovationen und Effizienzsteigerungen“.

Drei von vier Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen spüren die – positiven oder negativen – Auswirkungen des Brexits schon heute. Dabei scheinen die positiven Folgen die negativen Konsequenzen derzeit zu überwiegen, das gilt sowohl für das Inlandsgeschäft als auch für den Außenhandel, die Geschäfte mit Großbritannien ausgenommen.

Themen wie künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen gewinnen innerhalb der vernetzten Industrie an Bedeutung. Unter dem Leitthema ‚Industrial Intelligence‘ stellt die Hannover Messe 2019 diese Entwicklung in den Mittelpunkt. „Auf der Hannover Messe werden mehr als 100 konkrete Anwendungsbeispiele für Machine Learning gezeigt. Das gibt es weltweit kein zweites Mal“, sagt Dr. Jochen Köckler, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Messe. 

Zum Jahresbeginn haben Michael Heinemann (rechts) und Ralf Döhre die Leitung der Phoenix Contact E-Mobility übernommen. Heinemann ist CEO und Vorsitzender der Geschäftsführung, Döhre ist COO des Unternehmens, das seinen Sitz in Schieder-Schwalenberg hat.

Weidmüller unterstützt die TU Dortmund bei einem staatlich geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekt. Der Startschuss des Projekts LernBAR war im Juni 2018. Ziel ist es, beeinträchtigte Menschen durch den Einsatz digitaler Medien für den Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Mithilfe von Augmented Reality (AR) und der Microsoft HoloLens sollen sie über digitale Inhalte an ihren zukünftigen Arbeitsplatz und die ungewohnte Umgebung herangeführt werden.

Es gibt eine Veränderung in der Geschäftsführung bei Rittal: Uwe Scharf (Foto) wurde zum 1. Januar 2019 zum Geschäftsführer berufen und verantwortet die Business Units IT und Industry sowie das Marketing. Als weltweit führender Lösungsanbieter für Schaltschranksysteme und IT-Infrastrukturlösungen hat Rittal seinen Vertrieb strategisch gestärkt.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige