Konjunkturprognose im Sinkflug

Der Machtkampf zwischen den USA und China ist auch hierzulande zu spüren, die Exporte gehen zurück, Unternehmen investieren wieder weniger. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) korrigiert deshalb seine Konjunkturprognose nach unten.

 (Bild: Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.)

(Bild: Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V.)

In diesem Jahr steigt das Bruttoinlandsprodukt nur um 1,8%, das sind 0,2 Prozentpunkte weniger als noch im Frühjahr prognostiziert. Das liegt vor allem am Protektionismus, der weltweit seine Spuren hinterlässt. Vor allem die ‚America first‘-Politik von US-Präsident Donald Trump sowie der Handelskonflikt mit China wirken sich auf den globalen Handel und die Wirtschaft hierzulande spürbar aus. Allerdings dämpfe nicht nur Trump die Konjunktur. Auch steigende Energiepreise bremsten die Wirtschaft: Vor allem produzierende Unternehmen litten unter den Mehrkosten. Zudem sei das Wachstum in vielen Schwellenländern spürbar zurückgegangen – auch das bremse die Exporte und gleichzeitig die Investitionen in Deutschland. Doch es gibt laut Angaben des IW auch gute Nachrichten: Privater und öffentlicher Konsum sind anhaltend robust und sorgen dafür, dass die Wirtschaft zukünftig nicht stagniert. Auch auf dem Arbeitsmarkt sieht es gut aus: Die Beschäftigung steigt weiter und die Arbeitslosenquote sinkt 2019 im Jahresdurchschnitt auf rund 5%.

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