NFC-gesteuerte Konfiguration

Standardkonfiguration

Standardmäßig ist der Drei-Phasen-Wächter in zwei gängigen Grundeinstellungen für Alarmmeldungen verfügbar und kann daher ohne weitere Vorbereitung eingesetzt werden. Diese Standardkonfigurationen beziehen sich auf Dreieckschaltungen mit einer Netznennspannung von 400 bzw. 240VAC ohne Einschaltverzögerung. Die Sollwerte für Alarmierungen bei Überspannung liegen bei 440 bzw. 264VAC, bei Unterspannung bei 360 bzw. 216VAC. Prioritätsalarme werden beim Phasenverlust in beiden Einstellungen bei der Schwelle von 85 Prozent ausgelöst; ein Nullleiterverlust ist lediglich bei Sternschaltungen relevant und löst daher in der Grundeinstellung keinen Alarm aus. Für spezielle Anwendungen kann das DPD optional bereits mit spezifischen Voreinstellungen ausgeliefert werden.

NFC-Technologie statt Schraubendreher

Zudem lassen sich individuelle Anpassungen der Default-Alarmwerte je nach Bedarf vornehmen. Diesen Arbeitsschritt macht Carlo Gavazzi dem Anwender so einfach wie möglich. Durch die Verwendung der Datenübertragungstechnologie NFC (Near Field Communication, Nahfeldkommunikation) erspart er ihm die Konfiguration eines oder mehrerer Relais mit dem Schraubendreher. Denn das DPD ist mit einer NFC-Schnittstelle ausgestattet, über die es mit Endgeräten kommuniziert, die aus den heutigen Arbeitsumgebungen nicht mehr wegzudenken sind: Das smarte Relais wird über NFC-fähige Smartphones oder Tablets mit dem Betriebssystem Android 4.1 oder höher konfiguriert oder mittels eines NFC-Lesegerät am USB-Anschluss über Windows-PCs oder -Laptops. Da die NFC-Technologie auf Apple-Geräten nur für Bezahlvorgänge freigegeben ist, können iOS- und macOS-Geräte nicht für die Konfiguration des DPD benutzt werden. Bei der Verwendung eines Android-Gerätes erfolgen Konfiguration und Diagnose über eine App, die im Google Play Store angeboten wird. Die Konfigurationssoftware für PCs und Laptops kann von der Herstellerwebseite heruntergeladen werden.

Konfiguration am Schreibtisch

Die NFC-Kommunikation ermöglicht, dass der Anwender die Konfiguration am Arbeitsplatz vorbereiten kann. Wie er dabei vorgeht, kann er flexibel gestalten: Er kann die Konfigurationsdatei auf einem PC oder Smartphone erstellen, von einem anderen DPD über NFC herunterladen oder aus einer bestehenden Datei exportieren und gegebenenfalls anpassen. Ist eine Konfigurationsdatei erst einmal auf einem Endgerät vorbereitet, kann er sie nicht nur auf ein Relais, sondern nacheinander auf zahlreiche Geräte hochladen – eine erhebliche Zeitersparnis gegenüber der manuellen Konfiguration. Darüber hinaus bieten sich ihm durch das Vorliegen digitaler Konfigurationsdaten weitere Vorteile. So lässt sich die Datei in einer Cloud speichern, per E-Mail versenden oder über beliebige Collaborations- und File-Sharing-Tools an andere Empfänger, beispielsweise an Mitarbeiter an anderen Standorten, verteilen. Der Empfänger lädt die Datei dann lediglich herunter, öffnet sie in der App und kann mit ihr in der oben beschriebenen Weise weiter verfahren.

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Das Zusammenspiel aus Innovation und Effizienz sorgt bei der Bühler Group für einen Wettbewerbsvorteil und qualitativ hochwertige Produkte, die lange halten. Der Schweizer Maschinenbauer ist auf Technologien für die Lebensmittelindustrie und das Segment Advanced Materials, besonders in der Mobilität, spezialisiert. Die Werkzeuge, Automaten und Markierungssysteme von Weidmüller leisten im Produktionsprozess einen großen Beitrag, insbesondere wenn es um reibungslos planbare Produktions- und Wartungsprozesse geht.

Die Bühler Group ist ein Schweizer Maschinenbauer, der sich auf Lösungen für die Lebensmittelindustrie spezialisiert hat. (Bild: Weidmüller GmbH & Co. KG)

Moderne Maschinen und Anlagen werden immer komplexer. Umso wichtiger ist es, die begleitenden Prozesse so schlank wie möglich zu halten, um Medienbrüche und Fehlerquellen zu vermeiden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die plangenaue Umsetzung einzelner Prozessschritte. Hier müssen die beteiligten Komponenten einwandfrei funktionieren und gezielt ineinandergreifen. Für Bühler ist eine effiziente Produktion kein Selbstzweck, sondern ein wichtiger Bestandteil, um wettbewerbsfähig zu sein. „Wir arbeiten täglich daran, die eigenen Prozesse schlanker zu gestalten und Komplexität zu reduzieren“, erklärt Samuel Hauri, Gruppenleiter Engraving & Confectionaries bei Bühler. „Daran, dass das immer wieder gelingt, haben die Werkstattlösungen von Weidmüller großen Anteil.“ Ein gutes Beispiel dafür sei das Markierungssystem, sagt Hauri. Im Auswahlprozess war dem Unternehmen eine einfach zu bedienende Anwendung wichtig, die entsprechend zu einem geringen Zeitaufwand führt. Die Beschriftungssoftware M-Print Pro von Weidmüller basiert auf der Logik bekannter Office-Systeme, was ein klares Entscheidungskriterium war. Samuel Hauri: „Bis heute haben wir keine bis sehr wenige Ausfallzeiten zu verzeichnen. Bei jedem Anliegen sind die Ansprechpartner von Weidmüller jederzeit erreichbar und beraten uns kompetent. Diese individuelle Betreuung schätzen wir sehr. Das Ergebnis ist eine Markierungslösung, die sich perfekt in unsere Prozesse einfügt.“

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Für die Beschriftung von Reihenklemmen, die modernen Anforderungen Rechnung trägt, sind nicht nur hochwertige Einzelkomponenten wie Drucker oder Beschriftungsstreifen von großer Bedeutung. Viel wichtiger als die Produkte selbst ist, dass alles zusammenpasst – denn eine wirtschaftliche Beschriftung im Schaltschrank funktioniert nur, wenn die Beschriftungsdaten komfortabel und fehlerfrei gedruckt werden. Genau hier setzt das Wago-Beschriftungssystem an. Die neue Software Smart Script macht jetzt das Trio komplett.

Die eindeutige Beschriftung von Reihenklemmen sorgt für eine rasche Orientierung im Schaltschrank. (Bild: Wago Kontakttechnik GmbH & Co. KG)

„Die Maschine steht, nur weil ein Anschluss fehlerhaft ist? Dafür muss schnell eine Lösung her“, weiß Barbara Tiemann, Produktmanagerin Electrical Interconnections bei Wago. Schließlich könnten die Ausfallkosten dabei in die Millionen gehen. „Da will man den Schrank aufmachen und sich sofort orientieren können, um den Fehler schnell zu finden“, so Tiemann. Damit komme der Beschriftung der Klemmen eine wachsende Bedeutung zu. Es ginge längst nicht mehr nur darum, Schilder möglichst haltbar zu beschriften.

„Im Zuge von Industrie 4.0 arbeiten Maschinen und Anlagen vernetzt“, beschreibt Tiemann die Situation in den Industrieunternehmen. „Dem muss auch die Steuerung im Schaltschrank Rechnung tragen.“ Wago lege genau darauf den Fokus. „Wir wollen nicht nur einen super Drucker oder einen perfekten Beschriftungsstreifen zur Verfügung stellen“, so Tiemann. „Viel wichtiger ist, dass unsere Kunden ein System an der Hand haben, mit dem sie ihre Beschriftungsinformationen schnell, kostengünstig und fehlerfrei an die Klemmen bekommen.“ Wie gut sich ein solches System in den Businessalltag integrieren lasse, bestimme maßgeblich darüber, wofür sich der Kunde entscheide. Hier punkte der Anbieter mit einem exakt aufeinander abgestimmten System aus einer kostenlosen Software, einem günstigen Drucker und einem optimierten Material.

„Die einzelnen Elemente können auch von anderen Systembestandteilen angesteuert werden“, erklärt Tiemann die Zusammenarbeit im System. So ließen sich beispielsweise Daten aus der Planung im CAE-System direkt an den Drucker übertragen. Niemand müsse die Datenwelt verlassen. Denn sämtliche Informationen gelangten über Schnittstellen problemlos an den Zielort. Die Software sorgt dafür, dass die eingegebenen Texte in ihrer Größe dem jeweils zur Verfügung stehenden Platz angepasst werden – denn maximale Zeichenzahl, optimale Schriftgröße und auch der optimale Font sind hinterlegt. „So stellen wir sicher, dass jedes Schild gut lesbar ist“, erklärt Tiemann. Am Ende müsse die Beschriftung nicht nur der Norm entsprechen, sondern vor allem klar und eindeutig sein. „Das Erscheinungsbild ist nicht ohne Grund so etwas wie die Visitenkarte des Schaltschrankbauers“, so Tiemann.

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