Phoenix Contact 2015 mit Plus von rund 8 Prozent

Im Rahmen der Automatisierungs-Fachmesse SPS IPC Drives in Nürnberg informierte Phoenix-Contact-Geschäftsführer Roland Bent (Foto) anlässlich einer Pressekonferenz über den konjunkturellen Verlauf des Jahres 2015, der sich durch die weltweiten Turbulenzen und politischen Unsicherheiten deutlich abgekühlt habe. Das aktuelle Wachstum der Phoenix-Contact-Gruppe liegt bei 8,5% in Euro. Eine bereinigte Betrachtung der Marktsituation allerdings zeige ein Wachstum in lokalen Währungen von rund 4%, mit dem die Unternehmensgruppe 2015 immer noch im oberen Bereich des Wachstumsranking der Branche liege.

Bent wies auf große regionale Unterschiede im Vergleich hin: Das Wachstumin Europa, ohne Deutschland, von mehr als 8% in Lokalwährung versus dem Wachstum in den USA mit 15% in Euro, aber einem leichten Minus in lokaler Währung. China hat ein Wachstum in lokaler Währung von nur 3,5%, mit dem Währungshebel liegt das Wachstum auf mehr als 20% in Euro. Der deutsche Markt zeigt bei Phoenix Contact weiter einen positiven Verlauf. So wird Ende 2015 voraussichtlich ein Umsatz von 470Mio.€ erzielt. Das entspricht einem Wachstum von rund 3%, das sich – bereinigt um besondere Projekteffekte – im Vergleich zu 2014 auf 5% erhöht. Viele der aktuellen geopolitischen Unsicherheiten bestanden schon 2014, so dass Phoenix Contact 2015 entsprechend vorsichtig in den Strukturaufbau eingetreten ist.  Trotzdem liegt die Investitionsquote bei 7%. Weltweit werden Ende 2015 rund 600 Mitarbeiter mehr in der Gruppe beschäftigt sein. Der Mitarbeiter-Aufbau in Deutschland wird bei 230 Personen liegen. Phoenix Contact wird 2015 voraussichtlich ein Wachstum von rund 8%, deutlich über 1,9Mrd.€, erreichen.

Auch 2015 wurde eine F&E-Quote von 7% erreicht. Bestimmend für die technologische Ausprägung der Innovationsfähigkeit wird zunehmend der Megatrend der Digitalisierung der Industrie – in Deutschland unter dem Begriff Industrie 4.0 zusammengefasst. Digitalisierung der Industrie heiße weit mehr als nur der Einsatz neuer Technologien in Fabrik und Verwaltung. Digitalisierung der Industrie umfasse auch Überwindung bisheriger Abteilungsgrenzen in Organisationen, neue Formen der Arbeit und vor allem auch die Fähigkeit, das Unternehmen und seine Produkte in eine digitale Wertschöpfungskette der Kunden zu integrieren.

Das könnte Sie auch interessieren

Das könnte Sie auch interessieren

Gemeinsam mit durchgängigen Lösungen die Potentiale durch die Digitalisierung im Schaltschrankbau heben: Dafür haben die Unternehmen Weidmüller, Komax, Zuken und Armbruster Engineering im April die Initiative Smart Cabinet Building gegründet. Bei den Unternehmen handelt es sich um Technologieführer in verschiedenen Bereichen des Schaltschrankbaus, die ihre Kompetenzen und ihr Know-how nun erstmals bündeln.‣ weiterlesen

Anzeige

Einfachere und schnellere Montage, kompaktere und anwenderfreundlichere Federklemmtechnik – die Anforderungen an Schirmklemmen nehmen zu. Die neuen Schirmklemmen der Baureihe SCC von Phoenix Contact ermöglichen jetzt eine werkzeuglose Einhandbedienung. Mit Hilfe des Klemmhebels wird der Leiter mühelos eingelegt und ohne Kraftaufwand durch die Kontaktfeder festgeklemmt. ‣ weiterlesen

Anzeige

Elmeko erweitert sein Portfolio um die kompakte Schaltschrankheizung m 150 mit integriertem Lüfter. Diese bietet eine Heizleistung von 150W. 66mm breit, 86mm hoch und 97mm tief hat der Anbieter diesen Typ mit einem Lüfter ausgerüstet, der die Luftzirkulation im Gehäuse verbessert und eine bessere Wärmeverteilung im Schaltschrank erreicht. ‣ weiterlesen

Anzeige

Schneider Electric möchte seine gruppeninternen Kompetenzzentren für Schlüsseltechnologien stärken. Mit einem weiteren Ausbau des Standortes Marktheidenfeld wird dieser Weg nun fortgesetzt. ‣ weiterlesen

Nach einem von der Corona-Krise noch weitgehend unberührten ersten Quartal hat die deutsche Elektroindustrie die Auswirkungen der Pandemie und des damit verbundenen Lockdowns im zweiten Quartal mit voller Wucht zu spüren bekommen. ‣ weiterlesen

Das Stuttgarter Volksfest Wasen ist eines der größten Volksfeste Europas und für den Stuttgarter Netzbetreiber jedes Jahr wieder eine Herausforderung. 2015 war er zugleich ein Feldtest. Mobile Messboxen erfassten sekundengenau sämtliche Lastflüsse in den zehn Ortsnetzstationen des Festgeländes. Die Messungen erhöhen nicht nur die Versorgungssicherheit eines Volksfestes. Mittelfristig soll mit solchen Maßnahmen das gesamte Verteilnetz des Einzugsgebiets der Stuttgarter Netze für die Energieversorgung der Zukunft ertüchtigt werden.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige