Verdrahtungskanal- und Profilschienenschneidgeräte

Präzise und ressourcenschonend arbeiten

Ein kurzer Schnitt, das kann doch nicht so schwer sein? Weit gefehlt, denn wenn es um Millimeter geht, liegt die Tücke oft im Detail. Zum Beispiel im Schaltschrank- und Steuerungsbau. Eine unpräzise Schnittführung richtet hier zwar nicht ähnlich fatalen Schaden wie im Operationssaal an – dennoch müssen auch Schaltschrankbauer passgenau arbeiten, wenn die Elektronik im Gehäuse ihre Aufgabe als ‚Gehirn‘ einer Anlage optimal erfüllen soll.

Das Verdrahtungskanalschneidgerät VKS 125 sorgt für gratfreie Schnitte ohne Kunststoffspäne. (Bild: Alfra GmbH)

In Hockenheim produziert und entwickelt Alfra seit Ende der 70er Jahre Qualitätswerkzeuge – inzwischen auch an den Standorten Berlin-Stahnsdorf und Herborn. „Die Montage in Deutschland ist ein wichtiger Grund für das Vertrauen der Anwender“, so Produktmanager Ingo Kroiss. Dabei spielen Produkte für die Bearbeitung von Schaltschränken traditionell eine wichtige Rolle. Ein Produkt aus dem Portfolio ist das Verdrahtungskanalschneidgerät VKS 125. Es dient Schaltschrankbauern dazu, passgenaue Teile vom handelsüblichen 2m-Stück abzutrennen. Wer hierzu eine Kreissäge benutzt, muss die Schnittkanten anschließend entgraten, weil die Kabel im Schrank sonst aufscheuern könnten.

Neben den beiden gängigen Hutschienenvarianten mit den Maßen 35mm/7,5 und 35mm/15 bearbeitet das PSG 4 auch Tragschienen mit den Maßen 15mm/5,5 und Kupfer-Erdungsschienen mit 10x3mm.. (Bild: Alfra GmbH)

Mitdenken ist Programm

Gratfreie Schnitte ohne die mit dem Sägen verbundenen Kunststoffspäne und Geräuschemissionen gehören zu den Vorteilen des VKS 125. Weitere Pluspunkte: Stabile Befestigungswinkel am Gerät und am Längenanschlag schaffen die Voraussetzungen dafür, dass der Anwender das VKS 125 sicher und unkompliziert auf der Werkbank montieren kann. „Der vollflächige Auflagetisch verhindert, dass sich der Verdrahtungskanal durchbiegt. Somit ist ein präzises Ablängen möglich“, bestätigt Kroiss. Darüber hinaus hilft das lasergravierte Lineal mit metrischer- und Inch-Teilung dem Handwerker dabei, millimetergenau zu arbeiten. Das Herzstück des Geräts ist ein Messer aus gehärtetem Werkzeugstahl, das Verdrahtungskanäle und Deckel mit einer Breite bis zu 125mm mühelos schneidet. Weil die Klinge fest steht, sind Schnitte genau im 90 Grad Winkel kein Problem. Entscheidend ist, dass der Schliff des Messers speziell auf alle am Markt gängigen Verdrahtungskanäle ausgerichtet ist. „Das gilt auch für halogenfreie Kanäle, die an Orten mit besonderen Sicherheitsanforderungen wie in Rechenzentren oder in öffentlichen Gebäuden eingesetzt werden“, so Kroiss. Die hierfür verwendeten Kunststoffe entwickeln bei Bränden keine gefährlichen Gase, sind jedoch wegen der besonderen Festigkeit des Materials eine Herausforderung für Schneidgeräte. Ist das Werkzeug nicht in Gebrauch, verdeckt ein federnder Messerschutz die Klingen und sorgt dafür, dass die Finger der Anwender unversehrt bleiben. Zusätzlichen Spielraum schafft die vergrößerte Öffnungshöhe der Konstruktion. „Damit ist das VKS 125 beispielsweise auch für Kanäle mit Sondersteg geeignet“, fügt er hinzu.

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