Push-in-Reihenklemme neu erfunden

Die Reihenklemmen des Systems Clipline Complete verfügen über zahlreiche hauseigene Standar disierungen – somit fluchten die Brückenschächte, und auch das übrige Zubehörmaterial lässt sich unabhängig von der Anschlusstechnik bequem austauschen. Bild: Phoenix Contact Deutschland GmbH

Von Clipline Complete zu Complete Line

Die neue Klemmenfamilie fügt sich nahtlos in das Reihenklemmen-System Clipline Complete ein. Der Systemgedanke zielt auf die Kombination von Reihenklemmen unterschiedlicher Anschlussarten untereinander sowie mit dem umfangreichen Zubehör. Dazu zählen u.a. Brücken, Steckverbinder, Prüfadapter, Markierungen, Warnschilder und Funktionselemente. Das Systemkonzept ermöglicht es z.B., eine größere Schraubklemme zur Einspeisung einzusetzen und das Potential über Reduzierbrücken auf die PTV-Klemmen zu verteilen. Denn die Brückenschächte fluchten zueinander, und die Steckbrücken sind universell einsetzbar. Als Bestandteil des Reihenklemmen-Programms Clipline Complete ist die neue PTV-Reihenklemmen-Familie Teil eines noch weitergehenden Systemkonzepts, das unter der Bezeichnung Complete Line auch zahlreiche andere Schaltschrank-Komponenten aus dem Hause Phoenix Contact umfasst. Complete Line ist ein System aus aufeinander abgestimmten Hard- und Software-Produkten, Beratungsleistungen und Systemlösungen für die Optimierung sämtlicher Prozesse im Schaltschrankbau. Vom Engineering bis zur Fertigung unterstützt Complete Line den Schaltschrankbauer bei der zukunftsweisenden Fertigung.

Fazit

Bei der neuen PTV-Reihenklemme wurde das Prinzip des von der Schraubklemme her bekannten seitlichen Leiteranschlusses mit der erfolgreichen Push-in-Technik in einer Reihenklemme kombiniert und auf die Hutschiene gebracht. Der seitliche Leiteranschluss sorgt unter eingeschränkten Platzverhältnissen für eine übersichtlichere Verdrahtung und eine verbesserte Erkennbarkeit der Leiter- und Anschlusskennzeichnung. Einfache und selbsterklärende Bedienung, optimale Markierungsmöglichkeiten sowie die volle Kompatibilität zu Clip-line Complete und Complete Line machen die neue PTV-Reihenklemme für alle Schaltschrankbauer und deren Kunden interessant. Muster können unter www.phoenixcontact.de/push-in angefordert werden.

Complete Line
Complete Line von Phoenix Contact ist ein System aus technologisch führenden, aufeinander abgestimmten Hard- und Software-Produkten, Beratungsleistungen und Systemlösungen für die Optimierung sämtlicher Prozesse im Schaltschrankbau. Damit werden Engineering, Beschaffung, Installation und Betrieb erheblich vereinfacht.
Die Vorteile:
  • Intuitive Handhabung durch einheitliches Design, Haptik und Funktion
  • Zeit sparen im gesamten Engineering-Prozess dank durchgängiger Software-Unterstützung
  • Reduzierte Logistikkosten mit standardisiertem Zubehör und geringer Teilevielfalt
  • Optimierte Prozesse im Schaltschrankbau durch individuellen Service und innovative Fertigungslösungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das könnte Sie auch interessieren

Die neue LF2ZM von Icotek verfügt über eine zweifache Zugentlastung und entspricht den Profinet-Montagerichtlinien. Durch konstant gleich bleibenden Druck auf dem Kabelschirm entfällt das Nachstellen des Federdrucks. ‣ weiterlesen

Anzeige

Die Novellierung der Ausbildung soll die Berufe im Elektrohandwerk nachhaltig stärken und zukunftsfähig machen. Der Elektroniker differenziert sich künftig nur noch in zwei Fachrichtungen: Energie- und Gebäudetechnik sowie Automatisierungs- und Systemtechnik. ‣ weiterlesen

Anzeige

Big Data ist die Zukunft – auch in der Stahlindustrie. Um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, ist Thyssenkrupp Steel dabei, seine produktionsrelevante IT zu modernisieren und zu standardisieren. Wichtige Eckpfeiler des Umbaus: Data Center Container von Rittal. Die standardisierten Data Center Container von Rittal unterstützen Thyssenkrupp Steel bei der Digitalisierung produktionsnaher Prozesse. (Bild: Rittal GmbH & Co. KG)Sie sind zwölf Meter breit, drei Meter tief, gut zweieinhalb Meter hoch: Dennoch könnte man sie glatt übersehen, die beiden weißen Container. Eingehaust von einem Metallzaun scheinen sie sich fast wegzuducken vor dem mächtigen Industriekoloss, der sich in ihrem Rücken auftürmt auf dem Werksgelände von Thyssenkrupp Steel in Duisburg-Bruckhausen: das Warmbandwerk 1, mit seinen dicken Mauern, umgeben von einem Geflecht aus Gasleitungen. Eingeweiht 1955 vom damaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer und Bundeswirtschaftsminister Ludwig Erhard ist der gewaltige Gebäudekomplex bis heute ein unverzichtbarer Bestandteil der Stahlproduktion bei Thyssenkrupp Steel – hier werden derzeit jährlich drei Millionen Tonnen Stahlblöcke zu hochwertigem Qualitätsflachstahl verarbeitet. Und doch wäre das geschichtsträchtige, zuletzt 2013 mit rund 300 Millionen Euro modernisierte Werk wohl mittelfristig nicht mehr wettbewerbsfähig ohne das nüchterne Innenleben eines der beiden vorgelagerten weißen Stahlblech-Container: Der Boden im Inneren besteht aus grauem Kautschuk, hinter der dreifach gesicherten Tür öffnen sich links und rechts entlang der weißen Stahlblechwände zwei je etwa 60 bzw. 100 Zentimeter schmale Gänge – gerade breit genug, um sich gut bewegen zu können, ohne Platz zu verschenken. In der Mitte: ein knappes Dutzend Racks, bestückt mit akkurat verkabelten Servern, die leise vor sich hin surren. Sieben Klimageräte halten die Innentemperatur konstant bei 22 Grad Celsius, eine Brandfrüherkennung und Löschanlage mit dem Löschgas Novec 1230 verhindern im Brandfall Schäden an der IT-Infrastruktur.Heiß, schmutzig, laut, riesig groß – das war einmal. Die Zukunft der Stahlproduktion bei Thyssenkrupp ist leise, sauber, kühl. Denn auch die Fertigung der mehr als 2.000 Stahlerzeugnisse ist bei Thyssenkrupp heute immer stärker durch die Digitalisierung geprägt: Ob für die Entwicklung neuer Werkstoffe, ob für die Herstellung auch kurzfristig auf Kundenwünsche angepasster Waren oder die Optimierung von Logistik- und Lagerprozessen – Daten zu generieren, in Echtzeit zu analysieren und seinen Kunden bereitzustellen wird für die Wettbewerbsfähigkeit in der Stahlbranche unverzichtbar. „Die Digitalisierung wird für uns immer mehr zum entscheidenden Erfolgsfaktor“, sagt Thomas Jahn, Program Lead Secure Smart Factory. „Es geht darum, reale Prozesse in der Wertschöpfungskette zu digitalisieren.“ Unverzichtbare Basis, um die Herausforderungen der Digitalisierung zu meistern: eine zeitgemäße IT-Infrastruktur, die sich nicht nur in unmittelbarer Nähe der Produktionsstätten betreiben lässt. Sondern die nötigen Daten zuverlässig verfügbar macht, um eine durchgängige, störungsfreie Produktion zu gewährleisten. Das fürs Kerngeschäft wichtigste Know-how im Unternehmen belässt und dieses gegen physische wie virtuelle Angriffe schützt. Die sich möglichst standardisieren und autark sowie für interne Mitarbeiter wie externe Dienstleister mit möglichst wenig Aufwand betreiben lässt. Kurz ein digitales Fort Knox.

Anzeige

Die Überspannungsschutzgeräte Valvetrab-SEC-DC von Phoenix Contact eignen sich für alle gängigen DC-Stromquellen mit linearer Betriebscharakteristik. Die Produktfamilie enthält auch Produkte mit 2+F-Schaltung. ‣ weiterlesen

Die Fachzeitschrift SCHALTSCHRANKBAU ist jetzt mit einer eigenen Präsenz auf LinkedIn vertreten. Dort werden Fachbeiträge, Produkte und News rund um aktuelle Themen des Schaltanlagenbaus gepostet. Einfach hier auf der Webseite oberhalb des aktuellen Magazin-Titelbilds auf das entsprechende LinkedIn-Icon klicken und dann als Follower eintragen.

Der neue Kombiableiter Dehncombo YPV vom Blitz- und Überspannungsspezialisten Dehn schützt PV-Anlagen vor Überspannungen durch Blitzbeeinflussung. Der Ableiter bietet eine Reihe von Anwendungsvorteilen für PV-Systeme in nur einem Gerät. ‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige