Digitale, automatisierte Fertigungsprozesse steigern die Produktivität exponentiell

Reduzierte Opportunitäts- und Produktionskosten

Unternehmenswachstum erfordert nicht unbedingt mehr Personal und mehr Platz in der Werkstatt. Wenn Schaltschrankbauer ihre Abläufe sukzessive modernisieren, verschlanken und abteilungsübergreifend verzahnen, steigern sie ihre Lieferperformance und schaffen Kapazitäten für zusätzliche Projekte. Die Kombination stark reduzierter Opportunitätskosten für entgangene Aufträge mit reduzierten Produktionskosten amortisiert schnell die notwendige Investition in Software und Maschinen. Nicht zuletzt auch, weil nun die konstant hohe Produktqualität Kunden zu treuen Kunden machen.

 Das Einsparpotenzial bei der Verdrahtung von Schaltanlagen ist enorm. (Bild: Komax AG)

Das Einsparpotenzial bei der Verdrahtung von Schaltanlagen ist enorm. (Bild: Komax AG)

Ein Fachmann, ein Schaltschrank, eine Woche. Schaltanlagenbauer, die so rechnen, arbeiten nicht selten mit durchschnittlich 300 Seiten ausgedrucktem Schaltplan plus Stückliste, um einen Schaltschrank zu bauen. Sie selbst bereiten das Gehäuse manuell vor, sie konfektionieren, beschriften und montieren die Bauteile, um sie anschließend auch zu verdrahten. Dabei bieten moderne Technologien ein hohes Optimierungspotenzial für die Fachbereiche Entwicklung und Fertigung. Die Frage ist also nicht, ob interne Abläufe digitalisiert und automatisiert werden sollen, sondern wie und in welcher Reihenfolge.

 

 (Bild: Komax AG)

(Bild: Komax AG)

ECAD-Dokumentation gewinnbringend nutzen

Eine Studie des Instituts für Steuerungstechnik der Werkzeugmaschinen und Fertigungseinrichtungen (ISW) der Universität Stuttgart aus dem Jahr 2017 setzt auf den virtuellen Zwilling der Schaltanlage im ECAD-System als Dreh- und Angelpunkt für alle nachgelagerten Prozesse. Hierzu müssen Entwicklungsteams den vollen Funktionsumfang des ECAD-Systems nutzen, und zwar inklusive der Prüfroutinen, die etwaige Fehler im Schaltplan aufdecken. Denn nur einwandfreie Projektdaten erzeugen verlässliche Listen und Übersichten bis hin zum grafisch visualisierten Schaltschrankaufbau. Elektronisch verfügbar erleichtern sie die diversen Aufgaben in der Werkstatt. Die jeweils speziell ausgelegten Daten eignen sich für das maschinelle Bearbeiten der Gehäuse sowie für das automatisierte Konfektionieren und Beschriften mechanischer Bauteile und Kabel. Ohne Ausschuss und zudem sehr viel schneller und präziser als es von Hand möglich wäre. Das bestätigt Marco Schneider, Geschäftsführer der Firma W. Althaus: „Durch die Automation und mit vernetzten Arbeitsabläufen haben wir die Effizienz unseres Unternehmens markant erhöht. Kabelverarbeitungsmaschinen und Softwarelösungen von Komax unterstützen uns optimal im Engineering- und Produktionsprozess.“

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