Spezialsoftware sorgt für Übersicht bei der Planung

Schaltschränke normgerecht

Hersteller von Schaltschränken sind verpflichtet, nur solche Produkte auf den Markt zu bringen, die den Anforderungen der ihnen zugeordneten Produktnorm entsprechen. Wird die Anlage fachgerecht montiert und normgerecht betrieben, sinkt das Risiko von schweren Unfällen erheblich. Und genau das ist das Ziel der meisten Vorschriften aus diesem Bereich.
Für Hersteller von Schaltschränken gilt die Norm DIN EN61439/VDE0660-600. Sie beschreibt die Anforderungen und Nachweise für alle Niederspannungs-Schaltgerätekombinationen. Auch auf internationaler Ebene gibt es mit der IEC61439 eine Entsprechung für diese Vorschriften. Für die Hersteller ist damit der ungehinderte Vertrieb in den Ländern möglich, in denen die Norm angewendet wird. Die DIN EN61439 gliedert sich in insgesamt sieben Teile. Im ersten Teil werden allgemeine Anforderungen spezifiziert. In den Teilen zwei bis sieben finden sich Ergänzungen für einzelne Bereiche. Konkret sind dies Energieschaltgerätekombinationen, Installationsverteiler für die Bedienung durch Laien (DBO), besondere Anforderungen für Baustromverteiler (BV), Schaltgerätekombinationen in öffentlichen Energieverteilungsnetzen, Schienenverteilersysteme sowie Schaltgerätekombinationen für bestimmte Anwendungen wie Marinas, Campingplätze, Marktplätze, Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Daneben gibt es noch Beiblätter – einen Leitfaden für die Spezifikation von Schaltgerätekombinationen sowie den Leitfaden zur Prüfung unter Störlichtbogenbedingungen zur Prüfung eines internen Fehlers. Das ist besonders für Planer hilfreich, die damit eine Handreichung bekommen, wie Schaltgerätekombinationen korrekt spezifiziert werden. Für den Planer wie auch den Installateur ist es ohnehin schwer, sämtlichen Anforderungen der unterschiedlichen Normen gerecht zu werden. Neben den Vorschriften der DIN EN61439 muss er sich schließlich auch noch mit den entsprechenden Bauvorschriften und den Errichtervorschriften nach VDE0100ff auseinandersetzen. Nicht zuletzt gilt es natürlich auch, die Wünsche und Anforderungen des Kunden zu berücksichtigen. Hier existiert Software, mit der die Normenkonformität bezüglich der Installationsvorschriften geprüft werden kann. Ein Beispiel dafür ist Ecodial Advanced Calculation von Schneider Electric. Dabei handelt es sich um ein komplettes Programm zur Selbstberechnung von Niederspannungsnetzen. Mit seiner Hilfe kann im ersten Schritt ein komplettes elektrisches Netz virtuell nachgebildet werden – von der Einspeisung über verschiedene Verteilebenen bis hin zur Last. Anschließend ist die Software in der Lage, sämtliche Spezifikationen zu prüfen, die nach VDE0100ff eingehalten werden müssen. Mithilfe des Programms behalten Planer den Überblick über die unterschiedlichen Anforderungen und können sich ganz auf die Konzeption einer perfekten Anlage konzentrieren.

Das könnte Sie auch interessieren

Für Applikationen unter widrigen Bedingungen hat Feas die Schaltnetzteile der Serien SNT126-K entwickelt. Trotz ihrer kompakten Abmessungen halten sie aufgrund ihrer soliden Konstruktion störenden Einflüssen wie Kälte, Hitze, Verschmutzungen oder starke Vibrationen stand.

Anzeige

„Wir haben im dritten Quartal nachhaltiges Wachstum erzielt“, sagte ABB CEO Ulrich Spiesshofer (Foto). ABB erzielte in diesem Zeitraum einen Umsatz in Höhe von 9,3Mrd.€, das sind 3% mehr als im Vorjahr. Dazu beigetragen habe vor allem die Division Robotik und Antriebe (Umsatz: +7%, Auftragseingang: +15%). In der Industrieautomation erreichte ABB ein Umsatzplus von 3% und ein Auftragsplus von 7%. Die Umsätze im Bereich Elektrifzierungsprodukte lagen ebenfalls bei +3%, der Auftragseingang legte um 6% zu. Insgesamt erhöhte sich der Auftragseingang im 3. Quartal um 9% auf 8,9Mrd.€.

Gleichspannung wird in Zukunft in vielen Bereichen der Energieversorgung von elektronischen Geräten eine wichtige Rolle spielen. Die neuen, aber auch die bestehenden Gleichspannungssysteme brauchen neue Überspannungsschutzgeräte, die aktuelle Sicherheitsanforderungen erfüllen.

Anzeige
Anzeige

In Zeiten voller Auftragsbücher sowie zunehmendem Fachkräftemangel müssen Wertschöpfungsprozesse immer schneller, präziser und wirtschaftlicher erfolgen. Dies gilt auch für den Schaltschrankbau. Die Digitalisierung ist dabei ein wichtiger Faktor. Im Interview erklärt Dr. Sebastian Durst, Leiter der Division Cabinet Products bei Weidmüller, wie das Unternehmen den Anforderungen der Digitalisierung begegnet und welche konkreten Angebote bereits existieren.

Für die Stadtwerke Hammelburg hat ABB ein Retrofit-Kit entwickelt, mit dem sich in die Jahre gekommene Kompaktleistungsschalter der Baureihe NZM ersetzen lassen. Hauptbestandteil des zertifizierten Kits ist der Kompaktleistungsschalter Tmax T7. Die neue Lösung eignet sich für den schnellen und einfachen Austausch.

Anzeige

Emka Beschlagteile präsentiert auf der Messe Euroblech 2018 seine neuen Entwicklungen für die Branche. In Hannover stehen in diesem Jahr vor allem die elektronischen Verschlusslösungen, ein auf Kundenwunsch optisch frei gestaltbarer Vorreiber und ein neuartiges 180-Grad-Scharnier mit unverlierbarem Stift im Fokus. Am Stand D34 in Halle 17 präsentiert das Unternehmen seine Produktwelt an Schwenkhebeln, Vorreibern, Scharnieren und Dichtungen.

Singapur entwickelt das weltweit erste Smart Nation System, das Infocomm-Technologien, Netzwerke und Big Data nutzt, um technologiefähige Lösungen zu entwickeln. Ziel dieser Lösungen ist, globale städtische Herausforderungen anzugehen. Die Singapore Land Transport Authority verbessert damit die Netzabdeckung ihres elektronischen Straßenmanagement-Systems gemeinsam mit Pfannenberg und seinen Klimatisierungslösungen an allen Übertragungsstationen auf der gesamten Insel.

Schaltschrankheizungen beugen dem Ausfall kälteempfindlicher Elektronik vor und minimieren das Risiko der Feuchtebildung bei Kälte und Temperaturschwankungen. Elmeko bietet mehrere Typenreihen mit selbstregelnder PTC-Technik von 10 bis 1500W Heizleistung.

Wie die aktuelle Herbstumfrage des Zentralverbands der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) belegt, ist die konjunkturelle Stimmung der Branche weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Insgesamt 98% der befragten E-Handwerksbetriebe betrachten ihre Geschäftslage positiv: 76,4% von ihnen beurteilen ihre Lage als gut, 21,6% schätzen sie als befriedigend ein. Damit konnte der Vergleichswert vom Herbst 2017 (96,7%) ein weiteres Mal gesteigert werden. Wie in den Jahren zuvor ist die Zufriedenheit in den östlichen Bundesländern ausgeprägter als im Westen Deutschlands.

Schneider Electric erzielte im 3. Quartal einen Umsatz in Höhe von 6,3Mrd.€. Das sind 8% mehr als im Vorjahresquartal. Das gab das Unternehmen kürzlich bekannt. 

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige