Schirmklemmen für die werkzeuglose Einhandbedienung

Hohe Signalzuverlässigkeit und Störsignaldämpfung

Einfachere und schnellere Montage, kompaktere und anwenderfreundlichere Federklemmtechnik – die Anforderungen an Schirmklemmen nehmen zu. Die neuen Schirmklemmen der Baureihe SCC von Phoenix Contact ermöglichen jetzt eine werkzeuglose Einhandbedienung. Mit Hilfe des Klemmhebels wird der Leiter mühelos eingelegt und ohne Kraftaufwand durch die Kontaktfeder festgeklemmt.

 Schirmklemme der Baureihe SCC: Bei Schirmklemme der Baureihe SCC: Bei der Montage ermöglichen sie dem Bediener eine einfache und werkzeuglose Einhandbedienung. (Bild: Phoenix Contact Deutschland GmbH)der Montage ermöglichen sie dem Bediener eine einfache und werkzeuglose Einhandbedienung. (Bild: Phoenix Contact Deutschland GmbH)

Schirmklemme der Baureihe SCC: Bei der Montage ermöglichen sie dem Bediener eine einfache und werkzeuglose Einhandbedienung. (Bild: Phoenix Contact Deutschland GmbH)

Die digitale Transformation hat viele Facetten: IIoT (Industrial Internet of Things), SPE (Single Pair Ethernet), APL (Advanced Physical Layer), TSN (Time Sensitive Network) und 5G sind auf dem Vormarsch. Die Übertragungsraten steigen, die Protokolle werden komplexer und auf die Stromversorgung werden noch Signale aufmoduliert. Zudem gewinnen WLAN, Bluetooth und Mobilfunk auch im industriellen Umfeld weiter an Bedeutung.

EMV in Normenreihe definiert

Für mehr Anlagensicherheit und eine höhere Produktionsqualität werden zudem immer mehr Signale – wie Schaltzustände, Temperaturen und Drücke – in die Regelkreise der Steuerungsrechner eingebunden. Dies alles erhöht nicht nur die Komplexität der Anlagen, sondern auch deren Störanfälligkeit um ein Vielfaches. Aus diesem Grund ist in der Normenreihe IEC61000 die Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) für industrielle und gebäudetechnische Anwendungen definiert, die die zulässige Störstrahlung begrenzt. EMV beschreibt dabei die Fähigkeit von Geräten und Systemen, in einer elektromagnetischen Umgebung zufriedenstellend zu funktionieren – ohne andere Geräte und Systeme zu stören. Dabei ist zwischen der Störausstrahlung (Prinzip Sender) und der Störeinstrahlung (Prinzip Antenne) zu unterscheiden. Auf der Seite der Störausstrahlung gibt es typische Störquellen mit höherer Ausstrahlung, wie etwa Leitungen mit höheren Strömen, geschaltete induktive Lasten oder der ganze Bereich der Frequenzumrichter. Komponenten, die sensibel auf Störeinstrahlung reagieren, finden sich z.B. bei Inkrementalgebern von Roboterachsen, bei Messwertübertragungen in Stromschleifen oder bei Datenleitungen.

Vier Kopplungsarten: Die Störeinkopplung erfolgt auf unterschiedlichen Wegen – bei den unteren drei Kopplungsarten ist eine Schirmauflage notwendig. (Bild: Phoenix Contact Deutschland GmbH)

Störungen sicher ableiten

Die störende Wirkung – die Störeinkopplung – erfolgt auf unterschiedlichen Wegen. Da ist erstens die galvanische Kopplung durch z.B. gemeinsam genutzte Masserückleitungen zweier Stromkreise. An zweiter Stelle folgt die kapazitive Kopplung, die beeinflusst wird durch die elektrischen Felder zweier parallel verlaufender Signalleitungen mit Wechselspannung. An dritter Stelle steht als Gegenstück dazu die elektromagnetische Kopplung zweier parallel verlaufender Leitungen mit Wechselstrom. Die vierte Kopplungsart ist die direkte, elektromagnetische Störstrahlung aufgrund hochfrequenter Signale und der Ausprägung harmonischer Antennenlängen in Abhängigkeit zur Frequenz. Um diese parasitären Störein- und -ausstrahlungen auf ein möglichst geringes Maß zu reduzieren, sollten sie gemäß der normativen Regulierung zur EMV so gut wie möglich gedämpft werden. In den Kopplungsarten zwei, drei und vier geschieht das üblicherweise durch Abschirmung – was die Verwendung auch geschirmter Leitungen impliziert. Damit diese EMV-Störungen auch beim Kabeleintritt in den Schaltschrank abgefangen werden, ist es erforderlich, die Kabelschirmung möglichst großflächig und niederohmig auf das Erdungspotential des Schaltschrankes zu legen. Genau diesen effizienten Schutz gegen Störungen ermöglicht die neue Schirmklemmen-Serie SCC von Phoenix Contact – damit erhöht sich die Störfestigkeit der Applikation.

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