Schneider Electric: Stärkung von Kompetenzzentren und Produktionsstandorten

Schneider Electric möchte seine gruppeninternen Kompetenzzentren für Schlüsseltechnologien stärken. Mit einem weiteren Ausbau des Standortes Marktheidenfeld wird dieser Weg nun fortgesetzt.

 (Bild: Schneider Electric GmbH)

(Bild: Schneider Electric GmbH)

Das Erfolgsrezept sieht der Konzern in der Zentralisierung der Entwicklung stets steigender Softwareanteile bezogen auf Gesamtlösungen. Der Standort Marktheidenfeld wird sich daher zukünftig ausschließlich auf die globalen F&E-Aufgaben fokussieren, bisherige Produktionsprozesse werden auf weitere innerdeutsche und europäische Standorte verteilt, um hier Kompetenzen nachhaltig zu multiplizieren. Zur Schaffung wettbewerbsfähiger Symbiosen sei zudem die Bündelung und permanente Anpassung kompletter Supply-Chain-Prozesse von hoher Bedeutung. Nur so entstünden eine leistungsfähige Logistik, geringe Lagerhaltungskosten, bzw. -rotation und damit entsprechende Verfügbarkeiten zu wettbewerbsfähigen Preisen. Eine tragende Rolle dabei soll dem Schneider-Electric-Standort Lahr zukommen. Neben der Eröffnung des Innovation Hubs, in dem Kunden und Partner seit Sommer letzten Jahres Lösungen interaktiv erleben können, werde dieser Standort nachhaltig gestärkt. Zum Teil werden Prozesse zudem in die französische Nachbarschaft nach Carros verlegt. Auf europäischer Ebene würden alle Arbeitsplätze erhalten, so das Unternehmen. Auch wenn ein Teil der Arbeitsplätze nach Frankreich verlagert werden, ändere dies nur unwesentlich etwas an der ganzheitlichen volkswirtschaftlichen Betrachtung, dass die Exportnation Deutschland maßgeblich von Frankreichs Kaufkraft profitiere. So schließe sich der Kreis und nur so könne die Stärkung der europäischen Binnenwirtschaft betrachtet werden. Hinsichtlich der Mitarbeiterentwicklung würden Strukturanpassungen regelmäßig und mit überschaubarem Ausmaß getroffen. Arbeitsplätze könnten langfristig nur durch Wettbewerbsfähigkeit gesichert werden. Ein Standort wie Marktheidenfeld stärke mit der Fokussierung auf F&E sein Profil als attraktiver Ort zum Arbeiten und Leben.

Das könnte Sie auch interessieren

Das könnte Sie auch interessieren

Der Pro-Kopf-Verbrauch an Keksen pro Jahr liegt allein in Deutschland bei 6,3 Kilo. Die meisten Kekse werden nicht vom Bäcker um die Ecke, sondern in Fabriken produziert. Dafür werden riesige Backanlagen benötigt. Ein Hersteller dieser Keksöfen ist beispielsweise die italienische Firma Ing. Polin. Für den zuverlässigen Betrieb setzt sie auf Verbindungslösungen von Lapp. ‣ weiterlesen

Anzeige

Die neuartige KDL/H-VA-FDA ist eine teilbare, FDA-konforme Kabeldurchführungsleiste (KDL). Sie ist flexibel, stabil und gut geeignet für die nachträgliche Montage von Leitungen mit Steckern. Sowohl der Rahmen aus Edelstahl als auch Tüllenhalter und Tüllen aus TPE (Thermoplastische Elastomere) erfüllen die FDA-Richtlinien. Die Kabelführungsleiste kann in anspruchsvollen und sensiblen Umgebungen und damit in der Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaziebranche eingesetzt werden. Sie weist eine hohe Beständigkeit gegenüber Reinigungsmitteln, Fetten und Ölen auf und dichtet vollständig ab bis zu IP69K. ‣ weiterlesen

Anzeige

Bei der Kartoffelveredelung werden riesige Mengen der wohlschmeckenden Knolle verarbeitet. Die darauf spezialisierte Firma Emsland Food hat zur Produktionserweiterung in eine neue Fördertechnikanlage zur Annahme und Zwischenlagerung von Kartoffeln investiert. Bis Anfang 2020 haben der Maschinenbauer Schneider Fördertechnik sowie der Automatisierungsexperte Dr. Günther Schaltanlagen den gigantischen ‚Kartoffel-Puffer‘ in Hagenow sukzessive umgebaut. Durch den Einsatz von 224 Motorstartern in kompakter Hybridschalttechnik konnte dabei die Zahl an benötigten Schaltschränken um die Hälfte reduziert werden.
‣ weiterlesen

Anzeige

Gemeinsam mit durchgängigen Lösungen die Potentiale durch die Digitalisierung im Schaltschrankbau heben: Dafür haben die Unternehmen Weidmüller, Komax, Zuken und Armbruster Engineering im April die Initiative Smart Cabinet Building gegründet. Bei den Unternehmen handelt es sich um Technologieführer in verschiedenen Bereichen des Schaltschrankbaus, die ihre Kompetenzen und ihr Know-how nun erstmals bündeln.‣ weiterlesen

Mit vernetzten Lösungen sollen Fertigung und Logistik einfacher, effizienter, flexibler und zugleich robuster werden. In diesem Sinne arbeitet Bosch seit 2012 an Industrial-IoT-Lösungen für die eigenen Werke als auch für Kunden. 2019 hat das Unternehmen über 750Mio.€ Umsatz mit vernetzten Fertigungslösungen erzielt – ein Wachstum von 25%. „Die Vernetzung kann Unternehmen gerade in Ausnahmezeiten wie diesen weniger verwundbar machen und unterstützt dabei, sicher durch die Krise zu navigieren“, sagt Geschäftsführer Rolf Najork. ‣ weiterlesen

Die drei für den Hermes Award nominierten Unternehmen stehen fest. Unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Reimund Neugebauer, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, fiel die Entscheidung der Jury auf die Firmen Friedhelm Loh, Schneider Electric und Trumpf Werkzeugmaschinen.  ‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige