Schutz für digitale Prozesse

Häwa präsentierte auf der SPS IPC Drives in Nürnberg neue Gehäuse, die besonders gegen Vandalismus geschützt sind: starker Rahmen, dickes Metall, abwaschbare Oberfläche.

 Mit den neuen Schränken möchte Häwa das Risiko eines Schadens für die darin untergebrachten Komponenten auf ein Minimum reduzieren. (Bild: Häwa GmbH)

Mit den neuen Schränken möchte Häwa das Risiko eines Schadens für die darin untergebrachten Komponenten auf ein Minimum reduzieren. (Bild: Häwa GmbH)

(Bild: Häwa GmbH)

Häwa ist nicht nur der Markenhersteller für Schaltschränke und Maschineneinhausungen, sondern seit Jahren bemüht darum, sensible Komponenten gegen Einflüsse von außen zu schützen – auch und vor allem vor Vandalismus. So wurden z.B. für die Bahn, in diesem Fall in Karlsruhe, spezielle Anzeigetafeln für Bahnsteige entwickelt, die gegen Steinschlag geschützt sind. Jetzt zeigt das Unternehmen auf der diesjährigen SPS IPC Drives in Nürnberg neue Schränke, die gegen Einwirkungen von außen besonders robust sind. Und das gilt nicht nur für Gewalt, etwa im Freien, sondern auch für unterschiedliche Szenarien in den Betrieben. Thomas Eglof, Produktmanager bei Häwa: „Unsere Schränke müssen für den Industrie-4.0-Fall gerüstet sein, also für die Umstellung in den Unternehmen.“ Dazu müsse das Produkt so gebaut sein, dass die Technik, die in ihm arbeitet, sicher vor Staub, Wasser, Zugluft und eben auch Vandalismus ist. „Früher konnte man eine normale Sicherung in einen Schrank aus Blech bauen, das war in der Regel kein Problem“, so Eglof. „Heute ist der Schrank die Schutzhülle für digitale Prozesse, die unvorstellbar komplex, aufwendig und sensibel geworden sind. Hier war es unser Ziel, das Risiko eines Schadens durch Einflüsse von außen auf ein Minimum zu reduzieren.“ Tatsächlich verursacht Vandalismus jährlich Kosten in Millionenhöhe – ein Problem, das die Außendienstmitarbeiter von Häwa fast täglich von ihren Kunden hören. Deshalb hat die Entwicklungsabteilung des Unternehmens ein Schrankkonzept kreiert, das mehr Schutz gegen mechanische Gewalteinwirkung bietet und eine Oberfläche hat, die noch besser zu reinigen ist – auch bei Verschmutzung durch bestimmte Farben und Lacke. Diese Neuentwicklung zeigt der Anbieter auf der Nürnberger Leistungsschau und Thomas Eglof ist sich sicher, damit ein Thema zu besetzen, das nicht nur aktuell ist, sondern die Kunden auch entlastet: „Unsere Schränke sind nicht nur extrem robust, sondern auch jederzeit erweiterbar und ohnehin von Anfang an in Zusammenarbeit mit den Anwendern vor Ort entwickelt.“ Neben dem Vandalismuskonzept präsentiert das Unternehmen auf der Messe auch sein erweitertes Schaltschrankprogramm, das neue Beleuchtungssystem für Schaltschränke und zeigt beispielhaft, welche vielfältigen Möglichkeiten das Maschinengestell X-Frame bietet – vom kompakten Handarbeitsplatz bis hin zum komplett abgeschlossenen und entsprechend gesicherten Gehäuse.

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