Termseries Varianten

Weidmüller erweitert sein Termseries Sortiment: Neue Varianten schalten induktive und kapazitive Lasten zuverlässig und langlebig. – Höhere Kontaktzuverlässigkeit und Lebensdauer bei industriellen Lasten. – Volle 16A Schaltleistung bei 12,8mm Baubreite ohne Montage von zusätzlichen Querverbindungen.

 Weidmüller Termseries Sortiment: Das Relais ist mit einem voreilenden Wolfram-Kontakt ausgestattet. Er verhindert beim Schalten von kapazitiven Lasten, dass die Kontakte im Moment des Einschaltens nicht verschweißen, wodurch sich die Lebensdauer erhöht. (Bild: Weidmüller Interface GmbH & Co. KG)

Weidmüller Termseries Sortiment: Das Relais ist mit einem voreilenden Wolfram-Kontakt ausgestattet. Er verhindert beim Schalten von kapazitiven Lasten, dass die Kontakte im Moment des Einschaltens nicht verschweißen, wodurch sich die Lebensdauer erhöht. (Bild: Weidmüller Interface GmbH & Co. KG)


Weidmüller erweitert seine bewährte Termseries Familie um neue leistungsstarke Varianten mit denen sich induktive und kapazitive Lasten zuverlässig und langlebig schalten lassen. Die neuen Varianten passen durch ihre besonders kompakte Bauform von 12,8mm Baubreite in nahezu jede Lücke auf der Tragschiene. Sie schalten volle 16A Leistung ohne Montage von zusätzlichen Querverbindungen. Zudem verkürzen die neuen Termseries Module die Verdrahtungszeiten dank Plug-and-play. Industrielle Lasten haben in der Regel einen kapazitiven bzw. induktiven Anteil. Dieser reduziert, wegen des entstehenden Einschalt- bzw. Abschaltfunkens, die Lebensdauer der Relaiskontakte. Nicht so bei den neuen Varianten der Termseries, sie bestückt Weidmüller mit Relais, deren Kontaktanordnung und Kontaktmaterial eigens für industrielle Lasten ausgelegt sind: Ob im Schaltschrank-, Maschinen- und Anlagenbau, bei Windenergie, Robotertechnik sowie Marine, Offshore und Schiffbau – mit den kompakten Varianten aus der Termseries schalten Anwender industrielle Lasten bis 16A sicher, zuverlässig und langlebig. Drei neue Produkte zählt das Termseries Sortiment. Abrufbar ist erstens ein Wechsler, 16A, er dient dem Schalten von industriellen Lasten wie Infrarotheizungen, Pumpen und Kleinschützen. Das Kontaktmaterial AgNi eignet sich auch zum Schalten von geringen Lasten. Bei diesem Modul bietet Weidmüller ein breites Spektrum an Eingangsspannungen von 5V DC bis 230V AC/DC an. Zweitens ein Schließer, 16A HC (High Current), er kommt beim Schalten von induktiven Lasten wie Magnetventile, Leistungsschütze und Motoren zum Einsatz. Dank Kontaktmaterial AgSnO und großem Kontaktabstand erweist sich dieser Schließer als Abbrand- und verschweißfest. Drittens der Schließer, 16A HCP (High Current Peak), ihn verwenden Anwender beim Schalten von kapazitiven Lasten wie LED-Vorschaltgeräte, Lichtbänder und Schaltnetzteile. Ihn zeichnen sein Kontaktmaterial AgSnO und voreilender Wolframkontakt aus, er verhindert also das Kontaktverschweißen im Einschaltmoment bei kapazitiven Lasten. Beide Schließer sind mit einem 24V DC und Multispannungseingang von 24-230V AC/DC erhältlich. Hinzu kommen zwei Sortimentsergänzungen. Die neue Variante TOS/TOZ, ein 12,8mm Halbleiterrelais mit erhöhter DC Schaltleitung von 5A (bisher 3,5A), schaltet verschleißfrei und geräuscharm. Schließlich eine TRS/TRZ AgSnO Variante: Das 6mm schmale Relais mit AgSnO Kontakten setzen Anwender zum Schalten von geringen kapazitiven Lasten ein, so etwa bei LED-Lampen, Schützen mit Weitbereichseingang und kleinen Schaltnetzteilen. Die Variante TOS/TOZ verfügt über 24V DC- und Multispannungseingang, das TRS/TRZ AgSnO Modul integriert einen 24V DC Eingang. Bei Weidmüller bilden Einspeiseklemmen, Trennwände, Querverbindungen sowie weitere Relaiskoppler und Halbleiterrelaisvarianten zusammen ein umfangreiches Sortiment zur Signaltrennung und -verstärkung. Die Leistung steht uneingeschränkt bereit, das heißt voller Schaltstrom an jedem Anschluss durch interne Querverbindung. Besonderes Highlight ist der Multispannungseingang von 24-230V AC/DC, er kann mit allen Relaisversionen verwendet werden.

Messe: Halle 11, Stand B60

Das könnte Sie auch interessieren

Das könnte Sie auch interessieren

Mit derzeit 40 Mitarbeitern ist die Firma Meurer-etechnik in Großmaischeid im nördlichen Rheinland-Pfalz ein eher mittelgroßer Schaltanlagenbauer. Wenn es allerdings darum geht, Zukunftssicherung durch die Einführung von Digitalisierungsmaßnahmen zu betreiben, zählt das Unternehmen seit rund fünf Jahren zu den Vorreitern. Der vorliegende Beitrag skizziert den bisher dabei zurückgelegten Weg und gibt einen Ausblick, welche Aufgaben sich der Betrieb bei diesem 'Work in Progress' noch auf die Fahnen geschrieben hat.‣ weiterlesen

Anzeige

Bild: VDE Verlag GmbH

Durch den Fortschritt der Technik ist das VDE-Vorschriftenwerk in den letzten Jahren sehr umfangreich geworden und selbst für den Fachmann nicht immer leicht zu verstehen. Allein im Bereich der DIN VDE0100 wurden nahezu alle Themen neu bearbeitet und einige Themen mussten zusätzlich aufgegriffen werden. Das Werk liegt nun in der 17. Auflage vor. Wie in früheren Auflagen werden die theoretischen Grundlagen und die Anforderungen aus Normen, vor allem aus dem Bereich der DIN VDE0100, anhand zahlreicher Beispiele praxisrelevant und verständlich erläutert. Im Laufe von mehr als 25 Jahren ist dieser Leitfaden unter dem Kürzel ‚Der Kiefer‘ zu einem Standardwerk geworden.

Anzeige

Vor dem Hintergrund der digitalen Transformation sollen auch die Prozesse im Schaltschrankbau effizienter werden. Ein Schritt dorthin sind Arbeitstische mit Werkerassistenz, die Phoenix Contact auf den Markt gebracht hat. Der Schaltschrankbauer reduziert damit Durchlauf­zeiten und Kosten, und der Werker profitiert von der Ergonomie.‣ weiterlesen

Anzeige

Die digitale Transformation der Elektronikindustrie hin zu Industrie 4.0 und IIoT ist auf dem Weg. Getrieben durch den weltweiten Wettbewerb arbeiten viele Unternehmen an der Umsetzung digitaler Möglichkeiten auf dem Shopfloor. Andere wiederum nutzen diese bereits umfangreich, weil fehlerhafte Auslieferungen unter anderem durch Konventionalstrafen und Imageverlust teuer zu stehen kommen. Der Beitrag stellt ein kognitives Werkerassistenzsystem vor.‣ weiterlesen

Zur digitalen Hannover-Messe 2021 wird Ifm das digitale Werker-Assistenzsystem IFM Mate vorstellen, mit dem Handarbeitsplätze in der Produktion ausgestattet werden können. Das System basiert auf einer Erkennung der Hand mit einem 2D/3D-Kamerasystem - dadurch sind keine störenden Accessoires am Handgelenk notwendig, wie sie bei anderen Systemen üblich sind.‣ weiterlesen

Bei vielen industriellen Produktionsprozessen ist der Mensch immer noch unabdingbar. Damit diese auch in Hochlohnländern bezahlbar bleiben, bietet RK Rose+Krieger anforderungsspezifische und nach ergonomischen Gesichtspunkten gestaltete Montagearbeitsplätze, die sich in digitale Fertigungswelten einbinden lassen. Möglich macht dies die Kooperation mit der eigenen Tochtergesellschaft RK-AHT und Mitsubishi Electric.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige