Neues Rittal-Distributionszentrum in Haiger

„Trendsetter auch bei Logistik-Prozessen“

„Zusammen mit dem Logistikzentrum in Rittershausen ist das Global Distribution Center in Haiger die Welt-Logistik-Drehscheibe für unsere Produkte“, beschreibt Holger Michalka, Vice President Sales & Logistics, die Bedeutung des im vergangenen Sommer eingeweihten, 40Mio.€ €teuren Distributionszentrums. 10.000 Artikel verteilt auf 80 Lkw verlassen das GDC täglich in alle Himmelsrichtungen.

Im voll digitalisierten Kleinteilelager werden die 25.000 Beh?lterpl?tze mit Produkten bis zu 3kg Gewicht best?ckt. (Bild: Rittal GmbH & Co. KG)

Im voll digitalisierten Kleinteilelager werden die 25.000 Behälterplätze mit Produkten bis zu 3kg Gewicht bestückt. (Bild: Rittal GmbH & Co. KG)

„Unser Ziel bei der Errichtung des GDC war es, auch im Bereich der Logistik-Prozesse Trendsetter der Branche zu sein. Bis 14 Uhr bestellt, können wir unsere deutschen Kunden mit 4.000 Serienprodukte bis zum nächsten Tag beliefern“, betont Michalka. Erreicht wird diese Effizienz nicht zuletzt durch ein hohes Maß an Digitalisierung. Im automatischen Kleinteilelager werden Teile bis zu einem Gewicht von 3kg – vom Schaltschrankschlüssel bis zur Sammelschiene – in insgesamt 25.000 Behälterplätzen transportiert. Das Global Distribution Center verfügt zudem über ein 32m hohes Hochregallager mit 21.500 Palettenplätzen für Großschränke. Dort werden Produkte mit 14km/h vollautomatisch an ihren Platz transportiert und wieder abgeholt. Ein Hochleistungsrechner steuert die eingehenden Aufträge rund um die Uhr, speichert Ein- und Ausgänge der Ware, und berechnet, welche Palette in den Lkw verladen werden soll. Zu der Kapazität in Haiger kommt noch das Logistikzentrum in Ritterhausen, wo nochmals über 20.000 Groß-Schaltschränke gelagert sind. Dieses Logistikzentrum verlassen täglich ebenfalls 70 Lkw. Neben den beiden Standorten betreibt das Unternehmen bundesweit zusätzliche sieben Distributionszentren, die in Zusammenarbeit mit 15 Gebietsspeditionen die Kunden in Deutschland beliefern. (jwz)

Das könnte Sie auch interessieren

Das könnte Sie auch interessieren

Dehn hat kürzlich sein Energiemanagement-System erfolgreich nach DIN EN ISO50001 zertifizieren lassen. Dazu beigetragen haben sowohl die systematische Bearbeitung des Themas Energie sowie zahlreiche Maßnahmen, die das Unternehmen in der Vergangenheit unternommen hat und die langfristig wirken. ‣ weiterlesen

Anzeige

Trotz des Impfstarts zu Jahresbeginn befindet sich Deutschland weiterhin im Lockdown; Perspektiven für eine langsame Öffnung lassen auf sich warten. Umso erfreulicher sind die Ergebnisse der traditionellen Frühjahrskonjunkturumfrage, die der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) in der Zeit zwischen dem 22. und 26. März 2021 durchführte und an der sich rund 1.200 Innungsbetriebe beteiligten. So liegt der Geschäftsklimaindex der E-Handwerke, ein zuverlässiger Indikator für die wirtschaftliche Situation der Branche, seit Herbst 2020 wieder stabil bei 80 Punkten (79,9). Vor einem Jahr, zu Beginn der Pandemie, war er kurzzeitig auf 55,6 Punkte eingebrochen – eine Folge des ersten Shutdowns im März 2020. Keine größeren Schwankungen gibt es auch hinsichtlich der aktuellen Geschäftssituation: 65,4% der im Rahmen der aktuellen Konjunkturumfrage befragten elektrohandwerklichen Unternehmen gaben an, die Geschäftssituation sei gut. Zum Vergleich: Vor einem Jahr, im März 2020, lag dieser Wert bei lediglich 30,1%, bevor sich die Situation im Mai 2020 wieder zu entspannen begann. Zur raschen Erholung hatte seinerzeit ganz wesentlich beigetragen, dass die E-Handwerke aufgrund des Antrags der elektrohandwerklichen Organisation vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) für systemrelevant erklärt worden waren. ‣ weiterlesen

Anzeige

Schritt für Schritt führt dieses Buch in die Grundlagen der fachgerechten Elektroinstallation ein. Aufgrund aktueller Änderungen in Normen und Bestimmungen wurde diese 10. Auflage neu bearbeitet und an den aktuellen Stand angepasst.‣ weiterlesen

Anzeige

Mit derzeit 40 Mitarbeitern ist die Firma Meurer-etechnik in Großmaischeid im nördlichen Rheinland-Pfalz ein eher mittelgroßer Schaltanlagenbauer. Wenn es allerdings darum geht, Zukunftssicherung durch die Einführung von Digitalisierungsmaßnahmen zu betreiben, zählt das Unternehmen seit rund fünf Jahren zu den Vorreitern. Der vorliegende Beitrag skizziert den bisher dabei zurückgelegten Weg und gibt einen Ausblick, welche Aufgaben sich der Betrieb bei diesem 'Work in Progress' noch auf die Fahnen geschrieben hat.‣ weiterlesen

Die EMV, die Ende März online stattfand, bewies ihre Rolle als maßgebende Größe der europäischen EMV-Industrie und -Wissenschaft. Knapp 1.000 Teilnehmer nutzten die vielfältigen Gelegenheiten, ihr Fachwissen zu erweitern und neue Kontakte zu knüpfen. „Mit der ‚EMV goes digital‘ sind wir dem großen Bedarf der EMV-Community nach Austausch und Weiterbildung nachgekommen“, so Anthula Parashoudi, Vice President, Mesago Messe Frankfurt. ‣ weiterlesen

Bild: VDE Verlag GmbH

Durch den Fortschritt der Technik ist das VDE-Vorschriftenwerk in den letzten Jahren sehr umfangreich geworden und selbst für den Fachmann nicht immer leicht zu verstehen. Allein im Bereich der DIN VDE0100 wurden nahezu alle Themen neu bearbeitet und einige Themen mussten zusätzlich aufgegriffen werden. Das Werk liegt nun in der 17. Auflage vor. Wie in früheren Auflagen werden die theoretischen Grundlagen und die Anforderungen aus Normen, vor allem aus dem Bereich der DIN VDE0100, anhand zahlreicher Beispiele praxisrelevant und verständlich erläutert. Im Laufe von mehr als 25 Jahren ist dieser Leitfaden unter dem Kürzel ‚Der Kiefer‘ zu einem Standardwerk geworden.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige