VDMA: Bei EEG 2016 Stolpersteine
auf der Zielgerade ausräumen

„Wir unterstützen die EEG-Novelle 2016 und insbesondere die wettbewerbliche Festlegung der Vergütungen für erneuerbare Energien. Wir sind überzeugt, dass bei richtiger Ausgestaltung am Ende faire Preise für nachhaltig erzeugten Strom stehen werden“, sagt Matthias Zelinger, Geschäftsführer des Fachverbands Power Systems im VDMA. „Aber das klappt nur, wenn der Übergang und die Perspektive so gestaltet werden, dass nicht unnötige regulatorische Risiken geschaffen werden“, so Zelinger weiter. Grundsätzlich richtig ist auch der Ansatz, dass der Ausbau der Kapazitäten enger mit den Nutzungs- und Transportmöglichkeiten verzahnt wird. Der Um- und Ausbau des Netzes ist aber eine Voraussetzung für die Energiewende und muss weiter voran gebracht werden. Hürden für eine werthaltige Nutzung des erneuerbaren Stroms über Speicher und Sektorkopplung müssen abgebaut werden. Drei Schwerpunkte nennt Zelinger, die der Bundestag und der Bundesrat bei der abschließenden Beratung des EEG 2016 berücksichtigen müssen: Erstens eine Entzerrung der Übergangsphasen sowohl bei Wind auf See. Zweitens sei es für die Erreichung der im Gesetz nun vorgegebenen reduzierten Ausbaupfade für alle Technologien notwendig, dass nicht realisierte Projektvolumina wieder ausgeschrieben würden. Das muss durch eine Ergänzung des Textes sichergestellt werden. Drittens müssten, damit Deutschland der Innovationsstandort der Windindustrie bleiben kann, die Regelungen für Prototypen noch nachgebessert werden.

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