VDMA: China und USA steuern in die falsche Richtung

Der Handelsstreit zwischen den beiden weltgrößten Wirtschaftsmächten belastet zunehmend auch den Maschinenbau in Deutschland. Eine neue Studie des VDMA zeigt: China bleibt ein von politischer Intervention geprägtes Wirtschaftssystem.

Carl Martin Welcker, VDMA-Präsident (Bild: VDMA e.V.)

Carl Martin Welcker, VDMA-Präsident (Bild: VDMA e.V.)

Die Auswirkungen des Handelsstreits der USA mit China bekommen auch die Maschinenbauer in Deutschland zunehmend zu spüren. Insbesondere Firmen, die in China für den amerikanischen Markt produzieren, sind von den Strafzöllen auf breiter Front betroffen. „Der Handelsstreit sorgt aber auch insgesamt für eine wachsende Verunsicherung im Welthandel“, sagte VDMA-Präsident Carl Martin Welcker (Foto) in einem Pressegespräch auf dem 10. Deutschen Maschinenbau-Gipfel in Berlin. „Noch haben wir das Ziel vor Augen, die Produktion im Maschinenbau in diesem Jahr um real 5% zu steigern, aber es wird schwierig“, ergänzte er. Von Januar bis einschließlich August haben die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer ihre Produktion um real 3,2% erhöht. Für 2019 gehen die VDMA-Volkswirte von einer nachlassenden Dynamik aus und erwarten ein Produktionswachstum von real 2%. China und die Vereinigten Staaten sind die wichtigsten Einzelmärkte für die Maschinenbauer in Deutschland. Nach sieben Monaten des laufenden Jahres hat die Volksrepublik ihren Spitzenplatz in der Exportrangliste wieder mit knappem Vorsprung vor den USA zurückerobert.

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Die Produktion im Maschinenbau in Deutschland ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamts im Jahr 2018 um 2 Prozent gestiegen. Damit wurde die Prognose des VDMA – ein Plus von 5 Prozent – deutlich verfehlt. In den ersten zehn Monaten des vergangenen Jahres lag das Produktionswachstum im Maschinenbau mit 3,7 Prozent noch auf Kurs. „Die beiden Schlussmonate erwiesen sich jedoch als unerwartet schwach.

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