VDMA: Deutscher Maschinenbau bietet den weltweit besten Service

Die Serviceangebote der deutschsprachigen Maschinenbauunternehmen genießen weltweit einen besonders guten Ruf; „sie werden von den Kunden rund um den Globus am besten bewertet“, sagt Dr. Frank Bünting, stellvertretender Leiter VDMA Betriebswirtschaft. Lediglich der japanische Herstellerservice erweist sich laut einer neuen Umfrage als hartnäckiger Verfolger. Der Service der Unternehmen aus den Herstellerländern USA und Italien landet in der weltweiten Betrachtung dagegen abgeschlagen am unteren Ende der Bewertung. Für die Studie ‚Global Service 2014‘ wurden rund 1000 Ansprechpartner in neun Ländern nach ihrer Beurteilung der Servicequalität im Maschinenbau befragt. Dabei handelte es sich um deutsche Unternehmen, sowie Wettbewerber aus den USA, China, Italien, Frankreich, Großbritannien, Russland, Brasilien und Indien. Detailliert analysiert wurden die typischen Service-Tätigkeitsfelder des Maschinenbaus: Aufstellung und Inbetriebnahme von Anlagen, Wartung, Störfallmanagement, Instandsetzung, Ersatzteile, Modernisierung, Schulung, Beratung und Reklamationsbearbeitung. Nach wie vor groß ist der Vorsprung der deutschen Serviceangebote auf die Konkurrenz aus China – insbesondere im Geschäft in den etablierten Märkten. „Dieser Vorsprung wird so schnell nicht aufholbar sein, denn im Gegensatz zu Maschinen sind Serviceprozesse deutlich schwerer zu kopieren“, erläutert Bünting. Auf weniger entwickelten Märkten haben die chinesischen Maschinenbauer ihren Rückstand dagegen deutlich verringern können. „Allerdings ist auch in diesen Ländern der Ruf der deutschen Maschinenbauer immer noch deutlich besser“, betont Bünting. Hinzu kommt: „Chinesische Servicemitarbeiter sind noch immer sehr stark abhängig von formalen Regelungen und Genehmigungen. So lange das anhält, werden sie im geschwindigkeitsabhängigen Servicegeschäft deutliche Wettbewerbsnachteile haben. Das zeigt auch unsere aktuelle Studie.“ Wichtig sei allerdings, dass die deutschen Maschinenbauer sich auf die spezifischen Serviceanforderungen der einzelnen Länder einstellen und auf die sehr unterschiedlichen Erwartungen der Kunden, fügt der VDMA-Fachmann hinzu. Dazu gehört zum Beispiel auch ein Ausbau der Servicestützpunkte vor Ort. Dies geschehe auch: 63% der deutschen Unternehmen verfügen laut Umfrage bereits über eigene Servicestützpunkte in den USA, 60% haben sie in China und knapp 40%t im restlichen Asien und Südamerika. Ein exzellenter Service spielt auch für die Entwicklung der vernetzten Produktion (Industrie 4.0) eine zentrale Rolle. „Die Digitalisierung wird in den kommenden Jahren deutlich an Bedeutung für den Ausbau der Dienstleistungen gewinnen. Zum einen werden die Prozesse für die Bereitstellung und Verarbeitung von Daten ausgebaut, zum anderen eröffnet die Digitalisierung auch das Feld für neue Dienstleistungsangebote im Service“, erläutert Bünting. „Damit werden auch kleinteilige Serviceleistungen für die Kunden attraktiv, die sich bisher wegen des hohen Verwaltungsaufwands nicht rechnen.“

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Im November 2018 lagen die Bestellungen in den Büchern der Maschinenbauer aus Deutschland auf Vorjahresniveau (+/-0% real). Ein leichter Zuwachs der ausländischen Orders von 2% wurde egalisiert durch einen ebenfalls niedrigen Rückgang der Inlandsaufträge um 3%. „Es fällt den Unternehmen offenbar zunehmend schwerer, die bereits recht hohen Vorjahreswerte im Auftragseingang noch zu toppen“, sagte VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers (Foto). 

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Effizienz verspricht der Besuch auf der All About Automation am 12. und 13. März 2019 in der Messe Friedrichshafen. Die Messe entwickelte sich in den letzten Jahren zur regionalen Plattform für die Automatisierungsexperten der internationalen Bodenseeregion und den angrenzenden Regionen.

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Die Auftragseingänge in der deutschen Elektroindustrie lagen im November 2018 2,5% unter ihrem Vorjahreswert. Aus dem Inland gingen 1,5% mehr Bestellungen ein als im Vorjahr, aus dem Ausland dagegen 6% weniger. Vor allem die Aufträge aus Ländern des Euroraums gaben stark nach (-8,9%). Kunden aus der Nicht-Eurozone bestellten 3,9% weniger. Damit sind die Auftragseingänge von Januar bis November 2018 nur leicht um 0,5% gestiegen. Während die Inlandsorders um 2,5% gegenüber Vorjahr fielen, legten die Auslandsbestellungen um 3% zu. Sowohl Kunden aus dem Euroraum (+1,5%) als auch aus Drittländern (+3,9%) orderten mehr. Die reale Produktion ist im November um 3% unter ihrem Vorjahresniveau geblieben, die Erlöse der Branche fielen mit 17,1Mrd.? um 3,5% niedriger aus. Dabei entwickelten sich Inlands- und Auslandsumsatz mit jeweils -3,5% ähnlich schwach. Im gesamten Zeitraum von Januar bis November 2018 steht ein Auftragsplus von 0,5% in den Büchern. Der aggregierte Umsatz der Elektrounternehmen belief sich im selben Zeitraum auf 179,8Mrd.? und lag damit um 3% höher als vor einem Jahr, die reale Produktion nahm um fast 3% zu. Das Geschäftsklima in der deutschen Elektroindustrie ist im Dezember 2018 den nunmehr dritten Monat in Folge gesunken. Diesmal verschlechterte sich die Beurteilung der aktuellen Lage, wohingegen die allgemeinen Geschäftserwartungen wieder etwas besser ausfielen.

Herman Hermes, Mitbegründer der Turck-Gruppe, ist am 2. Januar im Alter von 85 Jahren verstorben. Nach Werner und Hans Turck, die beide im Jahr 2015 starben, verliert die Turck-Gruppe damit den letzten ihrer drei Pioniere. Hans Turck stellte den jungen Elektroingenieur Hermann Hermes 1968 für den Vertrieb ein und beteiligte ihn schon bald am Unternehmen. Der gebürtige Essener sei ein energiegeladener Vertriebsmanager gewesen, der andere mitnehmen und motivieren konnte.

Vom 13. bis 15. Februar 2019 findet ein halbes Jahrhundert nach ihrer Gründung zum 42. Mal die Fachmesse Elektrotechnik in der Messe Dortmund statt. Rund 400 Aussteller werden etwa 21.000 Fachleuten in fünf Messehallen Trends und Technologien präsentieren, mit denen sich diese den Herausforderungen der Zukunft stellen können. Damit ist die Elektrotechnik ein wichtiger Branchentreff für das Elektrohandwerk, Fachbesucher aus der Industrie, Architekten und Planer sowie kommunale Vertreter.

UL hat die Zusammenarbeit intensiviert. Das Dehn-Testzentrum ist als ‚Third Party Test Lab‘ qualifiziert. Dehn ist nun autorisiert, im Auftrag von und für UL auch Prüfungen für Dritte durchzuführen. 

Zur kommenden Eltefa im März 2019 räumt die Messe Stuttgart dem industriellen Schaltanlagenbau einen neuen und deutlich größeren Stellenwert ein als bisher: Sie wird dem Thema die gesamten 14.500m2 der neuen Paul Horn Halle (Halle 10) widmen. Die Liste der Unternehmen, die sich auf der Eltefa präsentieren werden, liest sich wie das Who’s who der Branche: Rittal, Hager, Weidmüller, Wago, Schneider Electric, Hensel, Sedotec und Komax werden unter anderem vertreten sein.

ABB gab im Dezember bekannt, dass Hitachi im Zuge der Ausweitung der bestehenden Partnerschaft ABBs Stromnetzgeschäft übernehmen wird. Der vereinbarte Kaufpreis entspricht auf Basis der Transaktion einem Unternehmenswert von 11Mrd.US$ für 100% von Stromnetze, oder einem EV/ op. EBITA-Multiple von 11,2×1. ABB wird aus dem Verkauf des 80,1 Prozentanteils zunächst einen Wert von rund 9,1Mrd.US$ realisieren.

Seit dem 01.01.2019 ist Richard Mayer (Bildmitte) neuer Geschäftsführer bei B+M Blumenbecker. Mit sofortiger Wirkung wurden außerdem Harald Golombek (rechts) und Olaf Lingnau (links) zu weiteren Geschäftsführern des Unternehmens berufen.

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