Weidmüller Reihenklemmen WDT 2.5 – das Reihenklemmensystem mit integrierter Schaltschrankreserve

Im Maschinen- und Anlagenbau gibt es immer wieder Diskussionen um die Platzreserve in Schaltschränken und Bedienpulten. In der Praxis wird häufig mit 20% Platzreserve gearbeitet. Nachforderungen und Sonderwünsche des Kunden lassen den Reserveplatz schnell schrumpfen, zusätzliche Tragschienen oder Montageplatten in den Seitenwänden sind dann eine gern durchgeführte Erweiterungsmaßnahme, die nicht immer akzeptiert wird. Zudem muss die Elektroinstallation mit permanent eingeschränktem Platzangebot auskommen. Weidmüller hat sich dieser Aufgabe angenommen und bietet mit dem Reihenklemmensystem WDT 2.5 eine innovative Lösung an. Optionale Erweiterungen lassen sich durch die Plug-and-play-Funktion des Systems im #Handumdrehen# durchführen. Auf die verdrahtete Einstockklemme wird eine zusätzliche Klemme aufgesteckt, es entsteht eine Doppelstockklemme. Dadurch stehen auf dem Weidmüller Reihenklemmensystem WDT2.5 stets genügend Ausbaureserve zur Verfügung. Die WDT2.5 bringt die Schaltschrankreserve von Haus aus mit. Ausbaukosten für die zweite Klemmenebene entstehen erst bei Bedarf.

 (Bild: Weidmüller Interface GmbH & Co. KG)

(Bild: Weidmüller Interface GmbH & Co. KG)


Die DIN-VDE-Normen und Entwürfe sind umfassend ausgestaltet, explizite Aussagen zur Platzreserve in Schaltschränken und Bedienpulten sind darin aber nicht angeführt. Diese Angaben erhalten Schaltschrankbauer meist bei Vertragsabschluss vom jeweiligen Auftraggeber. In dessen Projekt- bzw. Lastenheft oder der ‚Werksnorm‘ werden in der Regel 20% Platzreserve angeführt, wie beispielweise nachfolgender Text beschreibt: „In Schaltschränken und auf Bedienungspulten muss 20% der Montagefläche als Reserve freigehalten werden, wobei der Platz nicht als Ganzes, sondern für den nachträglichen Einbau von Reihenklemmen, Schaltgeräten und Komponenten aufzuteilen ist“. Nachträgliche Erweiterungen werfen aber die ursprüngliche mechanische Konstruktion schnell um, als Lösung werden in den Seitenwänden oft zusätzliche Montagemöglichkeiten eingebaut. Weitere Tragschienen oder Montageplatten akzeptiert der Auftraggeber oftmals nicht. Als innovative Lösung offeriert Weidmüller sein Reihenklemmensystem WDT 2.5. Bei diesem System bekommt der Schaltschrankbauer mit der Plug-and-play-Funktion die Platzreserve gleich mitgeliefert, er muss sie nicht planen. Auf die verdrahtete Einstockklemme WDT 2.5 steckt er bei optionalen Erweiterungen einfach die Reihenklemme WDT 2.5 AT auf, so dass er eine Doppelstockklemme erhält. Selbstverständlich sind beide Reihenklemmen elektrisch voneinander isoliert. Eine optionale elektrische Verbindung zwischen den beiden Ebenen ist über den Vertikalverbinder ZVQ 2.5 möglich. Anwender können in der Klemmenebene die Tragschiene komplett mit der Basisreihenklemme WDT 2.5 BT bestücken und verdrahten. Die Klemme ist auf der einen Seite mit einem Zugbügel- (Schraub-) Anschluss ausgestattet, auf der anderen Seite mit einem Steckkontakt. Hier lassen sich Steckverbinder aus dem ‚WeiCos‘-Programm aufstecken. Die Steckverbinder sind wahlweise mit Schraub- oder Zugfeder-Anschluss erhältlich. Steckbare Komponenten ermöglichen modulare, funktions- und herstellerübergreifende Automatisierungs- und Verdrahtungskonzepte. Diese sind flexibel und bieten wirtschaftliche sowie technische Vorteile. Das beginnt bei der Projektierung und Entwicklung, setzt sich bei der Fertigung und Prüfung fort und endet bei Inbetriebnahme und Service. Modulare standardisierte Funktionseinheiten minimieren darüber hinaus Ausfallzeiten und reduzieren kostspielige Endmontagezeiten.

Das könnte Sie auch interessieren

1970 eröffnete Häwa, Anbieter für Elektrogehäuse und Schaltschränke, seine erste Niederlassung in Duisburg. 2020 feiert der Standort sein 50-jähriges Bestehen und hat es jetzt zum ersten Mal geschafft, die Umsatzgröße von 10Mio. € zu überschreiten.

Anzeige

Schneider Electric hat den Global Digital Transformation Benefits Report 2019 veröffentlicht, der laut Unternehmensangaben konkrete Belege für die Leistungsfähigkeit der Digitalisierung im gesamten Spektrum der globalen Industrie, des Handels und des öffentlichen Sektors liefert. Dieser Nachweis erfolgt in Form von quantifizierbaren Geschäftsvorteilen, basierend auf einer Sammlung von 230 Kundenprojekten, die der Konzern in den letzten fünf Jahren in 41 Ländern realisiert hat.

Anzeige

Zur kommenden Eltefa vom 20. bis 22. März 2019 räumt die Messe Stuttgart dem industriellen Schaltanlagenbau einen neuen und deutlich größeren Stellenwert ein als bisher: Sie wird dem Thema die gesamten 14.500m² der neuen Paul Horn Halle (Halle 10) widmen. Zum Ausklang des ersten Messetags erhalten fünf Unternehmen den erstmals verliehenen SCHALTSCHRANKBAU Innovation Award. Am zweiten und dritten Messetag gibt es ein informatives Vortragsprogramm innerhalb des Forums.

Flexibilität und Veränderungen sind heute in Unternehmen normale Anforderungen. Werden Maschinen­park und Fertigungsabläufe immer wieder geändert, müssen in der Schaltanlage zur Energieversorgung häufig auch Geräte ausgetauscht oder modernisiert werden. Weil jedoch elektrische Energie ständig verfügbar sein muss, ist ein Freischalten der gesamten Schaltanlage fast nicht mehr denkbar. Das gilt genauso für regelmäßige Wartungen. Eine Lösung sind steckbare und herausnehmbare Schaltgeräte, die durch eine Zwangsauslösung das Herausnehmen unter Last verhindern. Und wenn das sowohl bei Lasttrenn­schaltern mit Sicherungen als auch bei Leistungsschaltern möglich ist, umso besser.‣ weiterlesen

Institutionen wie die Europäische Organisation für Kernforschung (CERN) bei Genf in der Schweiz, der weltweit größten Forschungseinrichtung auf dem Gebiet der Teilchenphysik, arbeiten daran, unbekannte Elementarteilchen aufzuspüren, um bislang ungelöste Geheimnisse des Universums zu erklären.

Im Januar 2019 hat Puls seine Vertriebsniederlassung in Japan eröffnet. Dadurch bietet der deutsche Stromversorgungshersteller seinen japanischen Kunden lokalen Support in der Muttersprache.

Am 14. Januar 2019 fand die offizielle Eröffnungsfeier des neuen chinesischen Standorts von Block in Kunshan, Jiangsu Province statt. Auf 1.800m² sind ab sofort Produktion, Warehouse und Vertrieb der Block Electronics (Kunshan) ansässig. Udo L.

Der Start ins laufende Jahr war für die Maschinenbauer aus Deutschland wenig erfreulich: Im Januar verfehlte der Auftragseingang sein Vorjahresniveau um real 9%. Während sich der Rückgang der Inlandsbestellungen (-5%) noch in Grenzen hielt, gab es herbe Einbußen bei den Bestellungen aus dem Ausland (-11%). Insbesondere die Orders aus den Euro-Partnerländern (-22%) enttäuschten. Im Dezember 2018 hatten die Aufträge aus diesen Ländern dagegen noch um 22% zum Vorjahr zugelegt. „Das zeigt, wie stark die Monatswerte schwanken können“, sagt VDMA-Konjunkturexperte Olaf Wortmann (Foto).

Die Auftragseingänge in der deutschen Elektroindustrie lagen im Januar 2019 leicht unter ihrem Vorjahresniveau (-0,4%). „Somit hat sich die in Summe recht verhaltene Bestelltätigkeit des vergangenen Jahres auch zu Begin 2019 fortgesetzt“, sagte Dr. Andreas Gontermann, ZVEI-Chefvolkswirt.

Mit der Auftaktveranstaltung in Essen geht das Network SCHALTSCHRANKBAU am 8. Mai 2019 in seine zweite Saison. Auch in diesem Jahr erwartet die Teilnehmer wieder eine attraktive Kombination aus Fachvorträgen und ausgiebigen Möglichkeiten zur Diskussion mit den anwesenden Industriepartnern.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige