Hardwarekomponenten für die Logistik im Hamburger Hafen

Weltweiter Handel im Wandel

Damit die logistischen Abläufe im Hafen wie am Schnürchen laufen, ist ein akribisches Analysieren aller Zustandsmeldungen im 24/7 Betrieb erforderlich. Als Schaltschrank- und Gehäusehersteller bietet die Eldon Gruppe Hardwarekomponenten, die bei der Instandhaltungsorganisation eine wichtige Rolle spielen.

 Zeit ist Geld - im Hamburger Hafen m?ssen komplexe Prozesse reibungslos funktionieren. (Bild: Eldon GmbH)

Zeit ist Geld – im Hamburger Hafen müssen komplexe Prozesse reibungslos funktionieren. (Bild: Eldon GmbH)

Wer im Hamburger Hafen schon einmal dabei zugesehen hat, wie ein großes Containerschiff beladen oder gelöscht wird, hatte wahrscheinlich ein Tetris-Spiel vor Augen: Wie von Zauberhand gelenkt, fügen sich die unterschiedlichen Containergrößen zu einem sinnergebenden Ganzen. Für den Betrieb eines Hafens als globalem Logistik-Hotspot ist eine perfekt funktionierende Infrastruktur erforderlich, um alle Prozesse und Kommunikationsaufgaben mit unterschiedlichsten Anbietern und Leistungsträgern perfekt zu orchestrieren. Feldinformationen über Wetterbedingungen, den Seeverkehr und die Onshore- und Offshore agierenden Rettungsdienste werden über eine Reihe unterschiedlicher und miteinander vernetzter Systeme gesammelt, verarbeitet und weitergegeben. Zudem müssen alle Verkehrsleitsysteme fehlerfrei gesteuert werden. Darüber hinaus müssen zusätzliche Dienstleistungen wie Kranarbeiten und die Wasser-, Strom- und Ölversorgung der Schiffe entsprechend den jeweiligen Anforderungen ausgeführt werden.

Schaltschränke aus unterschiedlichen Materialien

Für all diese Aufgaben und Geräte bietet die Eldon Gruppe Schaltschrankserien aus Stahlblech, Edelstahl und Aluminium mit passenden Schutzklassen und Zubehör an. Im Außenbereich werden Steuerungskomponenten und Sensorik beispielsweise durch das ein- und doppeltürige Aluminium Sortiment mit Schutzklasse IP66 vor dem Eindringen von Wasser und Staub geschützt. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Schutz vor Vandalismus: Die Wandverbindungen sind lückenlos und alle Beschläge und Schrauben sind versenkt und von außen nicht zugänglich. So werden unberechtigte Zugriffe verhindert, die zu zeit- und kostenintensiven Systemausfällen führen könnten. Olaf Gerberding, Vertriebsleiter Deutschland der Eldon Gruppe ergänzt: „Im Hafenbetrieb ist jede Sekunde kostbar und die Funktionsfähigkeit der Systeme ein Muss. Dabei bilden smarte Schaltschrank- und Gehäuselösungen die infrastrukturelle Basis, um die komplexen Arbeitsabläufe zwischen der Hafenlogistik und den Verkehrsnetzen im 24/7-Betrieb sicherzustellen. Um in der Klimatisierung die Gesamtbetriebskosten zu minimieren, bieten wir unseren Kunden beispielsweise Doppelwand-Schaltschränke für Anwendungen im Außenbereich an. Durch die Luftzirkulation im Inneren dieser Doppelwand entsteht eine natürliche und damit wartungsfreie Kühlung, die eine zusätzliche Kühlung unnötig macht. Aktuell arbeiten wir zudem an neuen Konzepten für modulare Kleinserien, die für den Außeneinsatz im Güterumschlag optimiert sind.“

Förderprogramm des Bundesverkehrsministeriums

Die Weiterentwicklung von Schaltschränken und Gehäusen, die auf die Bedarfe in Häfen und anderen Logistikzentren zugeschnitten sind, rechnet sich gleichermaßen für die Hersteller- und Kundenseite: 2016 startete das Förderprogramm für Innovative Hafentechnologien (IHATEC), für die das Bundesverkehrsministerium bis 2020 insgesamt 64 Millionen Euro bereitstellt. Gefördert wird beispielsweise der Einsatz automatisierter Systeme für den Güterumschlag und die IT-optimierte Prozesssteuerung in der Lagerhaltung. Diese Projekte stärken das Nachfragevolumen für smarte Schaltschrank- und Gehäuselösungen erheblich.

Das könnte Sie auch interessieren

Das könnte Sie auch interessieren

Gemeinsam mit durchgängigen Lösungen die Potentiale durch die Digitalisierung im Schaltschrankbau heben: Dafür haben die Unternehmen Weidmüller, Komax, Zuken und Armbruster Engineering im April die Initiative Smart Cabinet Building gegründet. Bei den Unternehmen handelt es sich um Technologieführer in verschiedenen Bereichen des Schaltschrankbaus, die ihre Kompetenzen und ihr Know-how nun erstmals bündeln.‣ weiterlesen

Anzeige

Einfachere und schnellere Montage, kompaktere und anwenderfreundlichere Federklemmtechnik – die Anforderungen an Schirmklemmen nehmen zu. Die neuen Schirmklemmen der Baureihe SCC von Phoenix Contact ermöglichen jetzt eine werkzeuglose Einhandbedienung. Mit Hilfe des Klemmhebels wird der Leiter mühelos eingelegt und ohne Kraftaufwand durch die Kontaktfeder festgeklemmt. ‣ weiterlesen

Anzeige

Elmeko erweitert sein Portfolio um die kompakte Schaltschrankheizung m 150 mit integriertem Lüfter. Diese bietet eine Heizleistung von 150W. 66mm breit, 86mm hoch und 97mm tief hat der Anbieter diesen Typ mit einem Lüfter ausgerüstet, der die Luftzirkulation im Gehäuse verbessert und eine bessere Wärmeverteilung im Schaltschrank erreicht. ‣ weiterlesen

Anzeige

Schneider Electric möchte seine gruppeninternen Kompetenzzentren für Schlüsseltechnologien stärken. Mit einem weiteren Ausbau des Standortes Marktheidenfeld wird dieser Weg nun fortgesetzt. ‣ weiterlesen

Nach einem von der Corona-Krise noch weitgehend unberührten ersten Quartal hat die deutsche Elektroindustrie die Auswirkungen der Pandemie und des damit verbundenen Lockdowns im zweiten Quartal mit voller Wucht zu spüren bekommen. ‣ weiterlesen

Das Stuttgarter Volksfest Wasen ist eines der größten Volksfeste Europas und für den Stuttgarter Netzbetreiber jedes Jahr wieder eine Herausforderung. 2015 war er zugleich ein Feldtest. Mobile Messboxen erfassten sekundengenau sämtliche Lastflüsse in den zehn Ortsnetzstationen des Festgeländes. Die Messungen erhöhen nicht nur die Versorgungssicherheit eines Volksfestes. Mittelfristig soll mit solchen Maßnahmen das gesamte Verteilnetz des Einzugsgebiets der Stuttgarter Netze für die Energieversorgung der Zukunft ertüchtigt werden.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige