Erhöhung des sicheren 24/7-Betrieb in Rechenzentren

Zufriedenheit aller Stakeholder

Das digitale Datenvolumen steigt rasant und stetig weiter an. Nicht zuletzt verursacht durch kryptische Währungen, wie z.B. Bitcoin (XBT), Ether (ETH), Litecoin (LTC) usw. oder etwa durch das Blockchain-Verfahren, eine Art Quasi-Datenbank, die auf verschiedenen vernetzten Servern arbeitet. Der steigende Bedarf an Datenaustausch vermehrt auch den Bedarf an Rechenzentren, die global in großem Ausmaß geplant, gebaut und unterhalten werden. Allerdings unterliegen Rechenzentren im elektrisch energetischen Kontext komplexen Herausforderungen, die einen (rechts-)sicheren 24/7-Betrieb beeinflussen können.

 (Bild: GMC-I Messtechnik GmbH)

(Bild: GMC-I Messtechnik GmbH)

Die Problembeschreibung: Diverse Studien belegen, dass durch Probleme in der Netzqualität jährlich Kosten in Milliardenhöhe entstehen. Bereits 2007 zeigt die Studie ‚Pan European LPQI Power Quality Survey 2007‘, dass sich der Schaden auf 157Milliarden Euro/Jahr beziffert. Dabei wachsen die Herausforderungen für alle weiter an. Im Speziellen eben auch für die Rechenzentren. Die Gründe dafür lauten wie folgt:

Netz-Störpegel:

  • Starke Zunahme von nichtlinearen Verbrauchen (LED-Beleuchtung, Computer, Ladeeinrichtungen, Frequenzumrichter usw.), die Oberschwingungen erzeugen
  • Zunahme der dezentralen Einspeisungen (z.B. Windkraft, PV-Anlagen), die zu Instabilitäten in der Spannungshaltung führen

Wirkung der Störpegel:

  • Neuere Betriebsmittel (z.B. Server, Steuerungen, Regelungen, Aufzüge, Brandmeldesysteme, usw.) reagieren empfindlicher auf Störpegel und können ausfallen
  • Ganze Bauteile können zerstört werden
  • Betriebsunterbrüche kosten viel Geld
  • Ratlosigkeit bei Anlagenstörungen, da Ursachen oft nicht erkennbar
  • Eingesetzte Messmittel können Störungen nicht ausreichend erkennen
  • Keine Datenaufzeichnung, da Messgeräteversorgung ebenfalls gestört wird
  • Schlussendlich bedingt eine Ursachenanalyse teures Fachpersonal mit Erfahrung

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