Fachartikel

Flexibilität und Veränderungen sind heute in Unternehmen normale Anforderungen. Werden Maschinen­park und Fertigungsabläufe immer wieder geändert, müssen in der Schaltanlage zur Energieversorgung häufig auch Geräte ausgetauscht oder modernisiert werden. Weil jedoch elektrische Energie ständig verfügbar sein muss, ist ein Freischalten der gesamten Schaltanlage fast nicht mehr denkbar. Das gilt genauso für regelmäßige Wartungen. Eine Lösung sind steckbare und herausnehmbare Schaltgeräte, die durch eine Zwangsauslösung das Herausnehmen unter Last verhindern. Und wenn das sowohl bei Lasttrenn­schaltern mit Sicherungen als auch bei Leistungsschaltern möglich ist, umso besser.‣ weiterlesen

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In der durchgängig vernetzten Fabrik, in der alle Geräte untereinander Daten austauschen, bilden offene und standardisierte Schnittstellen ein wichtiges Fundament. Doch nicht erst in der laufenden Produktion, bereits im Engineering bringen sie spürbaren Mehrwert. Eplan, Mitsubishi Electric und Siemens setzen an dieser Stelle auf AutomationML. Welche Vorteile sich durch die Nutzung des Standards für den Anwender ergeben, darüber hat unsere Schwesterpublikation SPS-MAGAZIN mit Experten der Firmen gesprochen.

Der einfachen und sicheren Durchführung von Kabeln, Leitungen und Schläuchen ins Schrankinnere kommt im Schaltanlagenabu eine große Bedeutung zu. Trelleborg Industrial Products bietet hierzu zahlreiche Varianten für unterschiedliche Anwendungen, die Schutz vor Feuchtigkeit, Schmutz und EMV-Einflüssen bieten.

Damit der Betrieb von Maschinen und Anlagen störungsfrei verläuft, ist die Überwachung der Netzparameter erforderlich. Dafür werden Überwachungsrelais verwendet, die bei spezifischen Anforderungen passend konfiguriert werden müssen. Für Einstellungen am Drei-Phasen-Überwachungsrelais DPD von Carlo Gavazzi erstellen die Anwender Konfigurationsdateien komfortabel auf ihren Endgeräten und übertragen sie via NFC zeitsparend auf das Relais.

2008 stellte der Newcomer Sedotec sein eigenentwickeltes Niederspannungsschaltanlagensystem Vamocon für Stromstärken bis 5000A vor, das sich unter anderem durch die freie Wahl des Leistungsschalters auszeichnet. Praxistaugliche Innovationen entstehen bei den Ladenbeurgern keineswegs durch kreatives Chaos – dahinter steckt ein strukturierter und gut durchdachter Produktentstehungsprozess. Das bringt die notwendige Ruhe für Innovationen.

In den vergangenen Jahren gab es viele Trends in der Verschlusstechnik. Eines hat sich allerdings nicht geändert: Anwender aus der Industrie wollen nach wie vor Montagezeiten senken. Ein tatsächlich ernstzunehmender Trend betrifft neben den Anforderungen einer aufstrebenden Industrie 4.0 und der voranschreitenden Digitalisierung das Industriedesign: Die Zahl der individuellen Produktentwicklungen steigt zunehmend an. Hinzu kommt der steigende Bedarf nach Sicherheit für Mensch und Güter. Je nach Branche entstehen daraus neue Ansprüche an Funktion, Kosten und Design. Hersteller von Verschlusslösungen sind entsprechend gefordert, smarte Produkte für unterschiedlichste Anforderungen zu entwickeln.

Stego stellt mit der neuen LED Varioline seine bis jetzt strahlkräftigste LED-Leuchte vor. Hohe Leuchtkraft bei homogener Ausleuchtung sorgt im Schaltschrank für Anwendersicherheit durch natürliches Sehen bei verwechslungsfreier Farbwiedergabe. Versionen mit optionaler integrierter Steckdose erschließen zusätzliche Einsatzmöglichkeiten im Schaltschrank.

In modernen Industrieanlagen nimmt die Anzahl dezentraler Steuer- und Bedieneinheiten weiter zu, um direkt vom Feld aus Maschinen und Prozessabläufe ansteuern und beobachten zu können. Gerade bei kleinformatigen Gehäusen und dichter Bestückung kann die anfallende Verlustwärme zu Leistungsbeeinträchtigungen bis hin zum Ausfall temperaturempfindlicher Schaltelektronik führen. Mit kompakten Kühllösungen lässt sich eine kontinuierliche Wärmeabfuhr gewährleisten, die maßgeblich zur langlebigen Funktionstüchtigkeit der Schaltelemente beiträgt.

Im Rahmen seiner alljährlichen Fachpressekonferenz, dieses Mal am französischen Standort Grenoble, stellte Schneider Electric wieder zahlreiche neue Lösungen für den Schaltanlagenbau vor. Der Fokus lag dabei auf neuen Tools zur Erfassung und Analyse der Netzqualität für eine sichere und qualitativ hochwertige Energieversorgung. Im Gespräch mit dem SCHALTSCHRANKBAU erläutert zudem Markus Hettig, Vice President Building Business DACH bei Schneider Electric, die Bedeutung der neuen Mess- und Analysefunktionen für Schaltanlagenbauer, -planer und -betreiber und beschreibt Möglichkeiten, wie ein solcher Mehrwert auch zukünftig sichergestellt werden kann.

Ein Fokus von Aucotec auf der SPS IPC Drives ist eine neue Engineering-Lösung zur automatisierten, IEC-konformen Beschreibung digitaler Umspannwerke. Die Definitionen von Konfiguration und Strukturen der Schutz- und Leittechnik müssen nach IEC 61850 im Format SCL (Substation Configuration Language) erfolgen, doch viele Engineeringtools tun sich schwer mit einer effizienten Normumsetzung und dem Verständnis für die neutrale SCL. Die Lösung kombiniert nun die elektrotechnische Planung mit normgerechter Schaltanlagenbeschreibung.

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Die Erweiterung von Stromkreisen durch Anbauten oder zusätzlich notwendige Maschinen ist meist umständlich, da eine zuvor auf die Maße zurechtgesägte Phasenschiene entnommen und ersetzt werden muss.

Die Miro Safe+ Sicherheitsrelais von Murrelektronik sind eine Lösung, um hohe sicherheitstechnische Standards bis hin zu PerformanceLevel e (PLe) nach EN13849-1 zu erreichen. Das Miro Safe+ Switch H L 24 eignet sich für Notaus-, Schutztür-, Lichtgitter und Magnetschalterapplikationen und verfügt über drei Schließer und einen Öffner. Es kann mit und ohne Starttaster-Überwachung eingesetzt werden.

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