SCHALTSCHRANKBAU 4 2015

In Industriebetrieben bestehen häufig Brandgefahren – dies ist den meisten Sicherheitsverantwortlichen und Betriebsleitern bewusst. Im produzierenden Gewerbe beispielsweise kommt es nicht selten zu Hitzeentwicklungen oder Funkenflug in den Maschinen selbst, was wiederum die Entstehung eines Brandes herbeiführen kann. Aus diesem Grund sind Industrieunternehmen und deren Produktionsumgebungen meist gut geschützt. Hier werden in der Regel Detektionslösungen sowie Sprinkler oder Gaslöschanlagen integriert, die das Feuer frühzeitig erkennen und bekämpfen. Doch die häufigste aller Brandursachen ist und bleibt die Elektrizität. Überall dort, wo Maschinen betrieben werden, befinden sich auch Schaltschränke, die bei der Brandschutzplanung oft außer Acht gelassen werden.

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Vor über zehn Jahren begann mit der Einführung der Push-In-Anschlusstechnik auch die Diskussion, ob die Schraubanschlusstechnik damit überholt sei. Wieso die generelle Frage “Schraubklemmen – ja oder nein“ an den praxisbezogenen Anforderungen vorbei zielt und reale Marktbedürfnisse außer Acht lässt, erläutert Jörg Nowastowski-Stock, leitender Produktmanager von Conta-Clip, im Gespräch mit dem SCHALTSCHRANKBAU. Das Unternehmen hat in den vergangenen Jahren stark in die Weiterentwicklung seines Schraubanschlussklemmen-Sortiments investiert und bewirbt es als eines der modernsten unter den derzeit erhältlichen Schraubreihenklemmen-Programmen.

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Das Ex-Kleinklimagerät FKS-CLM zeichnet sich unter anderem durch seine geringen Abmessungen aus. Es bietet eine Nutzkühlleistung von 2 oder 4kW. Das Gerät lässt sich einfach an einer flachen Seitenwand montieren und eignet sich für eine Außenaufstellung im Bereich -20 bis +55°C. Es kann auch bei bereits betriebsmäßig arbeitenden Anlagen nachgerüstet werden.

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Eplan hat seine bereits erhältliche Info-Center-App überarbeitet. Die Benutzeroberfläche wurde optimiert und bietet ein verbessertes Handling und direkten Zugriff auf aktuelle Neuigkeiten und Veranstaltungshinweise.

Sind Produkte perfekt aufeinander abgestimmt, vereinfachen sich Planung und Durchführung für den Schaltschrankbauer wesentlich. Letztendlich ist aber nicht nur die reine Geräte-Hardware entscheidend, sondern auch das nötige Know-how etwa zum Erfüllen von Normen und neuen Richtlinien. Datendurchgängigkeit, clevere Tools, einfache Dokumentationserstellung helfen zudem beim Optimieren des Engineering-Prozesses beim Schaltschrankbau und steigern die Effizienz.

Bevor Schaltschränke auf den Markt gebracht und zur Steuerung von Maschinen und Anlagen eingesetzt werden dürfen, muss geklärt sein, ob sie alle notwendigen Richtlinien erfüllen. Ein Problem dabei: Die Normen unterscheiden sich oft von Land zu Land, weltweit verbindliche Normen existieren nicht. Für international agierende Hersteller ist es darum entscheidend, zu wissen, wie die Sicherheitsvorschriften auf ihrem Zielmarkt genau aussehen und welchen Einsatzbereich mit welchen Normen es für ihr Produkt dort geben wird.

Schaltschränke sind ebenso notwendig wie unscheinbar. Meist fristen sie in irgendwelchen Nischen, Ecken oder Kellern ihr tristes Dasein. Dennoch müssen auch sie mit der Zeit gehen und die grundlegenden und ständigen Veränderungen in der industriellen Arbeitswelt mitbegleiten. Mit Volker Schoch, Vertriebsleiter bei Sedotec, sprechen wir darüber, was ein moderner Schaltschrank heute alles leisten muss.

Abstract

Die neuen Seifert LED-Leuchten der Serie SL-4000 eignen sich für den Einsatz in Schaltschränken und Bediengehäusen. Sie sind langlebig und wartungsfrei dank LED-Technologie, haben ein integriertes Netzteil, einen geringen Stromverbrauch (4 Watt) sowie hervorrangende Lichtwerte (400 Lumen). Der Mehrspannungsbereich von 24 – 265 V AC/DC sowie unterschiedliche Befestigungs-arten sorgen beim Einsatz für grösstmögliche Flexibilität.

Beim Einsatz von Elektrogehäusen im Freien kann aufgrund von Temperaturschwankungen rasch Kondenswasser anfallen, das zur Schädigung der elektronischen Komponenten führen kann. Um dies zu vermeiden, bietet Kaiser nunmehr neuartige Druckausgleichselemente an.

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Seifert Systems erweitert seine Modellreihe von LED-Schaltschrankleuchten um neue Gerätevarianten mit besonders hoher Lichtausbeute. Ab sofort gibt es die StripLite SL4000 auch in zwei Ausführungen mit 700 Lumen und einer Nennleistung von 7,5W mit einem Weitspannungsbereich von 120 bis 230V an.

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Phoenix Contact und Jean Müller stellten kürzlich ihre gemeinsame Lösung für die Automatisierung von Netzstationen vor. Mittelpunkt ist die offene Steuerungsplattform PLCnext von Phoenix Contact.

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Mit den I/O-Kommunikationsmodulen der Serie GSM-Pro von Conta-Clip lassen sich dezentrale Applikationen über das Mobilfunknetz überwachen, ansteuern und warten. Jetzt löst der Anbieter das GSM-Pro durch die neuen Versionen GSM-Pro2E und GSM-Pro2E-GPS mit identischer Außengeometrie ab. Wie GSM-Pro hat auch das neue I/O-Modul vier Relaisausgänge, verfügt jedoch statt acht nun über zehn Eingänge.

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Für den Elektrotechnik-Spezialisten Pfannenberg gibt es einen Grund zum Feiern: Vor 60 Jahren setzte Otto Pfannenberg mit der Erfindung des Filterlüfters einen Meilenstein der industriellen Klimatisierung. Seit der Erfindung im Jahre 1958 hat sich viel verändert und heute befindet sich bereits die 4. Generation der Pfannenberg Filterlüfter im Einsatz. Sie sind Teil eines umfassenden Sortiments unterschiedlicher Klimatisierungslösungen.

Im Rittal-Werk Rittershausen entsteht derzeit eine moderne Großschrankfertigung nach den Prinzipien von Industrie 4.0. Im laufenden Betrieb installiert das Unternehmen dort neue Fertigungsstraßen für den neuen Großschrank VX25 mit einer Investitionssumme von 120 Millionen Euro. Mit durchgängiger Digitalisierung von Prozessen und vollautomatisierten Profilier-, Schweiß- und Flachteilefertigungsanlagen richtet das Unternehmen seine Produktion auf Industrie 4.0 aus – ein Modell, das für alle Rittal Produktionswerke weltweit dienen soll. Bereits heute verfügt das Werk Rittershausen in Teilprozessen über einen hohen Automatisierungsgrad.

Die Maschinenbauer in Deutschland rechnen für das laufende Jahr mit einer anhaltend guten Konjunktur. Das Wachstum der vergangenen Monate dürfte sich national und international trotz vieler Unsicherheiten fortsetzen, sagte VDMA-Präsident Carl Martin Welcker auf der Wirtschaftspressekonferenz des Verbands auf der Hannover Messe.

Nach dem sehr guten Start im Januar sind die Exporte der deutschen Elektroindustrie im Februar dieses Jahres nur verhalten gewachsen: Über alle Fachbereiche hinweg legten sie um 1,7% gegenüber Vorjahr auf 15,7Mrd.€ zu.

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