SCHALTSCHRANKBAU Sonderheft 2 2016

Die bayerische Stadt Schweinfurt ist Deutschlands Blitz-Hauptstadt 2015. Der Blitz-Informationsdienst von Siemens (BLIDS) registrierte dort im vergangenen Jahr 4,5 Blitzeinschläge pro Quadratkilometer. Dahinter folgen der Erzgebirgskreis mit 4,3 und der Landkreis Garmisch-Partenkirchen mit 4,1. Die geringste Blitzdichte verzeichneten die Stadt Kiel mit 0,18 und der Landkreis Plön in Schleswig-Holstein mit 0,23. Insgesamt registrierte BLIDS 2015 bundesweit 549.784 Blitze, etwa 8% weniger als im Vorjahr. 2014 lag Cottbus mit 8,42 Blitzen pro Quadratkilometer an der Spitze. Im Langzeitvergleich von 1999 bis 2015 liegen der Landkreis Garmisch-Partenkirchen mit durchschnittlich 4,5 Blitzeinschlägen pro Quadratkilometer und der Landkreis Berchtesgadener Land mit 4 an der Spitze. Tendenziell gibt es in den südlichen Bundesländern wie Bayern und Baden-Württemberg besonders viele Blitzeinschläge.

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Die globale Leitmesse für die Windenergie, WindEnergy Hamburg, öffnet in wenigen Tagen vom 27. bis 30. September zum zweiten Mal ihre Tore. Nach der erfolgreichen Premiere im Jahr 2014 wird die Hamburger Messe erneut zum Treffpunkt für Entscheider der Energiewirtschaft aus aller Welt. Die Leitmesse, die sowohl die Onshore- als auch die Offshore-Windindustrie abbildet, geht 2016 mit einer um eine Halle erweiterten Ausstellungsfläche an den Start.

Die WSB Neue Energien Holding und die EnBW Energie Baden-Württemberg wollen künftig bei der Entwicklung von Windenergieprojekten in Thüringen eng zusammenarbeiten und gemeinsam dazu beitragen, die Energiewende partnerschaftlich mit Kommunen und Anliegern weiter voranzubringen. Hierzu haben beide Unternehmen einen Kooperationsvertrag unterzeichnet.

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„Wind an Land steht im Mittelpunkt der künftigen Energieversorgung. Es kommt darauf an, dies deutlich zu machen und gleichzeitig zu unterstreichen, wie wichtig in der dezentralen Energiewelt die aktive Einbindung der Menschen ist.

Vom 11. bis 13. Oktober geht in Berlin die seit 1984 im Zwei-Jahres-Turnus stattfindende Belektro, regionale Fachmesse für Elektrotechnik, Elektronik und Licht, über die Bühne. „Bei der Ausstellerzahl liegen wir aktuell über den Vergleichszahlen von vor zwei Jahren“, gab Projektleiterin Annick Horter kürzlich bekannt. 2014 präsentierten in Berlin 261 Aussteller ihre Lösungen. „Außerdem gibt es großes Interesse aus den neuen Zielgruppen Architekten und Ingenieure. Wir freuen uns sowohl über neue Aussteller der Belektro als auch über jene, die wir nach einer Abwesenheit wieder zurückgewinnen konnten.“

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Bisher kannte man den ‚Prosumer‘ vielleicht aus dem Kleingärtnerbereich: Viele von uns bauen in ihren Gärten eigene Tomaten, Zucchini oder Äpfel an und konsumieren diese dann auch. Wir sind hier also gleichzeitig Produzenten und Konsumenten. Mit der Energiewende schwappt dieses Konzept nun auch auf den Stromversorgungsmarkt über: Untrügliches Zeichen dafür ist etwa die gestiegene Anzahl von Solarpanels auf deutschen Dächern.

Zahlreiche ABB-Innovationen steigern die Produktivität, verbessern die Energieverträglichkeit und -effizienz und erhöhen den Schutz im Bereich der Mittel- und Niederspannung. Zu den Neuheiten gehören unter anderem ein ökologisch unbedenkliches Isoliergas für Mittelspannungs-Schaltfelder, eine cloud-basierte Plattform zur Fernüberwachung sowie ein Lichtbogenüberwachungssystem zum Schutz von Menschen und Anlagen.

PerfectPitch ist ein elektrisches Pitchsystem für Windenergieanlagen (WEA), das eine Antwort auf den anhaltenden Kostendruck in der Windenergie geben kann, insbesondere was die Erstausrüstung von Anlagen betrifft. Die Neuheit von SSB Wind Systems verfügt in diesem Zusammenhang über einige Besonderheiten, wobei der sogenannte PerfectPitch Drive (PPD) – der Umrichter des Systems – eine zentrale Rolle spielt.

Wenn im Berliner Friedrichstadt-Palast Abend für Abend die Scheinwerfer angehen und die große Show beginnt, arbeitet hinter den Kulissen leistungsfähige Elektrotechnik von Siemens. Höchste Standards bei Sicherheit und Verfügbarkeit sind bei der Versorgung der weltweit größten Theaterbühne selbstverständlich, auch dann, wenn während der Show sechs Hydraulikpumpen gleichzeitig anspringen.

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Ihr Bau begann im Mai 1993, über 10 Millionen Menschen nutzen sie nun Tag für Tag, um durch das verzweigte urbane Netz der 24 Millionen Metropole am Yangtze zu gelangen. Die Shanghai Metro zählt mit ihrem rund 640 km weiten Netz und 393 Stationen zu den größten der Welt. Ein Projekt der Superlative – schnell, modern und zuverlässig – und es wächst weiter. Bis Ende 2020 wird das gesamte Netz auf 800 Kilometer ausgeweitet sein.

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Standards für den Austausch von Projektdaten gewinnen massiv an Bedeutung: Der CAE-Spezialist AmpereSoft mit Sitz in Bonn engagiert sich deshalb jetzt als Mitglied bei AutomationML.

Am 25. Oktober ging mit der Veranstaltung in Bad Gögging bei Regensburg die diesjährige Reihe des Network SCHALTSCHRANKBAU erfolgreich zu Ende. Mit insgesamt rund 460 Teilnehmern an fünf Orten im gesamten Bundesgebiet war das 2018 erstmals durchgeführte Event ein voller Erfolg. Die anwesenden Schaltanlagenbauer und -planer informierten sich auf der eintägigen Veranstaltung in kompakter Form über die neuesten Entwicklungen ihrer Branche.

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Condition Monitoring ist ein wesentlicher Bestandteil der Instandhaltungsplanung von Anlagen. Dies gilt nicht nur für Schaltschränke undGehäuse in Industrieanlagen, sondern für eine Vielzahl verschiedenster Anwendungen, in denen geregelte Prozesse ablaufen. Stegos kompakter Smart Sensor CSS 014 misst die beiden wichtigen Parameter Temperatur und Luftfeuchte und hilft, das geeignete Klima zu wahren.

Im September konnte der Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau lediglich sein Vorjahresniveau halten, für eine Plusrate wie in den Vormonaten hat es nicht gereicht.

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Für Applikationen unter widrigen Bedingungen hat Feas die Schaltnetzteile der Serien SNT126-K entwickelt. Trotz ihrer kompakten Abmessungen halten sie aufgrund ihrer soliden Konstruktion störenden Einflüssen wie Kälte, Hitze, Verschmutzungen oder starke Vibrationen stand.

„Wir haben im dritten Quartal nachhaltiges Wachstum erzielt“, sagte ABB CEO Ulrich Spiesshofer (Foto). ABB erzielte in diesem Zeitraum einen Umsatz in Höhe von 9,3Mrd.€, das sind 3% mehr als im Vorjahr. Dazu beigetragen habe vor allem die Division Robotik und Antriebe (Umsatz: +7%, Auftragseingang: +15%). In der Industrieautomation erreichte ABB ein Umsatzplus von 3% und ein Auftragsplus von 7%. Die Umsätze im Bereich Elektrifzierungsprodukte lagen ebenfalls bei +3%, der Auftragseingang legte um 6% zu. Insgesamt erhöhte sich der Auftragseingang im 3. Quartal um 9% auf 8,9Mrd.€.

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