SCHALTSCHRANKBAU Newsletter 22 2018

Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen gewinnen innerhalb der Industrie 4.0 weiter an Bedeutung. Unter dem Leitthema ‚Industrial Intelligence‘ stellt die kommende Hannover Messe (1. bis 5. April 2019) diese Entwicklung ins Zentrum. Die Hannover Messe beantwortet im Segment Digitale Fabrik die wichtigsten Softwarefragen entlang der industriellen Wertschöpfungskette.

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Siemens stellt auf der SPS IPC Drives einen neuen grafischen Konfigurator für die Systemschränke Sivacon 8MF1 vor. Das modulare Schaltschranksystem besteht aus einem Basisgerüst in 90 verschiedenen Größen und rund 2.000 flexibel kombinierbaren Elementen. Damit sind maßgeschneiderte Lösungen für nahezu alle industriellen Branchen und Anwendungen umsetzbar.

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„Herzlich willkommen im Geburtsland der digitalen Ökonomie.“ Mit diesen Worten eröffnete Schneider Electric CEO Jean-Pascal Tricoire (Foto) Mitte November den zweitägigen Innovation Summit Nordamerika in Atlanta im US-Bundesstaat Georgia.

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Mit ihren 35,5mm Baubreite und einer Leistung von 30W ist die Wago Stromversorgung Compact (787-2850) sehr leistungsstark. Das Netzgerät im Reiheneinbaugehäuse liefert bei einer Ausgangsspannung von DC 24V einen Ausgangsstrom von 1,25A. Dank des hohen Wirkungsgrades von bis zu 88% zeichnet es sich durch eine geringe Verlustleistung aus. Laut Anbieter benötigt die Stromversorgung rund 33% weniger Platz im Schaltschrank. Mit Derating ist eine Montage auch über Kopf oder liegend möglich.

Deutschland steuert auf die größte Ingenieurlücke in der Elektro- und Informationstechnik aller Zeiten zu. Zu diesem Ergebnis kommt der Technologieverband VDE in seiner neuen Studie „E-Ing 2025: Technologien, Arbeitsmarkt, Ingenieurberuf“, den der VDE zusammen mit dem Institut für Wirtschaft in Köln erstellt hat. „In den kommenden zehn Jahren werden in Deutschland deutlich über 100.000 junge E-Ingenieure mehr benötigt, als hierzulande ausgebildet werden“, sagt Ansgar Hinz, CEO des VDE. Laut der Studie erreicht die Erwerbstätigkeit von Elektroingenieuren mit 393.600 einen Spitzenwert. Das sind deutlich mehr als die knapp 188.000, die das statistische Bundesamt als ’sozialversicherungspflichtig Beschäftigte‘ für diese Berufsgruppe ausweist, da Selbständige, E-Ingenieure in Führungspositionen, Lehrende und selbst Vertriebsingenieure offiziell in den Statistiken nicht unter den typischen Ingenieurberufen geführt werden. Mit einer Erwerbslosenquote von knapp 2,2% besteht in der Ingenieursbranche praktisch Vollbeschäftigung

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Phoenix Contact gewinnt abermals den Wettbewerb ‚Excellence in Production‘ und ist damit Werkzeugbau des Jahres 2018. Nach 2016 hat der interne Werkzeugbau des Unternehmens zum zweiten Mal den Gesamtsieg des Wettbewerbs erhalten. Während einer feierlichen Preisverleihung im Krönungssaal des Aachener Rathauses nahm Dr. Sven Holsten, Leiter Werkzeugbau, am 7. November 2018 den Preis entgegen.

Rockwell Automation ernennt Susana Gonzalez (Foto) zur Präsidentin der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA). Sie wird damit die erste weibliche EMEA-Präsidentin von Rockwell Automation.

Das Bielefelder Bauunternehmen Goldbeck realisiert als Investor und Generalübernehmer ein Großprojekt an der Paderborner Zukunftsmeile: die Zukunftsmeile 2 (ZM2). Das Gebäude soll Büros, Laboren und Fertigungsbereichen Raum geben.

Schneider Electric plant die Neubesetzung der Geschäftsführung in der Schweiz für Anfang 2019. Simon Ryser, der seit 2017 als General Manager für die Geschäfte in der Schweiz verantwortlich zeichnete, wird das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen, um sich neuen Herausforderungen außerhalb des Konzerns zu stellen.

Die Exporte der deutschen Elektroindustrie sind im September 2018 um 4,9% gegenüber Vorjahr auf 17,9Mrd.€ gestiegen. „Anders als Produktion und Umsatz sind die Elektroausfuhren damit weiter gewachsen, und zwar mit der gleichen Rate wie im Vormonat“, sagte Dr. Andreas Gontermann, ZVEI-Chefvolkswirt. 

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Der Kabelverschraubungsspezialist Jacob stellt mit der Wadi-Serie eine neue Kabelverschraubungsfamilie mit kabelschonender Klemmtechnik vor. Statt den üblicherweise verwendeten Lamellenkörben zur Fixierung des Kabelmantels setzen die Ingenieure in dieser Serie auf eine eigens entwickelte Dichtringtechnik mit erweitertem Klemmbereich. Der Vorteil: Kabel werden nicht mehr punktuell, sondern flächig über den Kabelmantel fixiert und dadurch weniger eingeschnürt.

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Die Sieger der Deutschen Meisterschaften in den elektro- und informationstechnischen Handwerken stehen fest. Beim Bundesleistungswettbewerb des ZVEH am 16. und 17. November in Oldenburg belegten sieben Elektroniker in den ebenso vielen Ausbildungsberufen der E-Handwerke den ersten Platz. Den jährlich stattfindenden Deutschen Meisterschaften im E-Handwerk misst Lothar Hellmann, Präsident des ZVEH und Vorsitzender des Vereins zur Berufs- und Nachwuchsförderung in den Elektro- und Informationstechnischen Handwerken, eine über die E-Branche hinausgehende Bedeutung bei.

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Der Schaltschrankbau ist nach wie vor durch eine werkstattorientierte Fertigung gekennzeichnet. In Zeiten von Industrie 4.0 und Losgröße 1 zeigt sich dieser Ansatz als nicht wettbewerbsfähig. Wie sich Prozesse optimieren lassen und so der Aufwand reduziert werden kann, verdeutlichen die Ergebnisse einer Kooperation von Phoenix Contact und der Ruhr-Universität Bochum.

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Das Blitzduell von Phoenix Contact ist eine Gaming-App für Überspannungsschutz-Experten, bei der es neben Fachwissen auch um Schnelligkeit geht.

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Die Stromversorgung der unterschiedlichen Komponenten unterliegt in der Konstruktion von Anlagen einem kontinuierlichen Wandel. Moderne technische Möglichkeiten, innovative Entwicklungen und neue Anforderungen der Anlagenbetreiber befeuern diese Entwicklung. In der Vergangenheit waren große und zentrale Schalträume üblich. Die Steuerung und Stromversorgung waren an einem Ort zusammengeführt. Von dort erfolgte, mit zum Teil sehr langen Zuleitungen, der Anschluss der unterschiedlichen Komponenten ins Feld. Dieser Aufbau hat sich in den letzten Jahren immer deutlicher verändert. Die zentrale Versorgung und Steuerung der Anlage weicht modularen und dezentralen Ansätzen. Dies führt zu neuen Herausforderungen und erfordert geeignete Lösungen.

Das Thema Industrie 4.0 ist nicht mehr wegzudenken aus den Wirtschaftsblättern und Lokalzeitungen der Industriestandorte. Nicht zuletzt, weil die Umstellung der Werke in vollem Gange ist – auch bei Rittal in Haiger.

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