Komponenten

Bis spätestens 2025 soll Industrie 4.0 flächendeckend in Deutschland realisiert sein, um hierzulande die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Erste Ansätze sind auch beim Mittelstand erkennbar. Kein Wunder: Möchten die meist inhabergeführten Unternehmen ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten und mehr Wertschöpfung erreichen, müssen sie Kosten senken, Prozesse verbessern und vernetzt mit Zulieferern wie Kunden und allen internen Abteilungen arbeiten. Roland Lenzing, Leiter Unternehmensstrategie, Prokurist und Gesellschafter von Pflitsch, erklärt im Interview, wie der Hersteller von Kabelverschraubungen und Kabelkanälen mit „Kanal-Baugruppen 4.0“ immer mehr Kunden überzeugt, wenn es um die Verbindung von Schaltschränken und Maschine geht.

Anzeige

Rittal hat seine Schaltschrankleuchte überarbeitet und setzt jetzt neueste LED-Technologie ein. Dadurch hat sich die Lichtleistung verdoppelt. Die bessere Sicht im Schrank hat eine deutliche Arbeitserleichterung bei Montage und Service zur Folge. Bei der Installation der neuen Leuchten entsteht kein Änderungsaufwand, da die elektrischen und mechanischen Anschlüsse dieselben geblieben sind.

Das Topjob-S-Brückerprogramm von Wago ist die Basis für die Flexibilität der Topjob-S-Reihenklemmen. Mit dem neuen Querbrücker für Endlosbrückung von 1 auf 3 der Serie 2002 wird die Lösung von diversen Brückungsaufgaben weiter vereinfacht.

Anzeige

Sowohl in gewerblichen als auch in industriellen Anwendungen sind Niederspannungs-Schaltgerätekombinationen wichtige Schnittstellen im Niederspannungsverteilnetz. Zusammen mit dem Kabelnetz bilden sie die Grundlage der elektrischen Infrastruktur und sind in der Regel für eine Nutzungsdauer von 20–30 Jahren konzipiert.

Auf der SPS IPC Drives informiert Dehn die Messebesucher, wie sich der Schutz von Industrie 4.0 kunden- und lösungsorientiert realisieren lässt. Einen besonderen Messeschwerpunkt legt das Unternehmen in diesem Jahr auf Live-Demos. Die Besucher erfahren, wie sie mit Hilfe neuer und bewährter Schutzprodukte und -lösungen ihre Systeme sicher gegen Überspannungen schützen. Dazu bietet Dehn mit seinen Red/Line Schutzgeräten Produkte für alle Anlagen und Systeme. So wurden beispielweise die koordinierten Überspannungsschutzgeräte SPD Typ 1 DEHNbloc Maxi 1 CI 440 FM und DEHNbloc Maxi 1 CI 760 FM speziell für höhere Systemspannungen ausgelegt. Für eine Vielzahl von industriellen Anwendungen ist damit ein wirkungsvoller Schutz gegen direkte und indirekte Blitzströme möglich.

Die Montage von Kabelkanälen in Schaltschränken mit herkömmlichen DIN-Kanälen ist mit zeitaufwändigem Bohren verbunden. Demgegenüber lassen sich die Kabelkanäle von Rittal einfach und schnell an das Schrankprofil montieren. Die Befestigungspunkte des Kabelkanals sind auf die TS 8-Systemlochung abgestimmt. Dabei können bereits montierte Anreihwinkel und Anreihschnellverbinder mit dem Kabelkanal einfach überbaut werden.

Mit dem elektronischen Hybridschalter für ohmsche Lasten namens Omus präsentiert Wöhner eine neuartige Geräteklasse zur Ansteuerung von häufig und sehr exakt schaltenden Prozessen. Durch seine Hybridtechnologie, gepaart mit der einstellbaren Stromüberwachung, den integrierten Sicherungen für den Kurzschlussschutz und der sicheren und komfortablen Energiezuführung über die CrossLink Adpatertechnik bietet der neue Schalter zahlreiche Vorteile.

Sind Produkte perfekt aufeinander abgestimmt, vereinfachen sich Planung und Durchführung für den Schaltschrankbauer wesentlich. Letztendlich ist aber nicht nur die reine Geräte-Hardware entscheidend, sondern auch das nötige Know-how etwa zum Erfüllen von Normen und neuen Richtlinien. Datendurchgängigkeit, clevere Tools, einfache Dokumentationserstellung helfen zudem beim Optimieren des Engineering-Prozesses beim Schaltschrankbau und steigern die Effizienz.

Für die Steck- und Printrelais der Serien 40, 46 und 55 bietet Finder seit jeher Relaisfassungen an, damit diese Bauteile auch für Hutschieneninstallationen einsetzbar sind. Das Unternehmen hat jetzt die Relaisfassungen einem kompletten Re-Design unterzogen. Optimierte Gehäuseformen, neue Brückmöglichkeiten und die Anschlusstechnik mit Push-in-Klemmen sorgen in den neuen Serien 94, 95 und 97 dafür, dass sich die Relaissockel komfortabler installieren lassen. Im Vergleich zu Schraubklemmen bringen Push-in-Klemmen einen Zeitgewinn beim Anschluss starrer oder mit Aderendhülsen versehener flexibler Leitungen. Darüber hinaus bietet die Technik eine höhere Sicherheit bei Vibrationen.Die Relaisfassungen sind in Höhe und Tiefe gleich und unterscheiden sich lediglich, je nach Funktionsumfang, in der Breite. Dies sorgt in der Praxis dafür, dass sich die Fassungen aud der DIN-Hutschiene einfach über Kammbrücken zu kompletten und platzsparenden Funktionseinheiten lückenlos verbinden lassen.

Die neuen, laut Anbieter weltweit schmalsten Typ-2-Ableiter Valvetrab-SEC von Phoenix Contact zeichnen sich aufgrund der Safe Energy Control (SEC) Technology durch eine hohe Langlebigkeit und Leistungsfähigkeit aus. Die leistungsstarke Abtrennvorrichtung und die hohe Kurzschlussfestigkeit bis 50 kA bieten bei nur 12 mm pro Kanal Schutz für jede Kleinverteilung. Der Typ-2-Ableiter schützt sicher vor starken Spannungsschwankungen und hohen Blitzstrombeanspruchungen. Durch den niedrigen Schutzpegel werden nachgelagerte Komponenten weniger belastet. Ein weiterer Vorteil ist der Einsatz ohne weitere Vorsicherungen bis 315 A der Anlagenhauptsicherung. Das spart Kosten und Platz im Schaltschrank.

Das könnte Sie auch interessieren

Schneider Electric hat den Global Digital Transformation Benefits Report 2019 veröffentlicht, der konkrete Belege für die Leistungsfähigkeit der Digitalisierung im gesamten Spektrum der globalen Industrie, des Handels und des öffentlichen Sektors liefert. Dieser Nachweis erfolgt in Form von tiefgreifenden, quantifizierbaren Geschäftsvorteilen, basierend auf einer Sammlung von 230 Kundenprojekten, die Schneider Electric in den letzten fünf Jahren in 41 Ländern realisiert hat. Dabei kam die offene, skalierbare und IoT-fähigen Systemarchitektur EcoStruxure zum Einsatz.

Anzeige

Die Produktion im Maschinenbau in Deutschland ist nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamts im Jahr 2018 um 2% gestiegen. Damit wurde die Prognose des VDMA – ein Plus von 5% – deutlich verfehlt. In den ersten zehn Monaten des vergangenen Jahres lag das Produktionswachstum im Maschinenbau mit 3,7% noch auf Kurs. „Die beiden Schlussmonate erwiesen sich jedoch als unerwartet schwach, Im Dezember sank die Produktion sogar um 8% gegenüber dem Vorjahresmonat“, erläuterte VDMA-Konjunkturexperte Olaf Wortmann (Foto). „Dies passt ins Bild der gesamten Industrie, die unter den geopolitischen Verunsicherungen leidet.

Im Dezember 2018 verfehlten die Auftragseingänge in der deutschen Elektroindustrie ihren Vorjahreswert um 12,2%. „Anders als 2017 gingen in diesem Monat keine Großaufträge ein“, sagte Dr. Andreas Gontermann, ZVEI-Chefvolkswirt.

Anzeige

„Im Schaltschrankbau steckt die Automatisierung noch in den Kinderschuhen“, behauptet Matthias Klaus, Geschäftsführer bei Komax Deutschland. „Da gibt es viel Spielraum für Innovationen und Effizienzsteigerungen“.

Drei von vier Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen spüren die – positiven oder negativen – Auswirkungen des Brexits schon heute. Dabei scheinen die positiven Folgen die negativen Konsequenzen derzeit zu überwiegen, das gilt sowohl für das Inlandsgeschäft als auch für den Außenhandel, die Geschäfte mit Großbritannien ausgenommen.

Themen wie künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen gewinnen innerhalb der vernetzten Industrie an Bedeutung. Unter dem Leitthema ‚Industrial Intelligence‘ stellt die Hannover Messe 2019 diese Entwicklung in den Mittelpunkt. „Auf der Hannover Messe werden mehr als 100 konkrete Anwendungsbeispiele für Machine Learning gezeigt. Das gibt es weltweit kein zweites Mal“, sagt Dr. Jochen Köckler, Vorsitzender des Vorstands der Deutschen Messe. 

Zum Jahresbeginn haben Michael Heinemann (rechts) und Ralf Döhre die Leitung der Phoenix Contact E-Mobility übernommen. Heinemann ist CEO und Vorsitzender der Geschäftsführung, Döhre ist COO des Unternehmens, das seinen Sitz in Schieder-Schwalenberg hat.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige