Bestellungen im Maschinenbau sinken um 9 Prozent

Die Corona-Pandemie hat den Maschinenbau zum Ende des ersten Quartals erreicht: Im März 2020 verfehlte der Auftragseingang sein Vorjahresniveau real um 9%. Die Inlandsorders sanken um 2%. Das Minus der Auslandsbestellungen fiel mit 12% deutlicher aus. „Dies lässt vermuten, dass sich hier die Ausbreitung der Pandemie zuerst in China und später dann auch in Europa bemerkbar macht“, erläutert VDMA-Chefvolkswirt Dr.

 (Bild: VDMA e.V.)

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Ralph Wiechers. „Die volle Wucht der Krise wird sich im Maschinenbau aber erst in den nachfolgenden Berichtsmonaten zeigen.“ Aus dem Euro-Raum kamen im März 14% weniger Bestellungen, aus den Nicht-Euro-Ländern waren es 11% weniger Aufträge. Mehrere VDMA-Umfragen unter seinen Mitgliedsfirmen haben ergeben, dass Schwierigkeiten in den Lieferketten konstant etwa die Hälfte der Betriebe belasten. Die Probleme auf der Nachfrageseite, also den Kundenaufträgen, haben dagegen deutlich zugenommen, hiervon berichten inzwischen drei von vier befragten Maschinenbaubetrieben. Das gesamte erste Quartal 2020 weist im Maschinenbau dagegen nur einen Orderrückgang von real 2% auf, die Inlandsaufträge legten in dieser Periode sogar um 1% zu, während die Auslandsbestellungen um 4% zum Vorjahr sanken.

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