Deutsche Maschinenexporte
schrumpfen im Jahr 2019

Die weltweit schwache Industrieproduktion und der wachsende Protektionismus haben ihre Spuren in der Exportbilanz der Maschinenbauer aus Deutschland hinterlassen. Die Unternehmen führten im Jahr 2019 Waren im Wert von insgesamt 179,8Mrd.€ aus.

VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V., 60528 Frankfurt, 19.01.2017 (c) Team Uwe Nölke | Fotografie & Film für Menschen & Unternehmen, D-61476 Kronberg, Brunnenweg 21, T +49 6173 321413, look@team-uwe-noelke.de, www.team-uwe-noelke. (Bild: VDMA e.V.)

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Nach vorläufigen Zahlen des statistischen Bundesamtes lagen die deutschen Maschinenausfuhren damit um real 1,5% unter ihrem Vorjahreswert. Nicht preisbereinigt kamen die Maschinenexporte gerade noch auf eine Stagnation. Mit einer Exportquote von knapp 80% sind die Maschinenbauer aus Deutschland unverändert stark auf dem Weltmarkt präsent, hängen aber auch von dessen Entwicklung ab. „Insbesondere internationale Handelsstreitigkeiten, zunehmender Protektionismus und die Brexit-Hängepartie sowie der tiefgreifende Strukturwandel in der Automobilindustrie haben zu Unsicherheiten und Investitionszurückhaltung in vielen Industrien geführt“, erklärte VDMA-Konjunkturexperte Olaf Wortmann (Foto). „Mit Blick auf die aktuellen Auftragseingänge der Maschinenbauunternehmen ist ein erneuter Exportrückgang für das Gesamtjahr 2020 wahrscheinlich“, prognostizierte er. Zwischen Januar und Dezember stiegen die Ausfuhren in die Vereinigten Staaten, der Nummer Eins der Zielländer für deutsche Maschinenexporteure, um nominal 4,3% auf 20,1Mrd.€. Damit entfällt ein Anteil von 11,2% an den gesamten deutschen Maschinenausfuhren auf die USA. Die Exporte nach China schrumpften im Gesamtjahr 2019 um nominal 1,1% auf 18,8Mrd.€.

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