Digitaler Zwilling: IDTA nimmt Arbeit auf

Mit einer digitalen Pressekonferenz nahm am 2. März die Industrial Digital Twin Association (IDTA) offiziell ihre Tätigkeit auf. Diese wurde Ende September letzten Jahres von den Verbänden VDMA und ZVEI gemeinsam mit Bitkom und 20 Unternehmen, zu denen u.a. ABB, Phoenix Contact, Schneider Electric, Siemens und Turck gehören, als Spin-Off der Plattform Industrie 4.0 gegründet. 

 (Bild: ©peshkov/stock.adobe.com)

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Die IDTA fokussiert sich auf die Weiterentwicklung der Asset Administration Shell als Digitaler Zwilling für Industrie 4.0. Sie soll für diese Kerntechnologie als Nutzerorganisation zentraler Anlaufpunkt werden und die internationale Verbreitung des Industrial Digital Twin managen. „Der digitale Zwilling ist gerade für Industrieapplikationen besonders spannend. Z.B. gibt es bei der Integration von Komponenten unterschiedlicher Hersteller in Maschinen eine große Daten-Heterogenität. Diese Komplexität kann durch die Nutzung digitaler Zwillinge besser beherrschbar werden. Player, die sich damit heute schon beschäftigen, werden sich definitiv einen Wettbewerbsvorteil verschaffen“, zeigt sich Dr. Matthias Bölke von Schneider Electric und Vorstandsvorsitzender der IDTA überzeugt. Heute sei es so, dass sich Unternehmen rund 80 Prozent ihrer Zeit mit der Aufbereitung von Daten und nur 20 Prozent mit der eigentlichen Wertschöpfung beschäftigten. Ziel der IDTA sei es, dieses Verhältnis mit Hilfe etwa von Standardisierung, Interoperabilität oder Modularisierung umzukehren. „Die Wertschöpfung liegt in der Schaffung von Schnittstellen zwischen Komponentenherstellern, Maschinenbauern, Systemintegratoren und Anlagenbetreibern. Wir werden eine dramatische Ressourcen- und Kosteneinsparung sehen, die einen großen Wettbewerbsvorteil nach sich ziehen wird“, so Bölke.

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