Digitalisierung auch im Schiffbau ein Thema

Welche Chancen bietet die Digitalisierung im Schiffbau? Und wie verändern sich dadurch die Geschäftsmodelle für die Reedereien? Mit Fragen wie diesen befassten sich die Teilnehmer des 8. Branchentages ‘Schiff&See’, zu dem Rittal nach Hamburg eingeladen hatte.

Die Veranstaltung zeigte das große Interesse der Branche an Themen rund um Smart Shipping und Big Data. Während der Schiffneubau vor allem in Asien nach wie vor einen dramatischen Abwärtstrend verzeichnet, ergibt sich für den Standort Deutschland ein riesiges Wachstumsfeld. Einer der Gründe dafür sei, so Hauke Schlegel, Geschäftsführer der VDMA Arbeitsgemeinschaft ‘Marine Equipment and Systems’, die zunehmende Digitalisierung. „Wir können in der Welt Standards setzen“, skizziert er die Zukunftsaussichten der deutschen Schiffbau-Zulieferindustrie. Gefragt sind Systeme, die immer größere Schiffe umweltfreundlicher, sicherer und im Betrieb preiswerter machen. Die Entwicklung hin zu immer größeren Schiffen sieht auch Prof. Dr. Alexis Papathanassis. „Es kommt die Zeit der Megaschiffe“, prognostiziert der auf die Kreuzfahrtbranche spezialisierte Professor an der Hochschule Bremerhaven.

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Die Maschinenbauer in Deutschland haben den handelspolitischen Stürmen im Jahr 2018 erfolgreich getrotzt und ihre Belegschaften sogar vergrößert. „Das von uns für 2018 prognostizierte Produktionswachstum von 5% auf den Rekordwert von 228Mrd.€ ist ehrgeizig, aber realisierbar“, sagte VDMA-Präsident Carl Martin Welcker auf der Jahrespressekonferenz des Verbands.

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