Elektroindustrie: Fachkräftemangel ist größter limitierender Faktor

„Die deutsche Elektroindustrie verzeichnete im vergangenen Jahr das beste Wachstum seit 2011. Umsatz und Export schlossen 2017 mit Rekorden ab. Auch die Zahl der Beschäftigten ist nochmals deutlich gestiegen“, sagte Dr. Klaus Mittelbach (rechts im Bild), Vorsitzender der ZVEI-Geschäftsführung, bei der Jahresauftakt-Pressekonferenz des Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie am 24. Januar in Frankfurt am Main.

Dr. Andreas Gontermann, ZVEI-Chefvolkswirt, und Dr. Klaus Mittelbach, Vorsitzender der ZVEI-Geschäftsführung, freuten sich über den neuen Rekordumsatz der deutschen Elektroindustrie. (Bild: TeDo Verlag GmbH)

Dr. Andreas Gontermann, ZVEI-Chefvolkswirt, und Dr. Klaus Mittelbach, Vorsitzender der ZVEI-Geschäftsführung, freuten sich über den neuen Rekordumsatz der deutschen Elektroindustrie. (Bild: TeDo Verlag GmbH)

Gleichzeitig sei der Fachkräftemangel der größte limitierende Faktor auf dem Weg zu noch mehr Wachstum. „Nach mehreren Jahren der konjunkturellen Seitwärtsbewegung ist die deutsche Elektroindustrie im vergangenen Jahr 2017 wieder dynamisch gewachsen. Das Wachstum war das höchste seit der Erholung von der Finanzkrise in den Jahren 2010 und 2011. Beim Umsatz konnte der bisherige Rekord aus dem Jahr 2007 endlich übertroffen werden. Beim Export gab es das vierte Allzeithoch in Folge. Und der Beschäftigungsaufbau hat sich weiter fortgesetzt“, fasste Dr. Andreas

Drucke diesen Beitrag
Elektroindustrie: Fachkräftemangel ist größter limitierender Faktor
Bild: TeDo Verlag GmbH


Das könnte Sie auch interessieren

Seifert Systems erweitert seine Modellreihe von LED-Schaltschrankleuchten um neue Gerätevarianten mit besonders hoher Lichtausbeute. Ab sofort gibt es die StripLite SL4000 auch in zwei Ausführungen mit 700 Lumen und einer Nennleistung von 7,5W mit einem Weitspannungsbereich von 120 bis 230V an.

Anzeige

Phoenix Contact und Jean Müller stellten kürzlich ihre gemeinsame Lösung für die Automatisierung von Netzstationen vor. Mittelpunkt ist die offene Steuerungsplattform PLCnext von Phoenix Contact.

Anzeige

Mit den I/O-Kommunikationsmodulen der Serie GSM-Pro von Conta-Clip lassen sich dezentrale Applikationen über das Mobilfunknetz überwachen, ansteuern und warten. Jetzt löst der Anbieter das GSM-Pro durch die neuen Versionen GSM-Pro2E und GSM-Pro2E-GPS mit identischer Außengeometrie ab. Wie GSM-Pro hat auch das neue I/O-Modul vier Relaisausgänge, verfügt jedoch statt acht nun über zehn Eingänge.

Anzeige
Anzeige

Für den Elektrotechnik-Spezialisten Pfannenberg gibt es einen Grund zum Feiern: Vor 60 Jahren setzte Otto Pfannenberg mit der Erfindung des Filterlüfters einen Meilenstein der industriellen Klimatisierung. Seit der Erfindung im Jahre 1958 hat sich viel verändert und heute befindet sich bereits die 4. Generation der Pfannenberg Filterlüfter im Einsatz. Sie sind Teil eines umfassenden Sortiments unterschiedlicher Klimatisierungslösungen.

Im Rittal-Werk Rittershausen entsteht derzeit eine moderne Großschrankfertigung nach den Prinzipien von Industrie 4.0. Im laufenden Betrieb installiert das Unternehmen dort neue Fertigungsstraßen für den neuen Großschrank VX25 mit einer Investitionssumme von 120 Millionen Euro. Mit durchgängiger Digitalisierung von Prozessen und vollautomatisierten Profilier-, Schweiß- und Flachteilefertigungsanlagen richtet das Unternehmen seine Produktion auf Industrie 4.0 aus – ein Modell, das für alle Rittal Produktionswerke weltweit dienen soll. Bereits heute verfügt das Werk Rittershausen in Teilprozessen über einen hohen Automatisierungsgrad.

Die Maschinenbauer in Deutschland rechnen für das laufende Jahr mit einer anhaltend guten Konjunktur. Das Wachstum der vergangenen Monate dürfte sich national und international trotz vieler Unsicherheiten fortsetzen, sagte VDMA-Präsident Carl Martin Welcker auf der Wirtschaftspressekonferenz des Verbands auf der Hannover Messe.

Nach dem sehr guten Start im Januar sind die Exporte der deutschen Elektroindustrie im Februar dieses Jahres nur verhalten gewachsen: Über alle Fachbereiche hinweg legten sie um 1,7% gegenüber Vorjahr auf 15,7Mrd.€ zu.

Die Weidmüller Gruppe blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2017 zurück. Getragen von einem sehr guten Marktumfeld erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 740,3Mio.€.

Die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft führt zu einem steigenden Bedarf an Experten der Elektro- und Informationstechnik. Nach den Ergebnissen des VDE Tec Reports 2018, sagen 90% der befragten Unternehmen und Hochschulen der Elektro- und Informationstechnik, dass Trends wie Elektromobilität, Smart Grids, Smart Cities oder Industrie 4.0 den Bedarf an Elektroingenieuren und IT-Experten weiter erhöhen wird. 

Im März sind die Auftragseingänge im Maschinenbau in Deutschland real um 4% im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Allerdings lag die Messlatte für den Vorjahresvergleich auch außergewöhnlich hoch.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige