Elektroindustrie verzeichnet leichten Rückgang im November

Die deutsche Elektroindustrie hat im November 2016 insgesamt 1,7% weniger Bestellungen erhalten als im Vorjahr. Die Inlandsaufträge gingen um 3,9% zurück, die Auslandsaufträge zogen leicht um 0,3% an. Kunden aus dem Euroraum orderten dabei 2,5% mehr als im entsprechenden Vorjahresmonat. Die Bestellungen aus Drittländern gaben dagegen um 1% nach. Im Gesamtzeitraum von Januar bis November des vergangenen Jahres lagen die Auftragseingänge der Branche somit 1,4% unter Vorjahr.

Hier schlägt allerdings auch zu Buche, dass es 2015 viele Großaufträge gegeben hatte, sodass der Vergleich des letzten und des vorletzten Jahres entsprechend verzerrt ist. Aus dem Inland kamen in den ersten elf Monaten 2016 0,8% und aus dem Ausland 1,9% weniger Bestellungen als im Vorjahr (Eurozone: -0,6%, Drittländer: -2,7%). Die reale Produktion der deutschen Elektroindustrie ist im November 2016 deutlich um 4,3% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreswert gewachsen. Für die gesamten ersten elf Monate des vergangenen Jahres ergibt sich damit ein Produktionsplus von 1,4% gegenüber Vorjahr. Für das komplette letzte Jahr hatte der ZVEI einen Anstieg des Branchenoutputs von 1% prognostiziert. Diese Prognose könnte nunmehr leicht übertroffen werden. Die Produktionspläne der heimischen Elektrounternehmen haben sich im Dezember 2016 per saldo nicht verändert. 22% der Firmen wollen ihren Output in den nächsten drei Monaten steigern, 9% senken, der Rest beibehalten.

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