Hannover Messe boomt mit Industrie 4.0 und Partnerland USA

Mehr als 190.000 Besucher (175.000 im Vergleichsjahr 2014) kamen in diesem Jahr zur Hannover Messe, um ihre Unternehmen für die digitale Zukunft fit zu machen und in moderne
Technologien zu investieren. Mehr als 50.000 Besucher kamen aus dem Ausland. Das sind rund 25% mehr als im Jahr 2014. Neue Rekordwerte wurden aus den USA und China erreicht.

„Ob neue Technologien für Fabriken oder für Energiesysteme – die rund 5.000 amerikanischen Besucher haben in Hannover gefunden, was sie gesucht haben, und konnten viele neue Geschäftskontakte knüpfen“, sagte Dr. Jochen Köckler, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe. China konnte mit 6.000 Besuchern die Position als größte Besuchernation nach Deutschland weiter festigen. Aus Europa wurden 30.000 Besucher gezählt. Mit einer Virtual-Reality-Brille ausgestattet, griff Bundeskanzlerin Angela Merkel nach einer Hand im digitalen Raum. US-Präsident Barack Obama nutzt die Gelegenheit und reicht ihr seine Hand in der realen Welt (Bild). Dies war eines der stärksten Bilder der Hannover Messe 2016. Und gleichzeitig ein Sinnbild für die Zusammenarbeit beider Nationen auf dem Weg zur Industrie 4.0. „Die Hannover Messe 2016 hat gezeigt, dass sich die USA und Deutschland bei der Digitalisierung von Produktion und Energie auf Augenhöhe begegnen“, sagte Köckler. „Um Produkte, Maschinen, Industrieunternehmen und Menschen über Länder und Kontinente hinweg miteinander zu vernetzen, müssen Technologien und Standards gefunden werden, die universell gelten. Die USA und Deutschland – aber auch die anderen führenden Industrienationen – haben den dafür notwendigen Dialog auf der Hannover Messe 2016 begonnen.“ In Hannover wurde Industrie 4.0 erlebbar. Noch nie wurden so viele konkrete Anwendungsbeispiele für die Digitalisierung der Produktion auf einer Messe präsentiert: von der Einzellösung an einer bestehenden Maschine bis hin zur Vernetzung der gesamten Produktion. Die Messe wird 2017 vom 24. bis zum 28. April ausgerichtet. Das Partnerland im kommenden Jahr ist dann Polen.

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Bild: Deutsche Messe AG


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