Industrie 4.0 verändert die Arbeitswelt

Im Zuge der Digitalisierung in der Produktion wird sich auch die Arbeitswelt der Menschen verändern. Traditionelle Tätigkeiten, etwa an einer Maschine, können wegfallen und durch andere ersetzt werden. Arbeit wird durch Industrie 4.0 vielfach interessanter, zeigte sich VDMAHauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann überzeugt. „Früher musste jemand ständig an einer Maschine stehen. Heute ist dieser Mensch eher eine Art Dirigent, der zusehen muss, dass ganze Abläufe richtig funktionieren“, sagte Brodtmann beim fünften „ Talk im Pavillion“ des VDMA auf der K 2016.

„Den Menschen das zu erklären, das ist unsere Aufgabe in der Industrie.“ Klar machen müsse man den Menschen auch, dass Industrie 4.0 kein Jobkiller sei, wie das mancherorts befürchtet werde. Beim Beginn der Automatisierung hätten auch viele behauptet, dass Jobs wegfallen. Tatsächlich aber seien die Unternehmen dadurch wettbewerbsfähiger geworden und hätten in Krisensituationen besser dagestanden. „Das hat viele Arbeitsplätze gerettet. Auch durch Industrie 4.0 wird mehr Geschäft ermöglicht“, sagte Brodtmann.

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