Kleiner Lichtblick Euroraum

Ein starker Anstieg der Aufträge aus den Euro-Partnerländern um 11% hat das Bild im September für den deutschen Maschinenbau etwas aufgehellt. Insgesamt verbuchten die Unternehmen im September 2019 einen Orderrückgang um real 4%. „Allerdings ist dieser Monatsvergleich kein Grund für Entwarnung“, sagte VDMA-Chefvolkswirt Dr.

VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V., 60528 Frankfurt, 01.08.2016 (c) Team Uwe Nölke | Fotografie & Film für Menschen & Unternehmen, D-61476 Kronberg, Brunnenweg 21, T +49 6173 321413, look@team-uwe-noelke.de, www.team-uwe-noelke.de (Bild: VDMA e.V.)

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Ralph Wiechers (Foto). Denn in den ersten neun Monaten 2019 lagen die Bestellungen um 8% unter ihrem Vorjahreswert, wobei das Inland einen Rückgang um 9% aufwies und die Auslandsbestellungen um 8% sanken. „Wir sehen nicht, dass die Belastungen in Folge der vielen Handelsstreitigkeiten und des zunehmenden Protektionismus nun nachlassen und die weltweite Investitionsneigung zunimmt“, erläuterte Wiechers. Im September kamen aus dem Ausland insgesamt 2% weniger Bestellungen als im Vorjahr. Dem Zuwachs aus dem Euroraum (plus 11%) stand ein Minus von 6% der Bestellungen aus den Nicht-Euro-Ländern entgegen. Im Inland sanken die Orders um 9%. Im Drei-Monats-Zeitraum Juli bis September 2019 zeigte sich die schwächelnde Maschinenbaukonjunktur ebenfalls deutlich, die Aufträge blieben um 8% unter dem Vorjahresniveau. Die Inlandsbestellungen gingen im dritten Quartal um 8% zurück, die Auslandsorders sanken ebenfalls um 8%. Die Aufträge aus den Euro-Ländern legten leicht um 1% zu, aus den Nicht-Euro-Ländern kamen 11% weniger Bestellungen.

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